LED an Arduino Nano

Moin, ich hoffe jemand von euch kann mir helfen bzw einen Rat geben bei meinem Projekt.
Ich habe folgendes vor, ich habe ein Arduino Nano mit einem Piezosensor verbunden der bei Vibrationen einige LEDs blinken lassen soll, der sketch passt auch soweit so wie alles andere, nur meine jetzige frage oder Herausforderung ist wieviele LEDs ich vom NANO blinken lassen kann. Ich weiss das man beim Nano nur eine begrenzte mA zahl an einen Ausgang anschließen kann.
Insgesamt möchte ich so ca 15-20 LEDs anschließen, um genau zu sein diese

Ich hab gelesen das man das wohl mit einem Transistor machen kann Transistor

Mir ist nur noch unklar wie ich das mit den Volt vom Nano und den LEDs auf die reihe bekomme ,da das Board ja 5v bereitstellt und die LEDs maximal 1,94V vertragen.
Ich hab schon an einen Abwärtswandler gedacht,aber das geht bestimmt "eleganter" oder?
Über Tipps oder Ratschläge würde ich mich freuen

Wie du das mit dem Abwärtswandler meinst, verstehe ich gerade nicht.

Du darfst max. 20 mA an einem Nano-Pin betreiben.
Bei den roten Leds kannst du bei 5 Volt 2 Stk. in Reihe shalten und entsprechend deinem Strom den Vorwiderstand berechnen, damit nicht mehr wie 20mA vom Pin gezogen wird.
Wenn du die Leds alle zur selben Zeit blinken lassen willst, geht das mit einem Transistor und du kannst auch mehrere parallel schalten.
Aber immer jeweils mit Vorwiderstand.

Grundlegend braucht jede LED einen Vorwiderstand, der den Strom begrenzt.
Sollen die 20 LED einzeln mit voller Helligkeit blinken, brauchst Du 20 * 20 mA = 400 mA. Das kann der Arduino allein nicht versorgen, Du brauchst also sowieso eine externe Versorgung.

Ein anderer Weg wäre es, jeweils 2 LED in Reihe zu schalten (2*1,94V = 3,88 V, 5V - 3,88V = 1.12 V / 20 mA = 56 Ohm Vorwiderstand). Oder Du versorgst einige LED extern über Porterweiterungen.

Es gibt viele mögliche Wege. Wenn Du uns genauer sagst, was es werden soll, können wir gezielter helfen.

Gruß Tommy

crimeox:
Insgesamt möchte ich so ca 15-20 LEDs anschließen, ...

So viele digitale Pins hat eine Nano nicht und so viel Strom liefert ein Nano nicht.

crimeox:
Ich hab gelesen das man das wohl mit einem Transistor machen kann ...

Du benötigst einen Treiber. Transistoren oder Treiber-ICs eignen sich dafür.

crimeox:
Mir ist nur noch unklar wie ich das mit den Volt vom Nano und den LEDs auf die reihe bekomme ,da das Board ja 5v bereitstellt und die LEDs maximal 1,94V vertragen.

Durch einen Vorwiderstand je LED: (5 - 1,94) V / 0,02 A = 153 Ohm (aus E12 180 oder 220 Ohm)

Bei vielen LEDs an einem Nano denke ich an APA102 oder WS2812, die haben sowas wie ein eingebautes Schieberegister und PWM für Regenbogenfarben.

Nur der Dritte :frowning:

So viele digitale Pins hat eine Nano nicht und so viel Strom liefert ein Nano nicht.

FALSCH

Udo Klein betreibt "20 LEDs am Arduino Uno"
In dieser Hinsicht sind Nano und Uno gleich.

Ein Nano hat 20 digitale Pins und ab wieviel mA man eine LED leuchten sieht, ist recht variabel.

Aber Schieberegister und shiftOut sind durchaus überlegenswert.

michael_x:
FALSCH

Liegt vermutlich daran, daß ich auf einem SaintSmart UNO1) nachgezählt habe, ist wohl nur eine billige Kopie :frowning:

Möglicherweise zähle ich aber auch Pin 0 und 1 grundsätzlich nicht mit, weil für USB reserviert.


Anm.:

  1. Der hat gegenüber dem Arduino den Vorteil, eine Lötbrücke der 5V von USB zu haben.

Also nochmal zum Verständnis,die LED sollen alle gleichzeitig blinken und nur in einer Farbe,ich brauche keine einzel ansteuerung oder ähnliches. Ich wollte das genauso machen wie hier Beschrieben
LED mit Transistor steuern
Bin mir halt nur unsicher mit den Widerständen bzw in dem Beispiel werden ja 2,1V Leds genutzt und nicht 1,94V

Für 20 LED ist der dort angegebene Transistor etwas unterdimensioniert.
Nimm im einfachsten Fall einen LogikLevelMosfet (IRLZ44 oder 34). Die Schaltung hatte ich vorhin hier gepostet (die D1 kannst Du weg lassen). Dann immer 2 LED in Reihe und für jede dieser 2 einen Vorwiderstand. Die Berechnung hatte ich Dir schon gepostet.

Gruß Tommy

Super,vielen Dank für die Hilfe!!! Dann werde ich mich mal daran setzen und das so umsetzen! :smiley:

crimeox:
Super,vielen Dank für die Hilfe!

Auch wenn du jetzt eine Lösung für dein Problem hast, könntest du mit doch noch beantworten, was du mit dem Abwärtswandler gemeint bzw. vorgehabt hast.
Evtl. hast du ja auch nur etwas falsch verstanden und das könnte damit ausgeräumt werden.

Ich vermute, er wollte die LEDs an einem Step-Dowb-Wandler mit 1,94V betreiben, was ja unter anderem wegen der Fertigungstoleranzen nicht geht.

Gruß Tommy

Genau das war erst die Idee.

Zwei oder mehr LED parallel ohne eigenen Vorwiderstand ist ein zerstörerisches Vorhaben, da die 1,94 V nicht für alle LED gleich sind, sondern sowohl Fertigungstoleranzen, als auch unterschiedliche Temperaturabhängigkeiten haben. Die LED mit der geringsten Flußspannung sterben zuerst (sie bekommen den größten Strom), die anderen schrittweise danach.

Gruß Tommy

Tommy56:
Zwei oder mehr LED parallel ohne eigenen Vorwiderstand ist ein zerstörerisches Vorhaben, [...] Die LED mit der geringsten Flußspannung sterben zuerst (sie bekommen den größten Strom), die anderen schrittweise danach.

Zustimmung!
Gebürstetes Edelstahl(-gehäuse) ist in Teilen dieser Welt offensichtlich billiger als Widerstände; was dazu führt das Einbauleuchten (Wortspiel) reihenweise ausstiegen.
Seither warne ich ebenfalls davor mit einem gemeinsamen Widerstand am Fusspunkt zu arbeiten.

Bilder reiche ich noch nach.