[OT] Funk Lichtschalter

Naja, bei einigen war ich dabei aber die Liste seh ich zum ersten mal.

:slight_smile:

Die Liste ist schon älter :smiley:
Und wird von mir immer schön gepflegt.

Das ist ja alles nicht böse gemeint.

Nur leider werden hier oft Fragen von "Leuten" gestellt, denen man erst mal erklären muss, dass diese Arbeiten nur von fachlich versierten Personen ausgeübt werden dürfen.

Schön das du wieder da bist Muecke, hab länger nichts mehr von dir und deinen Projekten gelesen! :slight_smile:

@HotSystems: das ist alles soweit OK, ich hatte nur den Eindruck das sich das Thema zu einem Sicherheit Thema entwickelt :wink:
Alles gut.

@Scherheinz: danke, ich versuche meine Projekte wider etwas weiter zu machen, und ich hoffe das ich mehr zeit dafür finde in der Zukunft, der Neue Job spannt mich sehr ein, ... schon erstaunlich. Was ich wider aufleben lassen möchte sind meine Tropfen (TaT) Bilder, hier würde ich gerne eine neue Elektrik machen. :slight_smile: wo ich wider Abnehmer suchen werden :wink:
Es freut mich auf jeden Fall das ich noch nicht in Vergessenheit geraten bin.

gruß Mücke

skorpi08:
Ja bist du denn verrückt! :o

Darum doch "creasy mosquito", so hat er sich mal vorgestellt! Stimmt auch irgendwie, alleine die Rechtschreibung ist charakteristisch eigenwillig :slight_smile:

hi,

Was ich wider aufleben lassen möchte sind meine Tropfen (TaT) Bilder, hier würde ich gerne eine neue Elektrik machen. :slight_smile:

jeeiiii !! darf ich wieder layouten?

lg stefan

Zum Punkt Kreuzschalter

Kreuzschalter sind nur verbaut, wenn eine Wechselschaltung mehr als 2 Schaltstellen hat. Jedoch sind Anfang und Ende der Schaltung weiterhin Wechselschalter. Daher könnte hier dein Ansatz sein, das du dein Funkgedöns an Anfang oder Ende der Kette setzt. Allerdings, sollte das nicht möglich sein, weil zuviel Entfernung dazwischen (Treppenhaus zb mit zuviel Abschirmung), wirst du in der Tat ein problem haben. Kreuzschalter sind einfach extrem ungebräuchlich, daher wird oftmals nur ein Wechselschalter angeboten.

Leider wird ohne extra Spannungsversorgung auch kein Relais möglich sein, das aus deinem Wechselausgang ein Kreuzausgang macht. Du musst also dediziert nach einem Funkschalter mit Kreuzausgang suchen. Hatte zuerst an ein Relais gedacht, aber Phase wechselt ja je nach Wechselschalterstellung und so hat man keinen definierten Punkt, wo Spannung anliegt um sie als Hilfsspannung fürs Relais zu nutzen. Und bei Wechselspannung entfällt leider auch die Option via Diode weiter zu kommen.

Wird also wenig Optionen geben. Ausser du kommst an die Verdrahtung ran, für diese Kreuzschaltung, dann könnte man vieleicht den kreuzschalter versetzen und dort wo du den Funk hin willst, den Wechselschalter setzen.

Ich helfe dir gerne, wenn du mir mal genauer beschreibst was die Schalter machen, also welche Räumlichkeiten bedient werden. Hausflur oder Treppenhaus hat mehrere Klemmdosen, in einem Wohnungsflur ist die Chance gut, das nur eine Dose gesetzt wurde und man einfach umstricken kann.

Eltako FT55 sollte alle deine Anforderungen erfüllen.
Das ist das besagte Piezotaster System.

Man kann mehrere Taster pro Relais anlernen und auch die Schaltarten (Stromstoß(für dich interessant), Abfallverzögerung(Treppenhaus)) kann man einstellen.
Das Relais kann man dann hinschmeißen wo man möchte.
Entweder in die Dose wo die Lampe ankommt oder in den Stromkasten, wenn sie dort verklemmt ist.
Wenn die Temperatur- und Platzverhältnisse passen vielleicht sogar in die Leuchte selbst.
Der Taster selbst ist flächenbündig, kann also auch irgendwo mitten auf die Wand geklatscht werden.
Oder halt passend ins Rahmensystem...gibt da auch verschiedene Größen und Farbvarianten für.

Hab das neulich erst in einen 4-fach Rahmen geklebt wo nur 3 Dosen dahinter waren.
Als zusätzlichen Türöffnertaster am Hauseingang.
Das Relais kam dann in den Verteilerkasten zwischen die Zuleitung zu Türsummer am Hoftor.

Und damit wir wieder ein bisschen on Topic kommen... man könnte ja versuchen einen Empfängerkreis für den taster zu basteln und hätte dann ein batterielosen Taster für den Arduino.

Die Taster kann man mi einer(enthaltenen) Serien oder Uni-Wippe bestücken. So ergeben sich pro Taster glaube ich 4 Schaltmöglichkeiten.

Nachteil: €€€
Aber so ist das meist mit Dingen die auch von Leuten benutzt werden, die auf ihre Leistungen Garantie geben müssen ( :wink: ).

Gruß

schUk0

Denke zuerstmal muss man klären, ob er die Schaltung umbauen kann. Im treppenhaus heist das Dosen aufmachen und das heist meistens auch, Putz oder Tapeten die drüber kleben, zu beschädigen. Und dann muss man die ganze Schaltung erstmal passend umbauen. Viele Wenn und Aber.

Eltako ist da einer der führenden hersteller in diesem bereich, aber nutzt dir nichts, wenn du den Hausflur nicht ummodeln darfst und andere Leute ihren gewohnten Um-Schalter behalten wollen. Ich weis nicht, ob man davon ausgehen darf, das er seine eigene Hütte umbauen will. Könnte durchaus auch Mietwohnng sein. Dann muss man alle Stockwerke ausser das eigene unberührt lassen.

Eigentlich wurde schon (im ersten Post) beschrieben, dass es sich um das Innere einer Mietwohnung handelt.
Demzufolge also kein Publikumsverkehr.

Die Schalter baut man aus und legt sie in den Schrank.
Tauscht sie gegen Taster aus, denn: das relais hat auch einen Tastereingang.
Den Funktaster baut man dann zusätzlich an die Stelle der Begierde.

Elektriker gibts wie Sand am Meer... also garantiert einen im Bekanntenkreis, der das gemütlich bei ner Pulle Bier machen kann.

Kannst mir auch ne PN mit der ungefähren Wohngegend schicken...vielleicht passts ja zufällig für mich mal aufm Heimweg anzuhalten :wink:

Der Schaden an der Wand sollte sich in Grenzen halten sofern die Anlage nicht älter als 50 Jahre ist oder mit dem billigsten, was es auf dem Polenmarkt zu finden gab bestückt ist.
Und selbst wenn...malern muss man als Mieter eh alle Jubeljahre...von daher also auch das Ding.

Ich will natürlich nicht unterschlagen, dass der Laie sich da nicht ran trauen sollte... aber ein blickiger Azubi sollte das im ersten Jahr hinkriegen.

Also ein Übliches Problem, für das eine einfache Lösung gibt.
Warum diese nicht auch nutzen?

Gruß

schUk0

Nutze selber in meinem Wohnbereich die Eltako Funkaktoren (FSR61NP-230V). Habe im Wohnzimmer und Schlafzimmer dazu die Taster von Enocean verbaut. Mir war wichtig, dass die Schalter nicht herausstechen. Soll heißen ich habe überall Gira E55 Standard im Einsatz.

Da sich die eigentlichen Schalter an den Innenwänden befinden, habe ich die UP-Dosen durch tiefe UP-Dosen ersetzt. Die Schalter gegen Taster getauscht. Somit ist die Schaltung wie vorher möglich. Die Enocean Funktaster (ohne Batterien) hab ich dann entsprechend an den anderen Wänden verteilt. Einfach nur angeschraubt.

In Zukunft soll das ganze vom Raspberry PI gemanaged werden. Installation habe ich in Eigenleistung nach Absprache mit dem Vermieter erledigt. Wäre an sich als Laie durchaus machbar. Aber wie die anderen auch bereits schrieben, frag einen Kollegen der auch eine entsprechende abgeschlossene Ausbildung darin hatte.

Die Verdrahtung einer Kreuzschaltung kannst du nicht mit Taster einfach ersetzen.

Du musst ALLE Schaltstellen umbauen.

Du musst Dosen öffnen und Verdrahtung anpassen.

Und dein Relais muss noch in die Verdrahtungsdose passen, dort sind aber mindestens 5 Kabel schon drin. Das wird recht eng da. Zudem sind mindestens 8 Klemmen drin, die 16 Adern verbinden (mindestens). Eine 70er Runddose packt das kaum noch, selbst ein 100er Kasten wird da ziemlich voll werden.

Also mit Mal eben machen ist es nicht getan. Das ist Theorie, Praxis ist, wenn einem dann der Platz ausgeht und man das Relais aussen dran hängt oder die Dose komplett neu setzen muss, was mit viel Dreck und Arbeit verbunden ist. Deswegen sollte Mücke halt mal sagen, was genau er will. Geben tuts inzwischen fast alles, wo er den Kompromiss eingehen will muss er eben selbst entscheiden.

Wie gesagt...ein Elektriker muss her...
Also an den Ort des Geschehens.
Natürlich müssen ein paar Sachen umgeklemmt werden.
Interessant wären mal Bilder.

Und eine "Verdrahtungsdose" macht man schon fast 20 Jahre nicht mehr.
In der Praxis Verdrahtet man (heutzutage) von Schaltstelle zu Schaltstelle.
Das spart Klemmstellen und Beulen in der Tapete :wink:
Außer vielleicht bei einer Aufputzinstallation...aber davon gehe ich jetzt mal nicht aus.

Gruß

schUk0

Das ist falsch. Nur in Billigbauten spart man die Klemmdose. Den du kannst zb keine Kreuzschaltung ohne dedizierte Klemmdose machen. Zuviel Kabel in einer Kreuzschalterdose, weil dann Null und PE noch durchgeklemmt sein muss. Und die Lampe muss immer am letzten Wechselschalter abgenommen werden.

Sowas macht man eben nur, wenn ein Schalter pro Lampe. Weil nur dann reicht der Platz in der Schalterdose. Die ist nämlich kleiner als Klemmdosen.

Wo es noch gemacht wird: Hausbussysteme. Weil dort dann nur ein Buskabel liegt und jeder Verbraucher seperat ein Kabel bekommt, das irgendwo auf Relaisboxen aufgelegt wird.

Gut und hochwertig ausgeführte Elektroinstallationen bleiben bei der klassischen Klemmdose. Natürlich hat es optische Vorteile, keine Klemmdosen zu haben. Bisher aber wird zu 75% klassisch verdrahtet, weiterhin.

Und selbst diese Dose zu Dose Verdrahtung ist erst die letzten 10 Jahre vermehrt aufgekommen. Da Häuser aber 50-100 Jahre halten, kommt nan unterm Strich auf höchstens 5% der Häuser die so aufgebaut sind. Wie du da drauf kommst, das man es NICHT mehr macht weis ich nicht und erst recht nicht, es als Annahme zugrunde zu legen ohne zu wissen wie alt die Installation ist.

Ich habe vor meinem Studium Elektroinstallateur gelernt, genau der Schlitzklopfer der Dosen setzt und Kabel legt. Und wenn ich mal paar Euro extra brauche, helfe ich öfters mal aus in der Umgebung, mein Gesellenbrief hängt immer noch an der Wand. Auch wenn ich heute Ingenieur bin, die meisten meinen das man damit mehr verdient als man ausgeben kann. Dem ist nicht so, ich kann definitiv mehr ausgeben als ich verdiene :stuck_out_tongue:

Ich komme darauf, weill 100% der Gebäude in denen ich an der Elektroanlage gearbeitet habe(sei es als Lehrling oder als Geselle) genauso gebaut sind.
Und das sind immerhin über 10 Jahre inzwischen.

Jetzt mal von öffentlichen Gebäuden mit KNX oder anderen Fernschaltsystemen abgesehen.

Mir ist ja bekannt, dass es regionale Unterschiede gibt... aber es sollte doch jeder, der einen Gesellenbrief sein Eigen nennen darf, in der Lage sein 6 Adern mit 3 Wagoklemmen zusammen zu klemmen und die restlichen 4 am Kreuzschalter anzuklemmen.

Das geht sowohl in ein einer tiefen als auch in einer flachen 68er Dose wenns sein muss.
Und zwar ohne, dass da irgendwas gequetscht wird.
Wobei man bei mehr als 3 Schaltstellen definitiv auf eine Tasterlösung umsteigen sollte.

Und das hat auch nichts mit Billigbauten zu tun.
Es ist einfach vollkommener Schwachsinn sinnlose Klemmstellen zu erzeugen an die später keiner mehr rankommt, weil sie übertapeziert werden(Klemmdose 20cm unter der Decke).
Zudem solche unzugänglichen Klemmstellen auch nicht mit Steck- oder Schraubklemmen verbunden werden dürfen, sondern mindestens verpresst verden müssen.

Fakt ist aber, dass es, gefühlt vor 100 Jahren, mal irgendwie sinnvoll erschien und es demenstprechend Altbauten mit solchen Anlagen gibt.
Also bräuchte man Fotos... möglichst mit ausgebauten Schaltern.

Und ich möchte dich, und auch keinen anderen, hier nicht persönlich angreifen oder so.
Mir ist nur schleiherhaft wie man ernsthaft glauben kann, dass man für eine hochwertige Elektroanlage unbedingt Abzweigdosen braucht.
Die nicht nur optisch unschön sind, sondern auch noch eine zusätzliche Fehler- und nicht zu vergessen Brandquelle darstellen.

Gruß

schUk0

agmue:
Darum doch "creasy mosquito", so hat er sich mal vorgestellt! Stimmt auch irgendwie, alleine die Rechtschreibung ist charakteristisch eigenwillig :slight_smile:

:fearful: du bringst mich aber in Verlegenheit, ... (Kopf läuft rot an)

Eisebaer:
hi,
jeeiiii !! darf ich wieder layouten?

lg stefan

Sicher, sicher, du bist meine erste Wahl, das hat letztes mal super geklappt. Die Platinen sind tatsächlich alle weg gekommen.

Ich muss jedoch zuerst, meine Anlage aufbauen und schauen wie ich das umsetzen möchte alles, wenn ich dann alles kenne und wies wie ich das machen möchte kümmere ich mich um die Platine ;-), das letze mal war das schon eine etwas längere Geburt.

Es handelt sich tatsächlich um das Innere einer Mitwohnung.

Baujahr des Hauses 1997.

Ich meine das wir auch Verteiler Dosen unter putz gefunden hatten beim Tapezieren, jedoch sind die alle so gesetzt gewesen das wir die heute unter der Tapete zu 100% Nichte mehr sehen.

Ich habe noch nicht geschaut wie was vertratet wurde, da ich erst ein mal wissen wollte was es alles so gibt oder was es nicht gibt, es gibt genügend Ideen die man mir auch wider ausreden muss :wink: z.B. das ich eine WebCam auf den Mont Schissen will, keiner verkauft mir den Treibstoff dafür :frowning:

Ich habe mal geschaut, es sind tatsächlich nur zwei Schalter für das Licht, somit ist das an der Stelle auch kein Kreuzschalter, und das ganze würde wider etwas entspannter werden.

Ich werde mir die "Gira E55" anschauen.

ich hoffe ich habe niemanden vergessen oder etwas überlesen.

Gruß Mücke

@Schuko

Und gefühlt heist, du weist es nicht.

Erfahrung kommt nicht aus 10 Jahre im selben Betrieb, da lernt man eine Sache, die zwar gut, aber keine anderen Varianten. Ich will ja nicht sagen, das Durchklemmen nicht auch funktionieren kann, aber es ist Billigheimer technik. Privatleute mit Ahnung werden Klemmdosen fordern. Weil sie die Vorteile dieser Verlegeart dem Sparpotential der Durchklemmvariante vorziehen.

Spätestens wenn man die erste Grundsanierung vornimmt und Elektro nachrüstet, wird die Durchklemmvariante ihr Nachteile offenbaren. zB wenn man zwischen erste und zweite Steckdose, nachrüsten muss, musst du in die Steckdosen Dose 3 Kabel reinbringen. Bedeutet das man zusätzlich 3 Wagoklemmen reinfummeln muss. Ist dann keine tiefe Dose gesetzt geht das nicht mehr. Aber selbst in einer tiefen Dose wird es sehr eng mit 3 Klemmen + Steckdose.

Wie gesagt: durchklemmen ist billig, aber mit vielen Nachteilen die erst in viel viel später sichtbar werden. Industrie hingegen mit ihren permanenten Veränderungen benutzt völlig andere Techniken. Gute Installationen haben garkeine Klemmstellen ausserhalb des Schaltschranks. Jeder Verbraucher oder Gerät eigenes Kabel bis zum Verteiler. Dort dann zusammen fassen.

Weder habe ich nur in einer Firma gearbeitet, noch habe ich nur eine Sache immer wieder gemacht.
Ich sage das, weil ich weiß, dass es geht.
Und nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch.

Aber, da du ja Ingenieur bist musst du ja Recht haben...