Ermitteln, wann die Waschmaschine fertig ist?

Du könntest auch sowas nehmen um an deine Leitung zu kommen:
http://www.hitmeister.de/werkzeug/messleitungs-adapter-voltcraft-sma-10-61610191/?ent=1&ctype=1&source_name=preisroboter&channel_name=&utm_source=preisroboter&utm_medium=&push=new
Zwei der Brücken rein und eine Messschnur.
Risiko wenn man dran rum fummelt besteht natürlich trotzdem aber wenn man es in ruhe lässt ist das denke ich eine sichere Sache.

Ich glaub da würde ich mir einfach eine Webcam hinstellen, und fertig :slight_smile:

nachtaktiv68:
Ich glaub da würde ich mir einfach eine Webcam hinstellen, und fertig :slight_smile:

Es geht mir ja nicht drum sehen zu können DASS sie fertig ist sondern eine aktive Benachrichtigung zu kriegen WENN sie fertig ist. Eben z.B. über ein akustisches Signal oder vielleicht sogar übers Netz als Message auf mein Smartphone... aber um den benachrichtigenden Teil geht's noch gar nicht, erst mal nur ums feststellen wann sie fertig ist. Eins nach dem Anderen :slight_smile:

Ich werd's mal mit einem non-invasive current sensor wie die, die mime vorgeschlagen hat versuchen:

mime:
Non-Invasive Current Sensor - 30A - SEN-11005 - SparkFun Electronics
Wenn Du nicht in den USA bestellen magst, dann kannst Du:
http://www.lipoly.de/index.php?main_page=product_info&products_id=214021 nehmen.

dann wie bei open energy monitor nur eine Ader aus dem Kabel einer Mehrfachsteckdose damit umschließen:
http://openenergymonitor.org/emon/node/58

Und da der Autor auf openenergymonitor.org offensichtlich in UK sitzt und dort wie hier auch 220-240V / 50Hz herrschen müsste die Schaltung von ihm auch ohne große Anpassung bei mir funktionieren.

Mal schauen, ob ich den Teil für die Spannungsmessung weglassen kann.

Bevor ich so einen Stromzangenersatz nehmen würde, würde ich erst einmal einen geteilten Ringkern ausprobieren: Ferrit-Ringkern ZCAT2132-1130 online kaufen | Pollin.de. Einfach über einen Einzelleiter klipsen. Vorher ein paar Windungen dünnen isolierten Draht geeignet gewickelt - fertig. Wer nicht weiß wie man das wickeln sollte --> Transformator – Wikipedia, Zangenstrommesser – Wikipedia. So ein Teil für 10 Dollar oder 10 Euro wäre mir dazu definitiv zu klobig und zu teuer.

Gerade gefunden: Arduino Forum. Die Idee von Go For Smoke ist gut. Ein Hallsensor direkt neben dem Draht sollte reichen. Zumindest wäre das mal einen Versuch wert.

Da muss ich eurer Expertise mal vertrauen. Ich lese im Netz nur von Hallsensoren in verbindung mit Gleichstrommessung. Besitze noch keinen, würde mir aber einfach mal einen anschaffen und das ausprobieren. Reicht da so ein billiger für nen Euro?

1 Euro ist nicht wirklich billig. Nenne mal den Typ den verbauen willst.

Ich habe einfach nur mal beim großen C geschaut, was die dort so kosten, weil ich in den anderen Onlineläden auf anhieb keine gefunden habe und die günstigen lagen da um 1,50 ... kann gut sein, dass sowas im lokalen Elektronikladen günstiger ist.

Worauf muss ich denn achten und wenn ich sie lokal nicht kriege, wo kann man sie mal mitbestellen? Was sollte sowas kosten?

Da sich keiner mehr hierzu gemeldet hat mal der aktuelle Stand, nachdem ich noch mal mit ein paar Leuten gehirnt habe:

Der lokale Dealer hat keine Hall-Sensoren. Ich weiß auch immer noch nicht, was sowas denn jetzt kosten darf.
Draht um eine Ader der Zuleitung für die Strommessung erweist sich als schwierig. Ich kriege nur wenige Wicklungen in meine Spule und somit nur einen geringen Output ... zudem ist es wenn mich nicht alles täuscht Wechselstrom, den ich über die Spule zurückbekomme, drum fällt die Option auch flach... das kann ich nicht mal mit meinem Multimeter messen, weil es für Volt Wechselstrom nur 600 und 200 als Einstellungen hat.

Wir kamen auf die Idee, einen Piezo zu verwenden, um die Vibrationen zu ermitteln. Ich habe mal gesucht und Piezo-Scheiben gefunden, die einen ziemlich guten Output liefern (konnte durch druck sogar eine direkt angeschlossene LED zum leuchten bekommen, liefert also genug saft um am Arduino gemessen zu werden)

Einen kleinen Test mit einem 5,1m pull down Widerstand habe ich hier veröffentlicht:

Mein plan ist jetzt, das Ganze wie ein Sprungbrett zu montieren, also den Piezo an einer Seite zu befestigen und die andere frei schwingen zu lassen. Auf der andere Seite werde ich ein Gewicht befestigen, damit er stärker schwingt.

Ich habe schon einen Arduino-Sketch, der alle 6 Sekunden den höchsten Messwert über diese Zeitspanne ermittelt und dann in den EEPROM schreibt*. So kriege ich 102 Minuten Logdaten über meinen Waschgang und kann so zum einen nen guten Schwellenwert definieren, den ich später hardcoden werde und zum anderen sehe ich, wieviel Zeit zwischen den Schleuderzyklen verstreicht.

Der Sketch danach wird dann nur noch nach dem Schwellenwert schauen, wenn der Messwert von oben unter den Schwellenwert fällt ist ein Schleuderzyklus zu ende und ein Timer wird gestartet. Verstreicht mehr Zeit als die längste Zeit zwischen zwei Schleuderzyklen ohne dass der Messwert wieder über den Schwellenwert steigt, dann ist der Waschgang vermutlich beendet.

So weit die Theorie. Ich werde das morgen mal testen, ob ich das so montiert bekomme, wie ich mir das denke. Habe leider kein doppelseitiges Klebeband, das könnte etwas problematisch werden, und ich weiß noch nicht genau was sich als Gegengewicht eignet... Schraubenmuttern oder ähnliches besitze ich nicht.

Gruß
-- Peter

  • der EEPROM im Arduino Uno hat 1kb und somit 1024 Speicheradressen mit je 8 Bit, weshalb ich meine Messwerte durch vier teilen werde.

Google mal nach Twine. Es ist ein kickstarter Projekt. Ist genau das, wonach du suchst.

Eine induzierte Wechselspannung zu detektieren sollte ja das kleinste Problem sein, mit einer einfachen Diode könntest du die negative Halbwelle einfach wegschneiden und somit nur den positive Anteil am analogen Eingang des Arduino erfassen.

@sth77: Er schreibt, daß er den Draht um die Leitung wickelt -

@Lastfuture -> so wird das nichts. Schau mal bei Wikipedia nach wie ein Trafo funktioniert. Irgendeinen Kern wird braucht es schon noch dazu.

lastfuture:
Draht um eine Ader der Zuleitung für die Strommessung erweist sich als schwierig. Ich kriege nur wenige Wicklungen in meine Spule und somit nur einen geringen Output ... zudem ist es wenn mich nicht alles täuscht Wechselstrom, den ich über die Spule zurückbekomme, drum fällt die Option auch flach... das kann ich nicht mal mit meinem Multimeter messen, weil es für Volt Wechselstrom nur 600 und 200 als Einstellungen hat.

Ich bin davon ausgegangen, dass er tatsächlich nur eine Ader (nicht die gesamte Leitung) umwickelt hat und somit eine induzierte Wechselspannung erhält. Und ich denke, dass man die positive Halbwelle detektiert.
Konkret könnte ich mir solch ein Gehäuse vorstellen, dass man nicht an der Waschmaschine hantieren muss: http://www.reichelt.de/Steckergehaeuse/BOPLA-SE432-DE/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=33970
Da könnte man dann auch ein kleines Netzteil und den Arduino unterbringen, wenn man möchte...

Eine Ader zu umwickeln bringt nicht viel. Dann verläuft die Wicklung ja parallel zu den Feldlinien. Die Wicklung muß möglichst viele Feldlinien umschliessen, also gerade nicht so verlaufen. Das Bild hier: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/79/Wechselstrom-Zangenamperemeter.png zeigt ziemlich genau wie man das richtig wickelt. Nur würde ich wie schon mal erwähnt einfach einen geteilten Ringkern statt einer Strommesszange nehmen. Einfach weil das billiger ist.

Okay, erscheint mir schlüssig. Mir ist da ein Denkfehler unterlaufen, dachte auch an eine Luftspule ohne Kern...

Zickendoktor:
Google mal nach Twine. Es ist ein kickstarter Projekt. Ist genau das, wonach du suchst.

Es gibt ein paar Gründe, weshalb ich mich gegen Twine entschieden habe:
Als erstes ist da der Preis von $99, den ich recht happig finde.
Dazu kommt, dass das ding keine komplexere Logik kann und zum Beispiel im Moment auch Mathematische Operationen ganz fehlen.
Drittens und eigentlich am Wichtigsten: Seit ich den Arduino habe, will ich das damit auch hinbekommen. :wink:

Ich habe verwertbare Daten mit dem Piezo-Setup bekommen! Yeah!

Hier ein kleines Video zum Setup

und unten die Daten, die dabei raus kamen. Damit lässt sich schon was anfangen... z.B. weiß ich, dass der pull down Widerstand vielleicht noch nicht hoch genug ist.

Hier noch mal ein Vergleich zwischen normaler Wäsche (blau) und Bettlaken/Bezügen (grün)... scheint so als würden die Bettsachen mehr Vibrationen hervorrufen und dafür aber beim Schleudern weniger. Ich werde das noch ein bisschen weiter verfolgen und noch die nächsten beiden Waschgänge "mitschneiden" bevor ich eine endgültige Regel ableite, mit der ich das Ende des Waschgangs bestimme.

Das sieht doch alles schon mal vielversprechend aus.

Jedenfalls finde ich diesen Workaround total interessant. Auf was für Ideen die Freaks kommen. Toll :slight_smile:

Mach weiter, diese Sache macht schon beim Lesen Spass :slight_smile:

Ich habe den Ansatz mit der Strommessung noch nicht aufgegeben ... hatte tatsächlich beides probiert, eine Spule direkt durch umwickeln der Ader und eine Spule um einen Gummikern und das als Ring um die Ader ... habe auch vorsichtshalber die blaue und die braune versucht, falls das irgend einen Unterschied macht. (Sollte es das?)

Unten die Bilder dazu.

Ich bin mir auch leider gar nicht sicher, was ich dann genau messen kann... das müssten doch Ampere Wechselstrom sein, oder? Mein Multimeter hat leider bei keiner Einstellung was gemessen (außer Widerstand) ...es kann allerdings auch keine Ampere Wechselstrom messen und Volt Wechselstrom nur mit einer Genauigkeit von 0.1

Einen Ferritkern oder ähnliches habe ich noch nicht ausprobieren können und bis mein Elektroladen wieder Hallsensoren bekommt dauert es wohl noch eine Weile. Der den sie bis vor einiger Zeit im Sortiment hatten lässt sich nicht mehr beschaffen.