Die LEDs sind in den Gruppen jeweils parallel verschaltet.
Jetzt bräuchte ich eure Hilfe, denn pro Kanal kann der Arduino nur 20mA ausgeben. Bei 5 LEDs müsste ich jedoch mind. 100mA ausgeben können. Gibt es hierfür ein passendes Shield, womit ich das Ganze recht einfach umsetzen kann?
Geplant war für jede Gruppe einen Vorwiderstand zu nehmen.
Puh.. vor 15 Jahren (Elektroniker) gelernt und seither nicht mehr gebraucht.. da ich dann in die Softwareentwicklung bin, müsste ich mich hierzu erst nochmal einlesen..
Danke für den Hinweis. Da ich nicht wusste, wie kompetent die ersten Antworten ausfallen werden und ich eine Grundsatzdebatte vermeiden wollte, sollte das primär nur als Erklärung dienen
In der Praxis handelt es sich bei meinem Projekt um die Beleuchtung der Fugen von Badfliesen. Da diese nicht nur einfach stupide leuchten sollen, möchte ich eine Art "Sternenhimmel" am Boden haben. Per Bewegungsmelder werden diese nachts eingeschaltet, um ohne Licht zur Toilette gehen zu können …
Ach Quatsch. Das sollte so gar nicht rüber kommen. Oft driften Themen in den Foren vom eigentlichen Thema ab und dann stehen die wichtigen Informationen irgendwo dazwischen.
den LED Streifen verlegen,
die Fließe oben drauf (die schwimmt ohnehin am Fließenkleber da geht sich ein Streifen mit SMD LEDs schon aus).
3mm Fuge lassen
die zweite Fließe bildet den Spalt.
Mit transparentem / opalem Fugenweis die Fuge abdichten.
würde ich eher machen als herkömmliche bedrahtete LEDs zu verlegen.
1 Vorwiderstand für eine Gruppe von hintereinander ( = in Reihe, Serie) geschalteten LED
Bei Parallelschaltung braucht jede LED ihren Vorwiderstand.
Da der Strombedarf (100 mA) bei Parallel-Ansteuerung sowieso zu groß ist und du also einen Transistor brauchst, kannst du mit dem auch mehr als 5V schalten und die LED hintereinander hängen. Üblicherweise 3 weiße LED á 3V + 1 Vorwiderstand an 12V
Ist, denke ich auch, eine sinnvolle Anregung.
Die Fuge kann auch etwas breiter als 3 mm werden? Transparentes Fugenmaterial brauchst du in jedem Fall, oder hattest du vor, 3 mm LEDs aus dem Silikon rausgucken zu lassen?
Auch mir kommt in den sinn sowas zu nehmen: https://www.amazon.de/dp/B0CD7QK947/
COB LED die mit einem WS2811 angesteuert werden.
Die Elektronik bzw Leiterbahnen aber so in Fleißenkleber einzubetten halte ich da aber schon ein Problem da die Kupferbahnen wegkorrodieren und dann hat man nur Elektroschrott unter den Fließen.
Eine gute Idee diese Fugenbeleuchtung aber weder einzelne LED noch ein LED-Streifen finde ich eine gute praktiscche Realisierung dieser Idee.
Gedankengrundlage: Das ganze sollte schon mal so 10 bis 15 Jahre ohne Neuverfleißung aushalten.
Grüße Uwe
Die 3mm Fuge ist eher schon das obere Maximum. Ohne die LEDs wären wir noch schmaler gegangen.
Der Boden im Bad wird Diagonal zum Raum verlegt. Links ist Dusche, Kamin und dahinter (in der Ecke) das Klo. Zur Rechten im Winkel (unter der Dachschräge) ist eine eingemauerte Badewanne. Diese hat ebenfalls die Bodenfliesen als "Dekor". Die Fliesen haben Maße von 120x20cm. Die einzelnen LED sollen nur Nachts im Halbschlaf eine Richtung vorgeben und keinesfalls "hell" sein. Die Toilette selbst hat auch ein mini Orientierungslicht.
Ich hatte mich zuerst hier (2. LEDs direkt parallel schalten) belesen und bin davon ausgegangen, dass das technisch möglich wäre. Im Idealfall haben alle LEDs unterschiedliche Helligkeiten ("Sternenhimmel") und so wäre mir dieser Effekt nur entgegen gekommen.
Dank deiner Anregung, habe ich nochmals recherchiert (https://electronics.stackexchange.com/questions/22291/why-exactly-cant-a-single-resistor-be-used-for-many-parallel-leds) und muss zugeben, dass der Widerstand wirklich Pflicht ist! Am Ende brutzeln die mir reihenweise durch..
Ein Bekannter hat das ganze so vor ~20 Jahren vor seinem Haus (Haustüre <-> Straße) umgesetzt. Funktioniert bis heute.
Die Oberkante der LED sollte knapp unterhalb der Fliesenoberkante sein. Nach dem Verfugen schaut so nur die Oberseite der LED noch raus.
Da ich die Zuleitungen bereits gelegt habe (an 4 Stellen in den Raum, 7x0,34, allesamt miteinander verbunden, über eine Revisionsklappe ist das Kabel zugänglich), würde ich nun folgendermaßen vorgehen.
5V Netzteil von bspw. Meanwell (kann sowohl Arduino als auch LEDs versorgen)
100 Ohm Widerstand direkt an jede LED anlöten und alles mit Schrumpfschlauch isolieren
6 Adern für 6 Gruppen, 7te Ader für gemeinsamen - / 0V
LEDs zufällig und nach Gegebenheiten einzeln anlöten bzw. in die Fuge einlassen
Jede Gruppe bekommen einen separaten Transistor und wird von jeweils einem eigenen Kanal des Arduino geschaltet.
Wäre das technisch soweit umsetzbar? Welchen Transistor würdet ihr hierfür empfehlen?
100 Ohm könnten zu wenig sein. Du gehst an die Belastungsgrenze normaler LEDs. Meist leuchten sie mit 10mA relativ gleich hell. Aber auch dies könnte nachts schon blenden. Neuere LEDs leuchten mit 2mA schon sehr hell. Geringerer Strom bedeutet auch höhere Lebensdauer.
Teste deine LEDs mit verschiedenen Widerständen, bevor du sie verbaust.
fein.
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