Hallo MicroBahner,
Ambitioniert trifft es ganz gut
, da es auch mein erstes Projekt mit einem Arduino ist.
MicroBahner:
Ein wesentliches Problem scheint mir die exakte Ausrichtung der Schleifscheibe zu sein. Wie willst Du sicherstellen, dass die immer exakt an der jeweiligen Klinge ausgerichtet ist? Es hift ja nichts, wenn sie 1/10 mm oberhalb der Klinge in der Luft schleift. Ebensowenig wenn sie Scharten in die Klinge schleift.
Ja da hast Du völlig recht, ein einfaches Senken des Motors S2 wird hier nicht zielführend sein.
Ziel ist es, dass der Schlitten von S2 nicht fix mit der „Mutter“ welche auf der Spidel fährt verbunden ist => also sozusagen in eine Richtung entkoppelt => siehe Skizze im Anhang.
Ich möchte dies mit einer Knagge lösen.
Der Schlitten wird an dieser Knagge nach unten bzw. oben gefahren, wobei ich mit dieser Knagge aber keine Druckkraft auf die Klinge nach unten aufbauen kann, da diese ja entkoppelt ist.
Durch diese Entkoppelung erhalte ich quasi eine Schwimmstellung.
Die Auflagerkraft der Schleifscheibe auf die Klinge würde ich dann über einstellbare Zugfedern lösen.
Durch die Schwimmstellung ist es dann auch nicht so tragisch wenn der Motor S1 mit den Kap. Sensor nicht auf den millimeter genau stoppt.
Da die Hub-Bewegung (Kurbeltrieb von S3) ständig an ist, kann auch beim Senken von S2 keine Kerbe eingeschliffen werden, da die Schleifscheibe sowie sie auf der Klinge aufliegt schon wieder die Position auf der Klinge durch den Kurbeltrieb ändert.
Die Schwenkantriebe S4 und S5 werden extrem genau funktionieren, da ich dort Schneckengetriebe
Verwende.
Ich verwende die Übersetzung 40:1 und 50:1 => d.h. der Schrittmotor muss für eine volle Umdrehung am Getriebe-Ausgangsstummel 40 bzw. 50 volle Umdrehungen leisten.
Ein weiterer Vorteil dieses Getriebe ist, dass es selbsthemmend ist und auch ohne Bremsmoment des Motors in der selben Lage bleibt (abgesehen von einem vernachläsigbaren Getriebespiel bei einem Lastwechsel)
MicroBahner:
Bei der Größe des gesamten System bekommst Du auch entsprechende Leitungslängen, womit das Einkoppeln von Störungen wahrscheinlicher wird. Nicht umsonst wird bei professionellen Steuerungen ein nicht unerheblicher Aufwand in die Entstörung der Signalanschlüsse gesteckt.
Ich möchte gerne einen kleinen „Schaltschrank“ direkt auf den Schlitten welcher von S1 angetrieben wird aufbauen.
Somit fährt der „Schaltschrank“ immer mit der Position des Schleifers mit und die Kabellängen vom Arduino zu Motor, Sensor, Taster…. dürften dadurch nicht wesentlich länger als ca. 1m werden (vermutlich eher deutlich darunter).
Lang muss dann nur das normale 230V Kabel für das Netzteil sein, welches sich auch im „Schaltschrank“ befindet.
Für den Arduino habe ich mir auch noch ein Schraubklemmenblock gekauft, damit ich mit „normalen“ Kabeln zu den Pins komme.
Derzeit machen mir nur die „Schrittkette“, bzw die Ansteuerung des 230 V Gleichstrom Schleiffmotors mittels Frequenzumrichter über den Arduino Bauchschmerzen.
Aber ich Denke, ich bekomme von euch immer wieder die notwendigen „Schupser“
damit sich das Projekt in die Richtige Richtung entwickeln kann.
Zu den Schrittketten habe ich ja schon mal die ersten Beispiele von euch erhalten, ich hoffe dass ich diese dann von LED`s noch irgendwie auf die Schrittmotoren ummodeln kann :), ich bin mir aber ziemlich sicher, das ich eine kleine Starthilfe gut gebrauchen könnte
.
LG
Christian