Tastendruck an Telefonanlage simulieren

Grad mal getestet: Der Spannungsregler macht wunderschöne 5V (?) 2 Kerkos hab ich (keine Ahnung welche Kapazität) Ist die Kapazität der Elkso egal? (Ich habe einmal 10µF und einmal 100 µF) Sehe ich das richtig, dass die Elkos parallel zu den Kerkos geschaltet werden? Wenn ja wieso?

Bei dern Elkos ist es wichtig, das die maximale Spannung die sie vertragen stimmt, sonst raucht es :slight_smile:
Ja, die Elkos kommen parallel zu den Kerkos. Während die Kerkos mit 100nF das Schwingen des Reglers verhindern sollen (daher auch so nahe wie möglich an dessen Beinchen dran), dienen die Elkos zur Stabilisierung der Spannung. Bei einer EIngangsspannung von 12V sollte der Elko auf der Seite wenigstens 16V ab können, besser 25V o.ä. Die Kapazität der Elkos ist abhängig von den möglichen Schwankungen der Spannung am Eingang und am Ausgang.
Im Prinzip ist ein Elko (oder generell ein Kondensator) ja ein kleiner Energiespeicher. Bricht am Eingang kurzzeitig die Spannung ein wenig ein, gleicht der Elko das aus seinem Energievorrat aus und die Schwankung wirkt sich nicht so stark auf den Regler aus. Wieviel Energiemenge dabei gebraucht wird, um die Schwankung auszugleichen hängt von der Spannungsdifferenz ab, aber auch von der Zeit und der aktuellen Stromstärke, denn P (Leistung) = U * I und Energie = P (Leistung) * Zeit. Je größer die Schwankung, je größer der fliessende Strom und je länger die Schwankung dauert, desto größer der Energiebedarf. Die Angaben reichen hier von 10µF bis 470µF am Eingang und “kein Elko” bis 100µF am Ausgang des Reglers. Der Elko am Eingang ist dann besonders wichtig, wenn das Netzteil am Eingang eine ungeglättete Spannung liefert, die nur über einen Brückengleichrichter zur Gleichspannung gemacht wird.
siehe: http://www.schule-bw.de/unterricht/faecher/physik/online_material/e_lehre_1/elektronik/brueckenglg.htm
Dabei wird ja nur die zeite Halbwelle der Wechselspannung nach oben geklappt. Die Spannung wechselt also ständig zwischen 0 und Vmax hin und her. Ein Elko gleicht das immer wieder aus, weil er bei steigender Spannung geladen wird und sich bei fallender Spannng entlädt und damit Energie abgibt.

@Uwe: Ich hoffe ich habe das so einigermaßen sinnvoll wiedergegeben. Bitte korrigiert mich, falls ich hier gerade totalen Blödsinn erzählt habe.

Mario.

Danke Mario super Erklärung :)

Jetzt habe ich mir das Zeug grad fertig gelötet und dann seh ich, dass auf dem Trafo auf dem Max 12V steht auf einmal 25V kommen o.O Kann ich den Spannungsregler auch mit 25V im Dauerbetrieb betreiben?

Laut Datenblatt sind die maximum Rating bei Vin bis 35V bei einem L7805, ABER …
Der Regler “verbrennt” die überschüssige Energie in Form von Wärme. Dabei gilt die Formel Pverlust = (Vin - Vout) * Iges
Zieht Deine Schaltung z.b. 100mA wären das schon ( 25 - 5 ) * 0,1A = 2W Verlustwärme die angeführt werden müssen. Die Leistung der Schaltung wäre dann nur 0,5W. Du würdest also 4 Mal soviel Leistung verbrennen wie Deine Schaltung selbst benötigt. Kein gutes Verhältnis.
Wie hast Du denn die 25V gemessen? Ist das denn überhaupt ein DC, also Gleichspannungsnetzteil?
Ich würde da lieber für 10 Euro bei Ebay ein 9V Netzteil mit 1A schiessen. Z.b sowas hier: http://www.ebay.de/itm/Netzteil-Schaltnetzteil-9V-1A-1-1A-EURO-US-Adapter-Hohlsteckergrose-wahlbar-/170769436700?pt=DE_Computing_Netzkabel_Verlängerungskabel&hash=item27c2a6d01c
Dein Spannungsregler wird es Dir danken :slight_smile:

Ehrlich gesagt: Ich hab falsch gemessen. Es war der Eingang für den Trafo. Ich hab jetzt also entweder 12V AC oder 25V DC zur Verfügung.

Das verstehe ich jetzt nicht wirklich. Von was wird der Trafo denn gespeisst, wenn Du am Eingang 25V DC hast? Kannst Du mal ein Foto von dem Ding posten. Irgendwie ist das etwas unlogisch.