Betriebsart von Wärmepumpe via Widerstand steuern

Hallo,

an meiner Wärmepumpe kann man laut Aneitung die Betriebsarten durch unterschiedlich hohe (0 bis 8200 Ohm), zwischen zwei Anschlüssen anzubringenden Widerständen definieren.

Dies würde ich gerne über einen Arduino realisieren. Gibt es z.B. ein "i2c-fähiges Bauteil", mit dem unterschiedliche Widerstände für ein angeschlossenes Gerät (in meinem Fall die Wärmepumpe) digital defineren werden können?

Gruß Chris

Welce Spannung liegen am Widerstand an? Die frage deshalb weil die meisten Digitalen Widerstände nicht mehr als 5V vertragen.

Grüße Uwe

Wenn ich das wüsste. Darüber schweigt sich die Anleitung (Seite 23) leider aus. :confused:

Gruß Chris

Nachmessen?

Hi

Dann Mal ein DMM (digitales MultiMeter) an die beiden Anschlüsse gesteckt und die Spannung gemessen.

Man könnte vll. ein Digital-Poti dafür benutzen - Das ist aber meist auf 5V begrenzt.
Gibt's aber mit allen möglichen Schnittstellen, habe hier Eines mit Plus/Minus Eingänge, dort kann ich prozentual den Widerstandswert hoch/runter tasten. (X9C103, die 103 steht für den Widerstandswert. als DIP erhältlich)

MfG

Trau mich zugegebenermaßen noch nicht ran, aber bald. ;D

Mal angenommen ich würde 5V messen, hättest Du eine Bauteilempfehlung.

Ich gehe nicht davon aus und habe auch nicht vor den Arduino von der Wärmepumpe aus mit Strom zu versorgen.

Gruß Chris

Hi

Bei <= 5V könnte man einen X9C104 (10kΩ) nehmen.
Der Arduino müsste irgendwie gesagt bekommen, welche Betriebsart Du möchtest und Er stellt den Widerstand dann so ein.
Zu Beginn würde ich das Digi-Poti 100x ‘hoch’ setzen - so bist Du ganz sicher auf maximalem Widerstandswert - und die WP geht in Automatik-Modus (>8600Ω wird der Kontakt ignoriert - oder eben auch im Handbetrieb).
Dann so lange runter, bis Du bei der gewünschten Betriebsart bist.
Wenn jetzt eine andere Betriebsart benutzt werden soll, kann der Arduino auch dahin ‘tasten’ - Er weiß ja, wo Er ist und wo Er hin will.

MfG

Super Erklärung, vielen Dank! Stellt dieser, vom Arduino aus gesteuerte Widerstand keine elektronische Verbindung her zwischen dem Arduino und der Wärmepume?

Gruß Chris

Hi

Doch, Das ist halt der Haken an der Sache.
Das kann man aber aushebeln, indem man den Arduino von der Außenwelt abkoppelt - also Opto-Koppler für die Verbindung ‘nach Draußen’ benutzt - Du musst dem Teil ja sagen können, was Du von Ihm willst.
Da wärst Du dann wieder sicher.

Aber miss erst Mal die Spannung an diesem Anschluss - ggf. muß Dieser erst in einem Menü aktiviert werden, damit Dieser bestromt wird.

An Spannungen kann Dir dort Alles unter kommen, wobei ich stark von <=42V ausgehe.

Ganz wilde Alternative: Ein Poti, angetrieben von einem Minimotor via Arduino :wink:

MfG

PS: Das ‘Hochsetzen’ ist nicht auf meinem Mist gewachsen - das Beispiel in der IDE zum X9C macht’s genau so, damit am Anfang klare Bedingungen herrschen.

Ok, werd dann wohl doch erstmal das Ding zerlegen müssen. :confused:

Danke soweit.

Gruß Chris

:o

An die Schnittstelle müsste man doch mit normalen Werkzeugen ran kommen können?

Wie Dem auch sei: Pass auf, was Du Da machst - Strom ist bissig und macht klein und hässlich!!

MfG

Hallo,

hab da noch einen ehr einfachen Vorschlag .

Teil das Ganze in Stufen auf , z.B 5 Stufen = 5 Widersände a 1,6 KOhm und setze Relais ein die die Widerstände einzeln kurzschließen.

Dann kannst Du in Stufen von 20% einstellen und hast keine Probleme mit mit fremden Potentialen.

Heinz

Hm. Ich mag Mechanik nicht, wenn sie vermeidbar ist.

Gruß Chris

Chris72622:
Hm. Ich mag Mechanik nicht, wenn sie vermeidbar ist.

Gruß Chris

Dann nimm Optokoppler dafür, statt Relais.

OK ,

dann fällt die schöne Lösung mit dem Motorpoti leider auch weg 8)

... hätte mir auf einem Foto aber schon gefallen ... gg
(wobei Motor-Potis gibt's ja wirklich - fast schon wieder mainstream ...)

MfG

postmaster-ino:
... hätte mir auf einem Foto aber schon gefallen ... gg
(wobei Motor-Potis gibt's ja wirklich - fast schon wieder mainstream ...)

MfG

Hallo,

klar gibts Motorpotis, hab sie früher selbst eingestezt, hatten den Vorteil das man da wo ein Poti erforderlich war das auch von mehreren Stellen aus bedienen konnte. (Beispiel früher analoge Stromrichter für Antriebe. ).

Ich hatte auch mal einen Stereo-Reciver der hatte eine Fernbedienung. Wenn man damit die Lautstärke änderte har sich das Poti (Knopf) verdreht.

Die heutigen digitalen Frequenzumrichter haben noch oft so eine Funktion in der Software drin. Mit Digitalen Eingängen und Tastern kann der Sollwert rauf oder runter verändert werden.

Chris72622:
Ok, werd dann wohl doch erstmal das Ding zerlegen müssen. :confused:

Danke soweit.

Gruß Chris

Wo ist da das Problem?
In den meisten Fällen sind das 4 Schrauben, wovon man 2 nur lösen muss.

Trotzdem ist Vorsicht geboten!
Die WP ist sehr wahrscheinlich mit Drehstrom (400V) versorgt und nicht über einen FI-Schalter abgesichert.
Also am Besten nicht mit offenen Drähten darin rumfummeln.
Wenn zufällig im Bekanntenkreis ein Elektriker ist, würde ich den vielleicht mal auf ein Bier einladen :wink: .

Außerdem wäre noch drauf zu achten, dass im Falle von Tarifzählern der Energieversorger auch noch mit über die "Betriebsart" bestimmt.
Meist wird dann 2 mal am Tag für eine halbe Stunde der Starkstrom abgeschalten.
In der Zeit bleiben oft oft nur die Zirkulationspumpen am Leben.
Stichwort EVU-Abschaltung.

Wieviele Betriebsmodi gibt es denn??