[erledigt] Ohne Shield ans Ethernet?

Hallo allerseits!

Ist es möglich, einen Arduino ohne Ethernet-Shield ins Netz zu bringen?

10 MBit würden locker genügen.

Soll ich diese Idee begraben, weil das schon wegen der 16 MHz Taktfrequenz eines Arduino nicht klappen kann? Oder lohnt es sich, nachzusehen, wie die Kommunikation auf Hardwareebene funktioniert?

Vorhanden sind zum Beispiel ein Uno oder mehrere Nanos und ein 10/100 MBit-Switch mit TP-(RJ45?)-Anschlüssen.

Vielen Dank vorweg!

Gregor

Mit einem AVR auf keinen Fall. Da fehlt sowohl Speicher als auch die Geschwindigkeit. Selbst 10 MBit würdest du nicht ansatzweise schaffen.

Dafür bedarf es schon mindestens passende Geräte aus der AT32xx Serie. Die werden aber soweit bekannt nicht von der IDE unterstützt, da hier die interne Struktur der 32-Bit AVRs stark unterscheidet.

Ansonsten bleiben nur die ARM Versionen von Atmel, STM, .... Der Arduino Due wäre dazu in der Lage (der Zero nicht). Aber ob der überhaupt dann noch in der IDE integriertbar ist, ist nicht zu erwarten.

sschultewolter: ...

Danke!

Gregor

Was willst Du denn damit machen , wenn man mal Fragen darf ?

Vermutlich wollte er ein sehr kleines Netzwerkgerät aufbauen. Falls es darum ging, das ihm die UNO-Shields zu groß sind. Es gibt auch sowas wie http://www.ebay.de/itm/ENC28J60-W5100-Ethernet-LAN-MINI-Ethernet-Network-Module-/121706420500?var=&hash=item1c56449914 -> ENC28J60 MINI

Wobei, ich da eher zu dem W5100 raten würde in Bezug auf die Libaries. Für den ENC28J60 MINI könnte man ein eigenes Arduino Nano Shield sich basteln. Sodass der Arduino das Teil direkt Huckepack nimmt. Bei dem W5100 wird das Löten schon etwas schwieriger.

Okay, dass wusste ich nicht ;) Habe in Bezug zu den AVRs nichts mit Ethernet am Hut. Die Teile sind für sowas in meinen Augen einfach zu schwach. Da bleibe ich lieber bei einfachen Netzwerkanbindungen (RS485 ...).

Home38: Was willst Du denn damit machen , wenn man mal Fragen darf ?

Ich hatte überlegt, eine kleine Wetterstation zu basteln, die ihre Messwerte auf einem „immer-eingeschaltet-Rechner“ im Netzwerk ablegt.

Gruß

Gregor

Mit einem Atmel bei 20 MHz geht das sehr wohl, mir ist im Moment nur nicht ganz klar, ob auch mit einem Arduino, obwohl das ja ein Atmel-Prozessor ist. Es ist durchaus möglich, ein simples UDP-Datagramm im RAM zu konstruieren und dieses per Manchester-Kodierung direkt auf die Leitung zu geben, siehe hier:

http://www.cesko.host.sk/IgorPlugUDP/IgorPlug-UDP%20%28AVR%29_eng.htm