Hallo Leute,
Ich bin neu in der ganzen Thematik und es ist mir ehrlich gesagt unangenehm so umorganisiert und unwissend hier zu schreiben.
Also mein Ziel ist es eine Kolbenpumpe, etwa diese hier: Druckpumpe LCP4, Thermosicherung & L-Abgang | M.R.S.®
über einen Arduino gesteuert, mit Strom zu versorgen und im besten Fall auch die Leistung darüber regeln zu können.
Kann mir hier vielleicht jemand einen Hinweis zur Umsetzung geben und wie ich am besten vorgehe?
Danke für eure Antworten und vor allem eurer Nachsicht
Zeichne ein Blockschaltbild um alle Hardwareteile und deren Schnittstellen zu ermitteln. Als zweites zeichne, mit der Unterstützung des EVA Models, ein Programmablaufplan. Daraus entstehen Funktionsblöcke, die einzeln programmiert und gestestet werden können. Nach dem erfolgreichen Test können alle Funktionsblöcke zum Gesamtprojekt zusammengefügt werden.
Ich wünsche einen geschmeidigen Tag und viel Spass beim Programmieren in C++.
Diese 230V Pumpe mit Strom zu versorgen, ist Aufgabe eines zugelassenen Elektrikers.
Alle hier anwesenden Elektriker betonen stets: "Wenn du da Fragen hast, lass die Finger davon"
Ob deren Leistung geregelt werden kann, ist erstmal unklar. Wenn, dann kann ein Arduino Spannungen im Bereich 0-5V erfassen und Steuersignale mit 0/5V und max. 20 mA ausgeben.
Da wird also noch zusätzliche Ansteuerungs-Elektrik / Elektronik erforderlich sein. Da dies wohl pumpenseitig mit 230V zu tun haben wird, ebenfalls ein Fall für den Elektriker deines Vertrauens.
Ja. Neben einem Arduino brauchst du noch ein Relais (oder MOSFET-Modul) mit dem du die 24V 1.5A schalten kannst, um z.B. eine primitive Zeitsteuerung hinzukriegen ( 1h an / 1h aus )
Wenn die Zeitsteuerung an die Uhrzeit gekoppelt sein soll, käme dazu noch eine Echtzeit-Uhr oder eine Internet-Anbindung. Dann kommst du sogar über die Funktionalität einer primitiven Zeitschaltuhr hinaus, die natürlich auch für deine 230V Pumpe gehen würde.
Hallo und willkommen,
ja, ist es. Das was zu einem DC Verbraucher geschrieben wird ist aber NICHT auf ein AC System übertragbar, - also nicht auf dumme Gedanken kommen...
Prinzipell geht das genauso wie eine LED dimmen (dazu gibt es ein Beispiel in den Vorlagen der IDE), nur dass Du an Stelle der LED einen Leistungsverstärker (MosFet Modul o.Ä.) an den Arduino anschließen musst, - und daran dann eben die Pumpe.
Frage ist was Du an der Pumpe steuern willst, den Druck oder einfach nur die Drehzahl. Die Pumpe ist aber eigentlich für beides nicht gebaut. Laut Beschreibung ist der Druck nicht fest eingestellt, wenn Du die langsammer laufen lässt dauert es halt länger bis sie abschaltet.
Wenn sie bei niedrrigerem Druck abschalten soll, dann brauchst Du noch einen Druckfühler in der Leitung der vom Arduino ausgelesen wird und entsprechend die Pumpe schaltet.
Bei den Pumpen ist als Einsatz-Zweck "Terrarien-Luftbefeuchtung" angegeben. Das ist wohl etwas anderes als permanent einen einigermaßen konstanten Wasserdruck auf der Leitung zur Verfügung zu stellen. Also, was denkst du, könnte ein Arduino mit der Pumpe machen.
Danke für die vielen Antworten.
Also ich habe es mir so vorgestellt, dass ich am Ende die ganze Zeitschaltung über den Arduino steuern kann, eventuell den Druck (zumindest stufenweise viel Druck -wenig Druck) und ich den Punmpvorgang zusätzlich zur Zeitschaltung noch manuell starten kann.
Man kann sie z.B. mittels eines Druckfühlers in der Leitung schon bei niedrigerem Druck abschalten lassen, oder einfach weniger fördern, was mir dieser Teil der Anfrage sugeriert:
und im besten Fall auch die Leistung darüber regeln zu können.
Eine der arogantesten Aussagen die ich im Zusammenhang mit Strom gelesen habe (ja ich weiß Du zitierst das nur)...
Als ob alle Elektriker mit ihrem Wissen auf die Welt gekommen wären und nie etwas gefragt haben...
Von Elektrikern erwarte ich schon, daß sie sich zwischen Geburt und jetzt das Wissen angeeignet haben, um sicher und Normgerecht arbeiten zu können.
Und:
Elektriker fragen hoffentlich nicht hier über Problematiken mit 230V nach.
Zur ersten Pumpe.
Meiner Ansicht kann man diese nicht regeln.
Die Spule produziert ein 50 Hz Magnetfeld, das den Anker nach vorne und hinten schwingen läßt. Diese verdrängt die Flüssigkeit und 2 Ventile, eines zwischen einlaß und Anker und das andere zwischen Anker und Auslaß bringt die Flüssigkeit in eine Bewegungsrichtung.
Da das ganze System auf eine Schwingfrequenz von 50 Hz eingestellt ist, ist es schwierig eine Leistungsregelung zu realisieren.
Ganz falsche Denkweise, wenn der TO oder Jenninger, weg vom Fenster ist will keiner hier die Verantwortung tragen, dem Stadtwald interessiert nicht die Gute Hilfsbereitschaft, das klärt erst danach der Richter
Das hoffe ich auch, - aber:
Wie so eine Pumpe von innen aussieht und arbeitet und ob und wie gut sie regelbar ist, wird dir nicht jeder Elektriker sagen können, - ich könnte Dir aus dem Stehgreif mindestens 10 zeigen die da keine Ahnung von haben. Die meisten Elektriker in meinem Umfeld können dir nicht mal den Unterschied zwischen einer Sychron- und Asynchronmaschine erklären.
Auf der anderen Seite kann ich Dir mindestens genau so viele Leute zeigen die mehr Ahnung von Strom dieser Stärke haben als mancher gelernte Elektriker.
Ja Strom ist ab einer bestimten "Voltage" gefährlich, man macht es aber nicht besser wenn man die Leute mit aroganten Sprüchen verprellt, weil sie dann wo anders Informationen suchen und evtl. Antworten von Leuten bekommen die keine Ahnung haben, - das ist dann wirklich gefährlich.
Aber OK, - ich war's dann ja nicht...
Ja, das geht mit der DC Pumpe alles, Druck mindern nur so lange die Leitung offen ist.
Wie oben schon geschrieben, Sie Dir den LED Dimmen Sketch an, - an Stelle der LED ein MosFet modul zum Pumpe steuern drann... Für Manuell steurn einen Tester, wenn der gedrückt wird an Stelle des normalen Programms ein "Alternativprogramm" für eine bestimmte Zeit laufen lassen.
Um das zu werden gehört es nicht, sich von klein Auf entsprechendes Wissen anzueignen, sondern es in 3 1/2 Jahren zu lernen und zu begreifen.
Aber ja, wenn man sich von klein auf Wissen aneignet, zuerst in Papas Werkstatt und dann im Selbstversuch und dabei entsprechend ungefährliche Dinge ausprobiert und bastelt, hat man es später meist einfacher und versteht eventuell auch mehr als die, die nur diese 3 1/2 Jahre zeit hatten.
Zum Thema der Pumpe: Ich würde die Pumpe aus dem ersten Beitrag keinem Laien empfehlen, weil da offene Leitungen rum hängen. Dann lieber zu einer greifen, bei denen der Netzstecker gleich dran ist und die entsprechend berührungsgeschützt ist. Dann diese mit einer der vielen WLAN-Funksteckdosen schalten, die es fertig zu kaufen gibt. Da passt dann aber eher ein ESP32 oder ESP8266, denn der hat, im Gegensatz zum Arduino, gleich WLAN mit an Bord.
Du weis schon wie viele sich Elektriker Schimpfen lassen?
KFZ Elektriker (Heute heißen die nicht mehr so) ist einer von denen, ist aber nicht Elektrofachkraft.
Auch wenn ich mit Maturaabschluß (Abitur) als "perito in elettrotecnica" (heißt in Italien in der zwischenzeit anders) und durch fast 30 Jahre Arbeit in Wartung für elektromedizische Geräte sehr genau weiß was Asynchron bzw Synchronmotore sind und ab welchen Wert Strom gefährlich sein kann, darf auch ich keinen geprüften Elektriker ersetzen und Elektroanlagen zusammenbauen.
Der Elektriker soll das nicht erklähren, er soll die Pumpe anschließen weil er weiß wie sie (sicher) anzuschließen ist.
Das ist so wie es Thomas Gottschalk in der Werbung gesagt wird: Tommy Du darft alles essen aber nicht alles wissen: https://www.youtube.com/watch?v=Boz1lPD6_y8
oder anders: Jeder hat seine Aufgaben und seine Grenzen.