Oszilloskop im Eigenbau

Hallo zusammen!
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit Elektronik und bin auch schon fleißig dabei mir Schaltungen zu basteln. Doch ein eigentlich sehr wichtiges Gerät fehlt mir in meiner Werkstatt: Ein Oszilloskop. Doch die Preise sprengen mein Budget als Schüler natürlich maßlos - und ein rießiges Analog-Oszi will ich auch nicht unbedingt. Deswegen wäre meine Idee, mit einem Arduino und einem ADC selbst eins zu bauen.
Dass das ganze Projekt langwierig wäre ist mir klar - doch genau das will ich, ein Projekt mit dem ich mich lange beschäftige und das mir später auch noch was nützt.
Doch erstmal die wichtigste Frage: Ìst das überhaupt möglich?

MfG Konrad

Gibr es bereits. Google mal nach poor mans oscilloscope Arduino

Oder hier:

http://forum.arduino.cc/index.php?topic=160703.0

Allerdings sind die USB-Oszis nicht so teuer.

Genau, das ist noch besser und einfacher. Allerdings nur ein Kanal

Dieses Projekt kenne ich bereits, nur die Frequenz die das ganze Messen kann ist viel zu niedrig (der eingebaute ADC ist leider recht lahm, aber für den Preis eines Arduinos kann man froh sein wenn überhaupt einer an Bord ist :D)

Das hab ich oben nämlich auch nicht erwähnt: das ganze sollte schon mindestens 5MHz haben, eher mehr. (ist aber kein muss...)

MfG Konrad

Das USB-Oszilloskop ist sicherlich eine gute Idee, doch in meiner Werkstatt hab ich leider keinen PC :confused:

konrad1795:
Das USB-Oszilloskop ist sicherlich eine gute Idee, doch in meiner Werkstatt hab ich leider keinen PC :confused:

Dann wird's Zeit das da einer rein kommt. :wink:

Wenn ich mir nen PC und das Oszi kaufe kann ich mir gleich ein richtiges besorgen :stuck_out_tongue:

Wenn du erstmal einen PC hast, kannst du statt bauen und messen auch simulieren.
( Das hat mir viel beim Lernen und Verstehen geholfen )

LTspice

So einen PC kann man immer gut brauchen :stuck_out_tongue:

Simulieren kann ich aber auch außerhalb meiner Werkstatt, messen nicht :smiley:

Ok, Du willst ein Oszilloskop aber hast kleines Budget > kauf Dir ein gebrauchtes altes Hameg o.ä. und freu Dich dran.
Die sind auch nicht "riesig", aber ein digitales schlankes nettes Gerät kannst Du Dir halt nicht leisten. So einfach ist das doch.

konrad1795:
Das USB-Oszilloskop ist sicherlich eine gute Idee, doch in meiner Werkstatt hab ich leider keinen PC :confused:

Hallo,

hmm, hmm, für so ein USB Scope braucht man definitiv keine Rennmaschine, da reicht ein Gebrauchter allemal. Ich habe auch so ein Teil in der Werkstatt; Sony Trinitron Röhrenmonitor geschenkt, einen Leasingrückläufer um ~20 Euro aus ebay (schönes IBM-Lenovo Markengerät). Tastatur und Maus habe ich dann tatsächlich neu gekauft. So was hat gerade in der Werkstatt den Vorteil das auch eine echte serielle Schnittstelle dran ist...

Andererseits muß ich sagen daß ich auch ein analog Oszi habe und dieses Gerät jedem USB Scope klar vorziehe solange es nicht um Dinge geht die man nur digital messen kann (einmalige Vorgänge, sehr langsame Vorgänge, FFT,...)

Und in der Prozessorwelt ist auch ein Logikanalyser eine Überlegung wert. Das ist was ganz anderes in diesem speziellen Bereich weil man z.B. auf einem Scope keinen Protokollanalyser hat und auch selten mehr als 2 Kanäle...

Christian

Ich habe noch ein altes HAMEG rumstehen falls Interesse besteht.

Gruß

Meine Vorschläge wären:
Nr.1
Nr.2
Wobei Nr.1 klar den Vorzug geben würde da man hier 4 Kanäle nutzen kann (2 "normale ADC" und 2 5V Logic Level). Wir nutzen das kleine Dingen auf der Arbeit um z.B. Drehgeber zu analysieren etc. damit kann man schon Fehler lokalisieren.
Gruß
DerDani

Hallo,

tue Dir selbst ein gefallen und nimm ein analoges Hameq. Von ebay oder so. Ab 30MHz. Damit kannste viel mehr anfangen. Was willst Du denn mit 5MHz am µC? Damit kannste ja nicht einmal einen Pintakt von 8MHz Dir anschauen oder den 16MHz Takt vom µC. Außerdem sieht man auf einem analogen viel mehr als auf den digitalen. Die billigen digitalen brauchste Dir auch nicht antun. Wir haben auf Arbeit ein Tektronix TDS2024. Techn. gesehen ist das Ding super, nur das TFT hinkt meilenweit hinterher. Wenn man was aufzeichnet kommt man besser man guckt sich das hinterher am Rechner an.

Solange die bei 800x600 Pixel oder vielleicht die sau teuren 1024x768 Pixel festhalten, halte ich das alles für Unsinn. Da hat jedes billige Smartphone eine höhere Auflösung die dort aber nicht gebraucht wird. Am Oszi wäre das richtig sinnvoll. Warum die kein 7" oder 10" Display vom Tablet einbauen mit Touchscreen verstehe ich bis heute nicht.

Zitat vom Doc_Arduino:

Wir haben auf Arbeit ein Tektronix TDS2024. Techn. gesehen ist das Ding super, nur das TFT hinkt meilenweit hinterher. Wenn man was aufzeichnet kommt man besser man guckt sich das hinterher am Rechner an.

Krass, das Ding ist preislich schon eher in der oberen Liga. Von den Technische Daten her auch.

Und ich spielte schon mit dem Gedanken meinen uralt Hamek 312 (ein Kanal 20mhz Bandbreite) gegen ein billig Digital Scope um die 500€ zu tauschen.

Hallo,

im Datenblatt sehe ich das nicht, aber das TFT wird nur 800x400 oder 800x600 haben. Die Pixel sieht man eben. Man kann zwar damit die tollsten Sachen machen, wegen Speicherung auch Langzeit. Nur fehlt mir ein wirklich feines Display. Privat würde ich mir das niemals kaufen. Da bleibe ich bei meiner Hameq Röhre.

Warum alle an dem Display sparen entzieht sich echt meinem Verständnis, gerade bei den höherpreisigen. Ein Full-HD 7" Display wäre nötig und gut ist.

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit Elektronik und bin auch schon fleißig dabei mir Schaltungen zu basteln. Doch ein eigentlich sehr wichtiges Gerät fehlt mir in meiner Werkstatt: Ein Oszilloskop.

Die interessanten Fragen lauten:

Wofür konkret meinst Du, ein Oszi zu brauchen?

Was genau willst Du messen?

Gruß,

Helmuth

P.S. Ich habe mir vor vielen Jahren gebraucht ein analoges 20MHz 2 Kanal gekauft (für 70 Mark oder Euro, ist wirklich schon lange her) und bin bis heute damit völlig zufrieden.
Und ganz ehrlich: die meiste Zeit steht es einfach nur rum und setzt Staub an...

Doc_Arduino:
Warum alle an dem Display sparen entzieht sich echt meinem Verständnis, gerade bei den höherpreisigen. Ein Full-HD 7" Display wäre nötig und gut ist.

Moin,
ich fände einen Anschluß für ein externes Display viel besser.
Auf meinem 24 Zoll Monitor könnte ich dann alle Feinheiten sehen.

Gruss
Kurti

Hallo,

das wäre auch sehr schön, darf aber kein Grund sein am verbauten Display zu sparen. Sonst schleppt man Oszi und Moni mit sich rum, was die Gerätekompaktheit zu Nichte macht. Und nur ein externer Moni nützt einem auch nichts, weil die Tasten neben dem Display immer die Funktion wechseln, je nach dem in welchen Menü man ist.