Ich baue aktuell wine Abfüllanlage und möchte nun die Füllstandsmessung über Sensoren lösen. Ich habe lange nach Möglichkeiten gesucht dies zu realisieren und glaube kapazitive Sensoren sind die beste Möglichkeit.
Dabei möchte ich wie in diesem Bild einer anderen Hobby-Abfüllanlage ebenfalls den Füllstand außerhalb der Glasflasche messen:
Leider hat sich der Hersteller der Anlage bei mir nicht gemeldet, welchen Sensore er hier hier verwendet hat, weshalb ich mich nun selbst auf die Suche gemacht habe und folgende Sensoren bestellt habe: Heschen M30 Kapazitiver Näherungssensor Schalter.
Das Problem hierbei ist allerdings, dass der Sensor egal bei welcher Empfindlichkeit immer ausschlägt sobald man ihn an die Flasche drückt . Außerdem bekommt man keinen analogen Wert der Änderung im elektr. Feld sondern einfach nur "PIN HIGH" oder "PIN LOW". Es fehlt also, dass man dem Sensor sozusagen den Nullzustand mitteilt (leere Flasche) bei welchem er nicht ausschlagen soll, sondern erst wenn sich dahinter was tut. Man nennt sowas glaube ich "Teach Funktion" wie hier im Video erklärt.
Allerdings kostet der im Video gezeigte Sensor über 400 Euro (link). Das sprengt den Rahmen des Projekts haha , vor allem da wir 4 Flaschen gleichzeitig abfüllen wollen.
Da muss es doch hoffentlich billigere Lösungen geben oder? Kennt ihr welche?
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Diese Änderung wird von einem Komparator in LOW/HIGH übersetzt. Du muß nur dem Komparator den gewünschten Schwellwert vorgeben. Wenn dafür kein Poti auf dem Modul vorgesehen ist, dann solltest Du vielleicht nach einem besser geeigneten Modul suchen, oder selbst Hand anlegen und einen Trimmer nachrüsten.
in dem verlinkten Bauteil gibt es ein EMpfindlichkeitsregler ich habe aber das gefühl der steuert was anderes. D.h. vermutlich würde mir bei diesen billigen Bauteilen nur übrig bleiben sie aufzumachen und selber daran rumzutüfteln
Ich hatte gehofft hier auf leute zutreffen die vielleicht auf ein ähnliches Problem schon gestoßen sind und ein Bautteil parat haben mal abwarten ob sich jemand noch meldet
Kann man nicht mit Infrarot, LED oder Laser durch den Flaschenhals schielen und auf der anderen Seite mit eiem passenden Empfänger den analogwert auswerten?
Ich unterstelle mal dass sich da irgendwas tut zwischen leer und voll.
Die Flaschenhälse sind natürlich jedesmal etwas anders und auch die Positions ist jedesmal etwas anders, daher ist der Leerzustand jedesmal etwas anders, daher muss jedesmal neu genullt werden.
Spannend ist nun, ob etwas durch den Hals fließt.
Das wprde das Ergebnis nicht eindeutig erkennbar machen.
Daher muss das Medium durch ein tief reinragendes Röhrchen einströmen, so dass die Sensorik das nicht erkennt.
Ich schon wieder…
Meine Meinung zum Problem Füllstandshöhe hatte ich im anderen Thead schon kund getan. Vergiss jede Art von Wägung und Sensorik. „Think easy! Do it easy!“
Entweder du nimmst einen passend voluminösen Zwischentank, oder alternativ du machst die Flasche komplett voll und hast temporär ein passendes Verdrängungselement in der Flasche.
Wenn dein Auffüllelement dem Volumen der späteren „Luft“ in deiner Flasche entspricht, ist das Thema gegessen Du brauchst dafür weder Sensorik noch Messeinrichtung..Hab mal kurz etwas skizziert
Auch ne coole Idee. Flasche komplett voll füllen verstehe ich.
Wenn man die Füllstange samt Verdrängungselement herauszieht sinkt der Flüssigkeits stand
etwas ab.
Aber wie verhindert man das die Flasche überläuft?
Idealer Weise beginnt der Verdrängungskörper oben an der Dichtung und ist gleichförmig.
Damit nimmt er weniger Durchmesser als in meiner Skizze und die Flüssigkeit schwappt beim herausziehen nicht zusätzlich aus der Flasche.
Habt einen schönen Tag!
Hallo,
beruflich habe ich früher Kapazitive Sensoren zur Indikation von Füllständen durch ein Polyamidrohr hindurch eingesetzt. (Parallelrohr an Tanks) das hat immer gut geklappt. Ob das Durch Glas hindurch geht weiß ich nicht.
Natürlich kannst Du mit so einem Sensor nur erkennen "bedämpft / unbedämpft" , ansonsten bleibt da sicher nur wiegen oder Zulauf Menge messen.
Teste erst mal den Sensor an sich auf Funktion. Stelle die Empfindlichkeit mal so ein das du z.B mit einer kleinen Münze den Schaltzustand ändern kannst wenn Du den Sensor damit bedämpfst. Es sollte eine Einstellung die für Empfindlichkeit (Richtung Plus) geben bei der der Sensor auch schon unbedeckt schaltet, da musst Du dann ein Wenig zurück drehen bis er gerade wieder auschaltet. Nun sollte die Empfindlichkeit für die Münze richtig eingestellt sein. Mit der internen LED kannst Du den Schaltzustand erkennen, geht also alles ohne Arduino.
An der Glasflache sieht das nun etwas anders aus. Es kann sein das mit dem Glas der Sensor bereits schon so stark bedämpft wird das immer geschaltet ist. Vermutlich musst Du die Empfindlichkeit fast oder ganz nach minus drehen damit die leere Flasche nicht schaltet. Du muss also wieder einen Punkt für die Empfindlichkeit suche bei der der Sensor bei leerer Flasche gerade nicht mehr schaltet. Wenn dann die Flasche voll ist sollte er schalten.
Heinz
Du könntest auch beim Einfüllrohr Elektroden anbringen und eine kleine Spannung anlegen, und den Strom messen. Wenn ein Strom fließt befinden sich die Elektroden in der Flüssigkeit und die Flasche ist voll.
Gruß Frenik
Das Einfüllrohr taucht auch ein. Das kann man gleich als die eine Elektrode nehmen.
Die zweite Elektrode auch aus Edelstahl damit es leicht zu reinigen ist.
Das innere des Rohrs zu reinigen wird schwieriger sein als das äußere der Elektrode
Strom fließt erst dann wenn der Flüssigkeitspegel die zweite Elektrode erreicht.
Wir haben jetzt eine Menge Möglichkeiten vorgeschlagen. Volumen messen oder Vorportionierung der genau richtigen Menge in einem Zwischentank an dem sich dann viel einfacher messen lässt wäre mein Favorit.