Hallo Community,
Ich würde gerne die verbrauchte Luftmenge meiner SPS messen, leider gibt es nur geschätzte Luftmengen von 10-50 Liter in der Minute. Der FS1012-1100-NG kann laut Datenblatt aber nur 10Liter/Minute. Fällt euch vielleicht ein anderer Sensor ein den ich verbauen könnte ?
Anforderungen sind:
0-10 Bar Druck
0-50 Liter in der Minute
0 -50 Grad Celsius
Herzlichen dank im Vorhinein.
Hallo,
für alles was mit Gasen messen oder regeln zu tun hat , kann ich Dir Bronkhorst empfehlen.
Aber erzähle mal was das genau werden soll.
Luftmenge der SPS 10 bar ??
Nachtrag : was willst Du messen Volumen oder Masse
Hallo,
Ich möchte mit Hilfe des Arduinos auf Fehler an der Anlage zurückführen können. Womit ist mir erstmal egal, solange es auschlaggebende Messwerte gibt. Ich hätte den Sensor zwischen das Filter-Regelventil LFR-1/8 und den Greifarm gehängt und die Daten dann ausgewertet.
Der Sensor sollte preislich unter 100€ liegen. Bis jetzt habe ich nur den FS1012 gefunden der da ansatzweise passen könnte.
Hallo,
Du willst eigentlich nur auf Strömung abfragen ?
das kann man über Differenzdruck machen oder suche mal nach
Druckluft Strömungswächter
Genau, also solange ich brauchbare Daten bekomme ist es mir eigentlich egal.
Ich kann den Link von "oder hier" leider nicht öffnen.
Danke für die Tipps !
Ups,
Strömung vorhanden / keine Strömung vorhanden sind reichlich grobe "Daten"
Reicht das aus?
es könnte ja auch ein "Rädchen" sein das sich dreht und man misst die Drehzahl (Frequenz) das entspricht dann der Strömungsgeschwindigkeit , also bei gegebenem Querschnitt dem Volumen.
Auf der anderen Seite sprichst Du von einem Filter, die haben in der Regel einen Druckverlust. Dann könnte man auch eventuell mit Differenzdruckmessung arbeiten.
... aber nur, wenn der Filter nicht zusetzt....
Je mehr sich der Filter zusetzt desto größer der Druckverlust
wenn man die Differenzdruckmessung zwischen vor und nach dem Filter macht.
vgs
Richtig aber !!!
irgendwann kann der Filter zu sein , dann geht je nach verwendetem Lüfter die Menge runter und der Druckverlust sinkt wieder. Also Filter reinigen wenn der Druckverlust im Filter höher wird als bei normal Bedingungen. Man kann auch warten, der "gut" Zustand am Sensor/Schalter kommt irgendwann von selber![]()
Das musst du mir mal im Detail erklären wie das gehen soll.
Druckluftversorgung-(10bar) -------M1----------Filter---------------M2--------------Verbraucher.
Wenn jetzt zwischen Messpunkt M1 und Messpunkt M2 der Differenzdruck gemessen wird
dann wird bei völlig verstopftem Filter der Differenzdruck 10 bar sein und nicht irgendwie heruntergehen.
Spätestens wenn man sowohl den Differenzdruck über den Filter und den Differenzdruck an irgendwas zweitem misst und ein eventuelles Schaltsignal "Druckluft ist eingeschaltet" auswertet
hat man genug informationen um sicher sagen zu können was Sache ist.
Wenn du da jetzt irgendeine Spezial-Situation im Kopf hast bei der das nicht funktioniert dann müsstest du die mal im Detail beschreiben.
vgs
Upps, da hast Du recht. Ich hatte irgendwie jetzt eine normale Filterüberwachung mit einem Lüfter / Ventilator im Kopf.
Das Problem ist doch, die Luftgeschwindigkeit zu messen. Mittels Differenz am Filter funktioniert das aber nur, wenn der Filter einen konstanten Luftwiderstand hat. Das ist nicht mehr gegeben, wenn der Filter durch Verschmutzung langsam dicht wird.
Also: unbrauchbar!
Übliche Art eine Luftgeschwindigkeit zu messen sind "Windräder" oder die abkühlung eines heissen Drahtes durch den vorbeistreichenden Wind., ausserdem Staudruckmessung...
genug der Stichworte -> selber googeln!
Der Thread-opener müsste mal angeben mit welcher Genauigkeit er denn die Luftvolumenstrom messen will.
Bis jetzt hat er diese Angaben gemacht:
"ausschlaggebende Messwerte"
Das ist einfach zu ungenau beschrieben.
Ein simpler Druckschalter der bei 1,2,3,4...8 bar umschaltet hat auch einen "Ausschlag"
nämlich das Umschalten.
Und es wäre hilfreich wenn denn die auftretenden Fehler beschrieben würden.
Das könnte auch alles mögliche sein.
In einer 6 mm Druckluftleitung fließen 50 Liter pro Minute mit
50/60/(3.14*0.06^2/4)/10 = 29.5 m/sec durch
In einer 10 mm Leitung
50/60/(3.14*0.1^2/4)/10 = 10.6 m/sec
Das ist ganz schön flott. Damit müsste man recht leicht den Differenzdruck messen können.
Noch einmal zur Filterproblematik.
Differenzdruck über dem Filter messen, wenn Differenzdruck zu hoch => Filter verstopft.
Fehlerart "Filter verstopft" Dann muss doch zuerst mal der Filter gereinigt / erneuert werden bevor man irgendwelche weiteren Fehler untersuchen kann.
Wenn Differenzdruck über dem Filter im erlaubten Bereich ist, dann
Volumenstrom-Messung. Je nach erforderlicher Genauigkeit würde es da unter Umständen auch eine selbst gebaute Venturidüse tun.
vgs
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