Ich bin Senioren-Neuling im Arduino Umfeld.
Ich versuche verzweifelt ein LINE-Audio-Sprachsignal von einem LINE-Ausgang eines Funkmikro-Receiver am A0-Eingang des Arduino zu messen und bei einem Sprachsignal über einen Digitalen Ausgang (z.B. D0) anzuzeigen.
Der A0 - Eingang reagiert ja schon beim Berühren mit den Fingern, deshalb habe ich auch schon Vorschläge von "Wissenden" aus dem Internet (z.B. für VU-Meter) übernommen.
Beim kompletten "Aufregeln des Receivers" und lautem Sprechen funktioniert es zwar aber die Werte am seriellen Monitor sind sehr gering. Die LED-Anzeige also unsicher.
Sicherheitshalber füge ich eine Übersicht hinzu, in der Hoffnung, dass mir einer der Arduino-Heroen helfen kann.
Bem.: Lediglich bei Sprache über das Funkmikro /Reviever/ LINE-Ausgang soll die LED leuchten. Es ist nur zur Sicherheit, dass der Vortragende sieht, dass das Funkmikro funktioniert, da es über das Internet (Online-Vortrag) übertragen wird und er es lokal nicht bemerkt, wenn z.B. der Akku vom Funkmikro leer ist.
Setze Deinen Sketch bitte als Text in Codetags hie rein und nicht als Bild.
Wie das geht, steht hier.
Das kannst Du auch nachträglich noch ändern. Korrigiere bitte auch den Sketch, dass die Kommentare zum Code passen.
Hast du denn die Signalspannung des Mikrofons schon mal gemessen ?
Meist liegt die im unteren Millivoltbereich und damit viel zu gering für den analogen Eingang des Arduino.
Da solltest du einen Audio-Vorverstärker einsetzen.
Hallo "Rentner",
danke für deine schnelle Antwort. Leider führten deine Hinweise zu keiner Erhellung und daraus resultierend zur Lösung meines Problems. Liegt mit Sicherheit auch an meinem fehlenden Tiefenwissen zu den elektrischen Audio-Besonderheiten und auch Programmierkenntnissen.
Vielleicht hilft mir doch noch ein "kleiner" Hinweis wie ich hier weiter komme. Ich hoffe meine Zeichnung war zumindest selbsterklärend.
Sorry, bin momentan noch mehr im Bereich "Jugend (Alter) forscht".
Ich werde meinen Eintrag in Kürze auch "fachgerecht" hier im Forum ablegen. War ja mein Erster.
Zumindest ist jedem klar, dass du die Texte zu Platine 1 und 2 verwechselst.
Lies dir in Ruhe die Doku zu analogReference durch und du solltest verstehen, dass diese nur in der Version mit der Schottky-Diode und dem Wertebereich 0-x eine Verstärkung des Signals um den Faktor 5 ( 0-1V statt 0-5V für Vollausschlag) bringt.
Ausserdem muss GND mit deinem LINE Signal-GND verbunden sein. Das zeigt dein Bild nicht, ist aber essentiell.
Auch ist sinnvoll, nicht nur jede Sekunde einmal kurz den Pegel zu messen, sondern ca 20 ms lang das Maximum aller input-Werte zu sammeln. Dann kriegst du den Pegel aller Frequenzen ab 50 Hz mit.
(20 ms sind bei einem atmega328p ca. 150 ... 200 mal analogRead)
Jetzt hab ich ja doch kurz dein Bildchen mit dem Code angeguckt. Das mache ich nie wieder, versprochen.
ICH würde nicht gleich in den adc gehen sondern erst in einen kleinen Kondensator dann in ein opv und erst dann in den adc ( Widerstand und Kondensator am adc nicht vergessen.
Auch eine gute Idee ja.
für Audio setzte ich gerne auf den schon älteren aber recht guten NE5532 wegen sein geringen Grund rauschen. der braucht aber eine Negative Spannung die es hier nicht gibt und wir auch nicht unbedingt brauchen.
Dann kämme noch der wald und wiesen LM358 in frage da weis ich aber grade nicht wie das mit dem grundrauschen ist.
Wenn es ein LINE Signal ist, sollte es deutlich stärker als ein Mikrofon-Signal sein.
Normal wären etwa 0.3V ... 1V und sollte mit analogReference(INTERNAL); erkennbar sein.
Aber messen wäre generell besser als raten, da hat @HotSystems recht.
Ok, das mit Line Signal habe tatsächlich verdrängt.
Sehe ich für dies Anwendung aber dennoch als recht niedrig bis knapp.
Ein zusätzlicher Verstärker kann da Wunder wirken.
Und Reserven zu haben, ist immer besser.
Mit einem normalen (aber hochwertigen) Multimeter messe ich leider nichts am XLR-Ausgang des Micro-Funk-Reciever bzw. am Behringer 202- Mixer Eingang. Das Mikrofon selbst ist ja ein Funkmikrofon. Das Sprachsignal wird aber darüber übertragen, da es ja später über einen Kopfhörerausgang am Mixer sauber zur Verfügung steht. Den Kopfhörer-Ausgang kann ich aber nicht nehmen.
Versuche ich z.B. von einem iPhone etc. den Headset-Ausgang (3,5 mm-Klinke) dann leuchtet ja die LED ab und zu. Funktional scheint ja dir Verdrahtung zumindest alles in Ordnung zu sein.
Ich habe nach vielen Stunden, trotz euerer Anmerkungen, jetzt so langsam aufgegeben.
Ich würde aber noch in einen Verstärker investieren. Zwei Typen wurden ja schon mal erwähnt.
I
Ich würde gerne den vorhandenen Nano-MC weiter verwenden, da schon "verdrahtet".
Gibt es hier einen ohne großen Mehraufwand einzubindenden Verstärker den ihr dazu empfehlen würdet?
Danach würde ich dann die fehlerhafte "Dokumentation" überarbeiten, die ich ja nur auf die Schnelle für meine erste Anfrage im Forum erstellt hatte. Sorry, dafür nochmals.
Ich würde es mal mit einem Oszilloskop versuchen, da siehst du tatsächlich was rauskommt. Dann einen genannten Verstärker dazwischen und das sollte reichen. Allerdings ist das ohne Erfahrungen nicht einfach.
Der erwähnte Kopfhörerausgang am Audio-Mixer gibt zum Audioeingang 1 (Funkmikrofon) leider auch den Audioeingang 2 (hier wird Musik im Hintergrund eingespielt) aus.
Meine Herausforderung ist es, dem Funkmikro-Sprecher eine optische Info (LED!) zu geben, wenn z.B. der Akku von seinem Headset oder er es vergessen hat einzuschalten.
Danke für die schnelle Antwort.
Ich sollte mir Gedanken zur Anschaffung eines Oszilloskops machen. War zwar schon 45 Jahre her wo ich so ein Ding benutzt habe, aber jetzt im Alter kommt mein Technikdrang, besonders nach Schenkung des Arduino-Starter-Paketes wieder durch. Die schnelle Hilfe durch das Forum hat mich zusätzlich motiviert.
Vielleicht schaffe ich's doch irgendwann, mein erstes Projekt erfolgreich beenden.