Kontext:
Ich würde gerne ein Bisschen mit dem Bootlader spielen und den uC mit einem anderen zu Programmieren. Ich habe es auch schon mit zwei Megas getestet (also Bootloader draufspielen und den Mega als Programmer benutzen) das läuft jetzt möchte ich mich doch an einem eigenen Aufbau versuchen.
Der Aufbau soll dasselbe Pinout wie ein Mega (2560) haben, ich möchte keine USB-Schnitstelle haben, da das mit dem Atmel 16-U programmieren mir zu kompliziert ist und ich ihn eh mit dem Mega Programmieren will über (ICSP). Nachher möchte ich ihn dann mit den 9V betreiben.
Frage
Daher die Frage habe ich etwas übersehen in meiner Teile Liste (Aus Arduino Mega Schaltplan) ?
Für einen Arduino Mega mit Spannungsversorgung 9V.
Atmega 2560 16-U (1stk)
100 nF Folienkondensator (10 stk)
16 Mhz Quarz (1 stk)
Festspannungsregler 6,5-12V
Widerstände (hab ich schon )
47 uF Elko (2 stk)
Vielen Dank für jeden Tip oder Hinweis. Ich mache das zum ersten mal und freue mich über jeden Tip oder Hinweis
Wenn Du nach dem Scaltplan aufbauen willst, dann fehlt noch die Induktivität vor dem AVCC und ich würde die LED an Pin 13 mit einem Jumper aktivierbar machen.
Super die Spule habe ich tatsächlich übersehen Vielen Dank. Das mit der LED an Pin 13 verstehe ich jedoch leider nicht meinst du damit die normalerweise Onboard LED and D 13 oder eine LED am IC pin 13 ?
Genau die.
Ich würde mir eine Möglichkeit mit einem Jumper schaffen, den PIN13 (PB7) und einem Transistor oder what ever, als visuelle Kontrollmöglichkeit lassen.
Die ARDUINO-Umgebung kennt LED_BUILTIN und um mal schnell ohne Seriellen Monitor was sichtbar zu machen, ist eine blinkende LED nicht verkehrt.
Ich dachte, dass es keinen Unterschied macht, ob ich Folien- oder Keramikkondensatoren verwende. Ich habe halt noch Folienkondensatoren rumliegen gehabt. Und Keramikkondensatoren hab ich nur als smd gefundne was mir eine zu große Fummelei ist
UNO R3 und MEGA 2560 R3 haben einen Operationsverstärker als Spannungsfolger geschaltet um das LED an D13 vom Pin abzukoppeln. Dadurch hat die LED keinen Einfluß auf den Zustand auf das Pin D13 wenn es als Eingang verwendet wird. Das LED zeigt weiterhin den Zustand des Pin D13 an auch wenn dieser durch ein äußeres Signal bestimmt wird (zB ob ein Taster gedrückt oder logelassen ist) .
Ein Quarz braucht 2 kleine Kerkos, meist 12 bis 22pF
Das Datenblatt sagt genaueres.
Ein originaler Mega hat einen Keramik Resonator, welcher meist mit 1M bedämpft wird.
Eigentlich egal ob Quarz oder Resonator, nur die Beschaltung muss stimmen.
Ich dachte, dass es keinen Unterschied macht, ob ich Folien- oder Keramikkondensatoren verwende.
Ein fataler Irrtum!
Folien Kondensatoren habe meist eine viel höhere Induktivität.
Sind also nicht zum abblocken hoher Frequenzen geeignet,
Sie nehmen sich also selber aus dem Spiel.
Die originalen Mega, UNO und Pro Mini haben alle einen Resonator.
Wobei der Schaltplan für den Pro Mini einen Quarz zeigt, warum auch immer.... (oder ich habe falsch gesehen)
Quarze werden dagegen für die AVR Arduinos mit nativen USB verwendet. z.B. Leonardo.
Auch hat der Mega und UNO einen Quarz am ATMega16U2.
Selbst der Schaltplan des Mega unterscheidet sich von meinem originalen Mega.
Bei meinem Mega fehlt der 1M. Ist nicht bestückt.
Im Plan ist er da. Die Montagepunkte auch.
Danke für den Hinweis, ich würde mein Glück erst einmal mit dem Quarz probieren, da ich wenn er funktioniert eine genaue Timing Sache mit ihm umsetzen möchte. Wenn ich das richtig verstanden habe ist der 1M Widerstand ein Rückkoppelungswiderstand welchen ich dann weglassen würde.
Wenn ich das richtig verstanden habe ist der 1M Widerstand ein Rückkoppelungswiderstand
In manchen Oszillatorschaltungen ja.
Aber bei den ATMega? Eher nicht.
Bei den ATMegas darf der 1M bei der Verwendung eines Quarz nicht eingesetzt werden!
Ich dachte in dem Punkt hätte ich mich schon vorher recht klar ausgedrückt.