Mehrere LEDs pro PWM Kanal modulieren / pulsieren

Hallo zusammen,

ich habe 6 Gruppen mit zwischen 3 und 5 LEDs (https://www.highlight-led.de/led-1-8mm-typ-wtn-18-wasserklar-leuchtdioden-in-sets.html) pro Gruppe.
Nun möchte ich diese Gruppen unabhängig voneinander pulsieren (siehe z.B. hier) lassen.

Die LEDs sind in den Gruppen jeweils parallel verschaltet.

Jetzt bräuchte ich eure Hilfe, denn pro Kanal kann der Arduino nur 20mA ausgeben. Bei 5 LEDs müsste ich jedoch mind. 100mA ausgeben können. Gibt es hierfür ein passendes Shield, womit ich das Ganze recht einfach umsetzen kann?

Vielen Dank im Voraus!

Grüße

Ich hoffe, jede LED hat ihren eigenen Vorwiderstand?
Ansonsten würden sich Logik-Level-MOSFET oder bipolare Transistoren anbieten.

Gruß Tommy

oder ein paar hübsch verpackte Darlington

das wird mit dem verlinkten Code nicht sauber funktionieren, weil da ein delay drinnen ist.

Das musst du blockadefrei OHNE delay machen.
Oder eine Library verwenden.
Ich würde dir meinen Tool-Kit empfehlen:

https://werner.rothschopf.net/microcontroller/202202_tools_led_en.htm

Der gezeigte Effekt heißt bei mir "heartbeat".
Es gibt reichlich Beispiele in der Library.

Maßnahmen zur Verstärkung der Ausgangsleistung musst du dennoch vorsehen
MosFET - ja die gibts auch auf einem Modul...,
NPN-Transistor, ULN, ...

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Wow, danke für die schnellen Antworten!

Geplant war für jede Gruppe einen Vorwiderstand zu nehmen.

Puh.. vor 15 Jahren (Elektroniker) gelernt und seither nicht mehr gebraucht.. da ich dann in die Softwareentwicklung bin, müsste ich mich hierzu erst nochmal einlesen.. :man_shrugging:

Danke für den Hinweis. Da ich nicht wusste, wie kompetent die ersten Antworten ausfallen werden und ich eine Grundsatzdebatte vermeiden wollte, sollte das primär nur als Erklärung dienen :sweat_smile:


In der Praxis handelt es sich bei meinem Projekt um die Beleuchtung der Fugen von Badfliesen. Da diese nicht nur einfach stupide leuchten sollen, möchte ich eine Art "Sternenhimmel" am Boden haben. Per Bewegungsmelder werden diese nachts eingeschaltet, um ohne Licht zur Toilette gehen zu können …

Mensch,

dafür würden sich aber auch Led-Streifen anbieten, oder?

Wie kann man das bei einer 3mm Fuge und ~20-25 LEDs umsetzen? Vielleicht verstehe ich auch nicht welche LED-Streifen du meinst.


Vermutlich meintest du die LED in den Fugen kompletten wegzulassen und die Beleuchtung durch LED-Streifen (An Wand, Decke, etc..) zu ersetzen.

Es soll hier bitte nicht um die Sinnhaftigkeit des Projektes gehen, sondern wie ich dieses technisch umsetzen kann.

Ok, doch recht schmal.

Damit zieh ich meinen Vorschlag zurück.

Ich entschuldige mich weil ich versucht habe mitzudenken.

Ach Quatsch. Das sollte so gar nicht rüber kommen. Oft driften Themen in den Foren vom eigentlichen Thema ab und dann stehen die wichtigen Informationen irgendwo dazwischen. :v:

den LED Streifen verlegen,
die Fließe oben drauf (die schwimmt ohnehin am Fließenkleber da geht sich ein Streifen mit SMD LEDs schon aus).
3mm Fuge lassen
die zweite Fließe bildet den Spalt.
Mit transparentem / opalem Fugenweis die Fuge abdichten.

würde ich eher machen als herkömmliche bedrahtete LEDs zu verlegen.

1 Vorwiderstand für eine Gruppe von hintereinander ( = in Reihe, Serie) geschalteten LED
Bei Parallelschaltung braucht jede LED ihren Vorwiderstand.

Da der Strombedarf (100 mA) bei Parallel-Ansteuerung sowieso zu groß ist und du also einen Transistor brauchst, kannst du mit dem auch mehr als 5V schalten und die LED hintereinander hängen. Üblicherweise 3 weiße LED á 3V + 1 Vorwiderstand an 12V

Ist, denke ich auch, eine sinnvolle Anregung.

Die Fuge kann auch etwas breiter als 3 mm werden? Transparentes Fugenmaterial brauchst du in jedem Fall, oder hattest du vor, 3 mm LEDs aus dem Silikon rausgucken zu lassen?

Das wurde bereits geklährt.

Auch mir kommt in den sinn sowas zu nehmen:
https://www.amazon.de/dp/B0CD7QK947/
COB LED die mit einem WS2811 angesteuert werden.
Die Elektronik bzw Leiterbahnen aber so in Fleißenkleber einzubetten halte ich da aber schon ein Problem da die Kupferbahnen wegkorrodieren und dann hat man nur Elektroschrott unter den Fließen.

Eine gute Idee diese Fugenbeleuchtung aber weder einzelne LED noch ein LED-Streifen finde ich eine gute praktiscche Realisierung dieser Idee.

Gedankengrundlage: Das ganze sollte schon mal so 10 bis 15 Jahre ohne Neuverfleißung aushalten.
Grüße Uwe

Die 3mm Fuge ist eher schon das obere Maximum. Ohne die LEDs wären wir noch schmaler gegangen.
Der Boden im Bad wird Diagonal zum Raum verlegt. Links ist Dusche, Kamin und dahinter (in der Ecke) das Klo. Zur Rechten im Winkel (unter der Dachschräge) ist eine eingemauerte Badewanne. Diese hat ebenfalls die Bodenfliesen als "Dekor". Die Fliesen haben Maße von 120x20cm. Die einzelnen LED sollen nur Nachts im Halbschlaf eine Richtung vorgeben und keinesfalls "hell" sein. Die Toilette selbst hat auch ein mini Orientierungslicht.

Im Internet findet man kaum Bilder dazu. Hier hab ich jedoch eine Seite gefunden, bei der man echte und keine Photoshop Bilder dazu sieht: https://www.selbst.de/bodenbeleuchtung-10098.html

Ich hatte mich zuerst hier (2. LEDs direkt parallel schalten) belesen und bin davon ausgegangen, dass das technisch möglich wäre. Im Idealfall haben alle LEDs unterschiedliche Helligkeiten ("Sternenhimmel") und so wäre mir dieser Effekt nur entgegen gekommen.
Dank deiner Anregung, habe ich nochmals recherchiert (https://electronics.stackexchange.com/questions/22291/why-exactly-cant-a-single-resistor-be-used-for-many-parallel-leds) und muss zugeben, dass der Widerstand wirklich Pflicht ist! :wink: Am Ende brutzeln die mir reihenweise durch..

Ein Bekannter hat das ganze so vor ~20 Jahren vor seinem Haus (Haustüre <-> Straße) umgesetzt. Funktioniert bis heute.

Die Oberkante der LED sollte knapp unterhalb der Fliesenoberkante sein. Nach dem Verfugen schaut so nur die Oberseite der LED noch raus.

Da ich die Zuleitungen bereits gelegt habe (an 4 Stellen in den Raum, 7x0,34, allesamt miteinander verbunden, über eine Revisionsklappe ist das Kabel zugänglich), würde ich nun folgendermaßen vorgehen.

  • 5V Netzteil von bspw. Meanwell (kann sowohl Arduino als auch LEDs versorgen)
  • 100 Ohm Widerstand direkt an jede LED anlöten und alles mit Schrumpfschlauch isolieren
  • 6 Adern für 6 Gruppen, 7te Ader für gemeinsamen - / 0V
  • LEDs zufällig und nach Gegebenheiten einzeln anlöten bzw. in die Fuge einlassen

Jede Gruppe bekommen einen separaten Transistor und wird von jeweils einem eigenen Kanal des Arduino geschaltet.

Wäre das technisch soweit umsetzbar? Welchen Transistor würdet ihr hierfür empfehlen?

was hast in deiner Grabbelkiste als NPN verfügbar? "irgendwas" in TO-126 oder größer...

Hab diese Kiste hier rumliegen. Sind die für jeweils 5 LEDs zu klein?

    25 Stück -- A1015 PNP 60V 0,1A 0,4W 8MHZ
    25 Stück -- BC327 PNP 50V 0,8A 0,625W 100MHZ
    25 Stück -- S8550 PNP 40V 1,5A 1W 100MHZ
    25pcs -- 2N2907 PNP 60V 0.6A 0.4W 200MHZ
    25pcs -- 2N3906 PNP 40V 0.2A 0.5W 250MHZ
    25 Stück -- BC337 NPN 50V 0.8A 0.625W 100MHZ
    25 Stück -- C1815 NPN 60V 0,15A 0,4W 8MHZ
    25 Stück -- S8050 NPN 40V 1,5A 1W 100MHZ
    25 Stück -- 2N2222 NPN 60V 0.8A 0.5W 250MHZ
    25 Stück -- 2N3904 NPN 60V 0,2A 0,625W 300MHZ

100 Ohm könnten zu wenig sein. Du gehst an die Belastungsgrenze normaler LEDs. Meist leuchten sie mit 10mA relativ gleich hell. Aber auch dies könnte nachts schon blenden. Neuere LEDs leuchten mit 2mA schon sehr hell. Geringerer Strom bedeutet auch höhere Lebensdauer.

Teste deine LEDs mit verschiedenen Widerständen, bevor du sie verbaust.

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vermutlich reicht der kleine Popel.
was zieht eine LED?
was ist das mal 5?
Ist das weniger als 800mA?

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Hab Sie mit 5mA laufen lassen und ist noch ausreichend hell genug. Danke für den Tipp!

Funktioniert :+1: Bin deutlich unter 100mA in Summe.

.

fein.
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