Leitet Schnee?

Hallo,

ich plane einen Sensor der mir die Schneehöhe auf den Millimeter genau zurückgibt.

Dazu möchte ich ein Lot mit einem Schrittmotor auf die Schneeoberfläche absenken.
Dabei messe ich den Widerstand zwischen einer Metallplatte, auf der der Schnee liegt, und dem Lot.
Die Schritte des Motor sind dann mein Abstand zum Schnee.

Diese Prinzip läuft bei mir schon um den Wasserstand meines Brunnen´s zu messen.

Jetzt weiß ich nur nicht ob Schnee leitet (28°)
Der Reif in meiner Gefriertruhe leitet nicht!

Eventuell wohnt ja einer von euch auf einen Berg und ist so freundlich und taucht einmal
seine Messspitzen in den Schnee.

Glaubensbekenntnisse helfen mir nicht weiter, wer glaub sollte in die Kirche gehen!

Sonnige Grüße aus Bayern

Schnee leitet nicht. Warum machst du das nicht optisch oder akustisch?
Wenn es nicht genau die Höhe sein muss sondern eher die Menge, dann könntest du auch einen 08/15 Regemesser nehmen und ihn leicht beheizen.

Gruß

Flüssiges Wasser transportiert den elektrischen Strom hervorragend. Das liegt an elektrisch geladenen Teilchen im Wasser, den Salzen. Man nennt sie auch Ionen. Sie leiten den Strom. Meerwasser leitet ihn besonders gut, weil es viel Salz enthält. Wenn Wasser gefriert, können die Ionen sich nicht mehr so gut bewegen und verlieren den Kontakt zueinander. Je kälter es ist, umso mehr sind die Ionen zwischen den Eiskristallen eingesperrt. Gefrorenes Wasser leitet deshalb den elektrischen Strom so gut wie gar nicht.
LG Niklas

Hi

Ich glaube, Du hättest durchaus Google (oder eine Suchmaschine Deiner Wahl - bei mir ist's Standardmäßig DuckDuckGo, glaube aber, Das interessiert Dich auch nicht) mit dieser Frage belästigen können - anders als Google zeigt DuckDuckGo nicht an, wie viele Millionen an Treffern in wie wenig Zeit zusammen gekarrt wurden - Treffer 2 verweist auf 'gutefrage.net', wo ähnlich argumentiert wird, wie hier.
Leider sind Das auch nur Internet-Weisheiten und man sollte eh nicht Alles, was im INet steht, direkt glauben - ein Blick in ein Physik-Buch würde Dir, glaube ich, Da verifizierte Ergebnisse liefern.

In diesem Sinne, glaube, ich habe fertig.

MfG

Fast vergessen, den ganzen Affentanz und den Link verschweigen?? Glaub' ich nicht!
Glaube, Du willst mich klicken

Guckst Du hier. Das Paper ist echt interessant!

Viel Spass beim lesen…

Ich sehe aber ein anderes Problem.
Erfahrungsgemäß ändert sich die Schneehöhe in der Nähe von Gegenständen. Einerseits wegen Abschattung bei Schneefall, durch Temperaturerhöhungen/Schattenwurf und durch Windabschattung bei Schneeverwehungen.

Die Schneehöhe am Sensor wird nicht representativ für die Schneelage sein.

Grüße Uwe

Vor allem dürfte bei Dir doch eigentlich ein Ultraschallsensor der Sensor der Wahl sein (reine Annahme bin selbst noch Neuling).

Gruß SG

Danke für die vielen Antworten.
Ganz besonders an SolarGermany.

Aus dem PDF geht hervor, das Schnee im günstigsten Fall 25MOhm/cm hat.
Das ist bei 5V ein 100%iger Isolator.

Die Methode mit dem Lot wäre halt kostengünstig und gleichzeitig extrem genau.
Bei meinen Brunnenlot z. B. komme ich theoretisch auf ein 1/120 mm Genauigkeit,
wenn ich den Schrittmotor mit Microschritten absenke.

Nimm einen druckempfindlichen Sensor um festzustellen, wann er auf der Oberfläche aufsitzt. Z.B. einen Nagel in einem Röhrchen, mit einer Lichtschranke um festzustellen, wann sich der Nagel bei Kontakt mit der Oberfläche ins Rohr hineinschiebt. Oder ein verschiebbares Röhrchen um einen Stab. Dann kannst Du schnell hinunterfahren bis der Sensor aufsitzt, dann bremsen und langsam zurück, um die genaue Höhe zu ermitteln.

Beim Brunnenlot kannst Du Probleme mit Blättern, Blüten etc. auf der Wasseroberfläche bekommen, da dürfte dann maximal 1 mm Genauigkeit drin sein. Beim Schnee kommt es drauf an, wie leicht sich die Schneedecke eindrücken läßt. Da sie nicht wieder zurückfließt, dürfte die Messung jedesmal einen kleineren Wert liefern, bis der Schnee kompakt genug zusammengedrückt ist.

Vermutlich ist ein Ultraschall Sensor die beste Wahl (berührungslos), nur mit ziemlich schlechter Auflösung.

Etwas von oben abzusenken, halte ich nicht für die schlechteste Idee: man könnte eine (möglichst leichte) Platte nehmen, quasi als “Fühler”. Wie weit runter die dann wirklich geht, kann man von oben z.B. mit nem Ultraschall-Sensor messen (ich weiss es nicht sicher, denke aber, auf Pulverschnee wird der ansonsten kläglich versagen).
Oder man montiert ein Poti an der Platte oder so…

Hi

Und der andere Weg?
Wenn man 'nur' eine Waage aufstellt und wiegt, wie viel Schnee sich dort angesammelt hat?
Hier könnte man dann auch recht leicht optisch 'drüber gucken', wie hoch der Schneehaufen nun ist.

Vögel und anderes Getier kann hierbei ggf. direkt mit vermessen werden ... vll. doch nicht so toll, die Idee :confused:

MfG