Aus <5V ~9-12V machen?

Hi,
ich habe Probleme mit der Reichweite von 433 Mhz-Sendern.
Nun kam mir die Idee, statt mein Konzept über den Haufen zu werfen, könnte ich mal versuchen die 433Mhz-Sender mit mehr Spannung zu versorgen.
Momentan kriegen diese etwa 4,6V - der Sender verträgt bis zu 12V; und ich habe auch mehrfach gelesen, dass man die Reichweite von den ganzen 433Mhz-Funksteckdosen-Sendern erhöhen kann, wenn man mehr Saft anlegt.

Jetzt habe ich mal nach StepUp-Convertern bei eBay gesucht und auch einige wenige gefunden, die INPUT 3,5-36V und OUTPUT von 12-36V haben. Leider sind das relativ große Teile, ich brauche ja keine 36V sondern irgendwas um die 9-12V.

Auch dauert der China-Versand immer recht lange, daher meine Frage:
Kann man sich so einen Converter mit einfachen mitteln selbst bauen? Oder hat jemand einen Tipp, wo ich etwas passendes bestellen und zeitnah geliefert bekommen würde?

Bräuchte also quasi einen Konverter von 3-5V auf 9-12V.

Weiß vllt. auch jemand wie sich das verhält mit der Entladung? Also, verpufft da viel zusätzlicher Strom, weshalb meine Batterien dann 50% schneller leer werden, oder so?

Spannung ist erstmal für die Frequenz völlig uninteressant. Deshalb sehe ich da keinen Vorteil, die Chips mit mehr Spannung zu versorgen.

Warum StepUp Wandler, wenn du doch einfach eine 2. Lithiumbatterie mit einbauen kann. Ist bauform technisch auf jedenfall kleiner.

Ich gehe davon aus, dass auf dem 433Mhz Modul ein einfacher LinearRegler verbaut ist, und der verbrät die unnötige Spannung in Wärme.

Dein Problem ist eher die Antenne

Die Spannung ist für die Frequenz sicherlich uninteressant, aber ich glaube nicht für die Signalstärke, mit der das Signal verschickt wird.
Die Antenne wird nicht das Problem sein - es sei den, du hast einen Geheimtipp für mich.
Habe eine lambda/4-Antenne mit 17,34 cm an den Sender und Empfänger gehängt; beide in Spirale gedreht, in andere Richtungen ausgerichtet, etc. - und das beste Ergebnis bekomme ich, wenn beide Antennen senkrecht nach oben ragen.
Damit komme ich zumindest in die letzten Ecken meiner Wohnung - aber leider nicht auf den Balkon (der Weg dorthin ist kürzer als in die letzte Ecke meiner Wohnung; liegt also wohl an den Wänden dazwischen), wo später ein Sender hin soll.

Die Antennen habe ich auch testweise von 17,5cm je um 1mm gekürzt; habe gelesen, nur bei richtiger Länger entsteht in der Empfängerantenne eine optimale Resonanz - bin jetzt bei 17,0 cm angekommen, habe jedoch zu keiner Zeit ein Signal vom Balkon empfangen.

Diese zweite Lithiumbatterie sähe dann wie aus? Also, hätte Sie eine andere Spannung - oder geht es da nur drum, dass der 433 Mhz-Sender von einer anderen Stromversorgung versorgt wird?

Du wolltest die Spannung erhöhen, und die schriebst etwas von ~3,5V, was vermutlich einer Lithium Batterie enspricht, oder aber hast du hier 3x NiCd im Einsatz?

Hallo neovanmatix,

wenn du mit einer Lambda/4 Antenne Arbeitest, solltest du mit einer guten Massefläche arbeiten, wie du es bspw. beim Auto hast, hier bildet die Karosserie die Massefläche. Wenn du keine Massefläche zur Verfügung hast, versuche es mal mit Lambda/2, die aber nicht aufwickeln, sondern gerade hochsehen lassen.

Gruß
Ardubu

sschultewolter:
Du wolltest die Spannung erhöhen, und die schriebst etwas von ~3,5V, was vermutlich einer Lithium Batterie enspricht, oder aber hast du hier 3x NiCd im Einsatz?

Ich arbeite mit 3xAAA Batterien mit vollgeladen etwa 4,8V. Wenn die Batterien recht leer sind, sollte irgendetwas um 3,5V rauskommen - daher dieser Wert.

wenn du mit einer Lambda/4 Antenne Arbeitest, solltest du mit einer guten Massefläche arbeiten, wie du es bspw. beim Auto hast, hier bildet die Karosserie die Massefläche. Wenn du keine Massefläche zur Verfügung hast, versuche es mal mit Lambda/2, die aber nicht aufwickeln, sondern gerade hochsehen lassen.

Ich habe über Masseflächen ein wenig gelesen; lässt sich vielleicht meine kleine Antenne dadurch irgendwie verbessern? Also… eine kleine Metallplatte dranlöten, oder sowas?
Das mit lambda/2 werde ich mal testen; muss ich das an Empfänger und Sender machen, oder reicht es am Empfänger?

Zum Thema:
Natürlich kann 12V etwas mehr Reichweite bringen.
Ich hab in einem anderen Projekt die DC/DC Wnadler von Recom verwendet. Gibt's in 1W und 2W
http://www.recom-international.com/
Ich hab den RB-0515D verwendet und dann mit 2 LP 100mA Linearreglern auf +-12V gebracht. War aber für eine Audioschaltung.
Für dich wäre dann der RB-0512S interessant. 12V 84ma.
Gibt's u.a. beim C.
Die sind einfach zu benutzen und kosten nun auch nicht die Welt. Wenn ich allerdings über Serienfertigung nachdenken würde, würde ich die natürlich nicht nehmen...

PS.: Hab ihn auch gerade bei EBay für 1,89 (+2,70 VErsand) gesehen...

Es gibt auch Step-Up Wandler von Pololu, schau z.B. mal bei Watterott oder Exp-Tech vorbei.

PS.: Hab ihn auch gerade bei EBay für 1,89 (+2,70 VErsand) gesehen...

So ist es, das große C ist nur eine Apotheke dort sollte man nur im Notfall kaufen.

Habe eine lambda/4-Antenne mit 17,34 cm an den Sender und Empfänger gehängt; beide in Spirale gedreht, in andere Richtungen ausgerichtet, etc. - und das beste Ergebnis bekomme ich, wenn beide Antennen senkrecht nach oben ragen.

Beide senkrecht kann ich auch bestätigen, hatte anfangs diese Antennen auch in einer Spirale gedreht.
Bei mir ist der Empfang aber besser wenn es ein nicht gewickelter senkrechter Draht 17,34 cm (bei lambda/4) ist.

Die Reichweite erhöht sich bei der max. Spannung was die Sender vertragen und theoretisch auch mit einer Verkleinerung des Lambda Faktors.
Lambda 1 wäre ideal, und wie schon erwähnt die Massefläche müsste dazu passen.
Der Begriff in der Funktechnik: Stehwelle also die Resonanz zwischen Sender und Antenne. Ideal 1:1

Guck dir mal den LM2577 an.

Seite 2 des PDFs für die stufenlos einstellbare ADJ Variante, oder Seite 22 für die 12V Festspannungsvariante.
Da du nur sehr wenig Strom benötigst, sind die Speicherdrossel und die Shottkydiode weitestgehend unkritisch.
Ab ca. 3V ist der 2577 brauchbar.

Gruß Gerald

rudirabbit:

PS.: Hab ihn auch gerade bei EBay für 1,89 (+2,70 VErsand) gesehen...

So ist es, das große C ist nur eine Apotheke dort sollte man nur im Notfall kaufen.

Habe eine lambda/4-Antenne mit 17,34 cm an den Sender und Empfänger gehängt; beide in Spirale gedreht, in andere Richtungen ausgerichtet, etc. - und das beste Ergebnis bekomme ich, wenn beide Antennen senkrecht nach oben ragen.

Beide senkrecht kann ich auch bestätigen, hatte anfangs diese Antennen auch in einer Spirale gedreht.
Bei mir ist der Empfang aber besser wenn es ein nicht gewickelter senkrechter Draht 17,34 cm (bei lambda/4) ist.

Die Reichweite erhöht sich bei der max. Spannung was die Sender vertragen und theoretisch auch mit einer Verkleinerung des Lambda Faktors.
Lambda 1 wäre ideal, und wie schon erwähnt die Massefläche müsste dazu passen.
Der Begriff in der Funktechnik: Stehwelle also die Resonanz zwischen Sender und Antenne. Ideal 1:1

Hallo,

ich habe mal meine Antennenlänge auf lambda/2 erhöht (sender+empfänger); komme jedoch trotzdem nicht auf den Balkon.
RFM12b habe ich zwar besorgt, jedoch scheint mir die Umsetzung aktuell zu aufwändig. Mir fällt da auch gerade etwas ein, was meine Sensoren günstig hält und das Reichweitenproblem ggf. minimiert: Ich prüfe mal, ob ich nicht einen Raspberr Pi als 433 Mhz-Empfänger verwenden kann. Den kann ich dann nämlich frei in der Wohnung positionieren; die Netzwerkanbindung erfolgt dann per WLan - und so komme ich "näher an den Balkon".

Und wenn das nicht klappt, baue ich mir einen 433Mhz-Repeater-Arduino,... :slight_smile: