Na immerhin ging das nicht nur mir so. Wenn es nicht gewollt ist umso besser.
Tut mir leid, ich konnte die letzten Tage nicht online sein. Jeden Morgen um 8 auf Arbeit und danach zu dem Projekt und bis 1 Uhr nachts dran arbeiten, lässt einem nicht so viel Zeit. Wie ihr vielleicht raushört, da gibt es eine Deadline für das Projekt.
Ich nutze einen Arduino MEGA, habe den UNO nur in der Simulation genommen, da Tinkercad keinen MEGA hat.
Die Verkabelung war schematisch richtig, ich habe in meinem Aufbau auch alle Fehler ausbügeln können und habe vorgestern Nacht rausgefunden, warum die Lampen alle zusammen geleuchtet hatten und nicht auf die einzelnen Befehle gehört haben.
Die MOSFETS waren alle zusammen auf dem gleichen Kühlkörper (aus Alu) befestigt. Zwar mit nicht-leitender Wärmepaste, aber mit einer Metallschraube festgeschraubt, also doch wieder leitend verbunden.
Beim Test nur mit dem Breadboard waren die MOSFETS natürlich nicht verbunden und alles lief einwandfrei. Ich habe überlegt, ob es hilft, den Kühlkörper auch an GND bzw. an V- des Netzteils zu klemmen, aber bei einem Test hat dann gar nichts mehr funktioniert. Ich muss nun überlegen, ob ich die Kühlkörper wirklich brauche und wenn ja, wie ich das dann trotzdem hinkriege.
Nun teste ich, ob auch noch alles mit dem PWM Board funktioniert, und danach muss ich noch einen SD-Card Reader einbauen und MIDI-Files auslesen lassen. Ich habe 2 Bibliotheken momentan für die MIDI Files im Test: "MD-Midi Files" und "MIDI-Library". Wenn jemand eine Präferenz hat, teilt sie mir gerne mit. Ich bin für jede Unterstützung dankbar.
Mal das ganze Projekt und meine Person erklärt, für den, dens interessiert: (Achtung, es ist ein Abschlussprojekt für die KUNSTHochschule!)
Ja, Kunsthochschule, allerdings bin ich Mathematikerin und habe diverse Programmier-Erfahrung: u.A. einen "interaktiven Bildeditor für Osmose und Diffusion" bei dem ich sowohl das BiCGStab und FED Verfahren implementiert habe als auch die Oberfläche dazu. Ja, ich weiß, das kann Photoshop schon alles, aber das ist was, was mir mathematisch und programmiertechnisch wirklich Spaß macht. Damit möchte ich nicht angeben, sondern nur klarstellen, dass ich durchaus programmieren kann und weiß, was Sorgfalt beim Coden bedeutet, und ich weiß wie es ist, ohne Debugger zu programmieren.
Das Projekt selbst heißt Sonoskop:
Ich habe ein Keyboard, das MIDI ausgeben kann und 10 Röhren, die durch die Tasten des Keyboards angesteuert werden sollen.
Die Röhren sind weiße HT-Rohre mit bunten Folien darin und einem Taschenlampenkopf an einer Seite. Sie sind kugel- oder sternförmig angeordnet und hängen im Raum.
Von dem Keyboard gehe ich mit MIDI-Kabeln an eine kleine Platine, die die MIDI-Befehle an den Arduino weitergibt. Ich nutze nur die Tonhöhen und die Lautstärke in der gespielt wurde um die entsprechende Lampe mit der der Lautstärke entsprechenden Helligkeit anzusteuern. Sollte grad keine auf die Tasten drücken, soll ein Playback von der SD Karte (alles MNIDI-Dateien) starten und der Arduino soll diese MIDI Daten nutzen und an die Lampen sowie das Keyboard schicken (denn den Ton soll man ja trotzdem hören).
Die Steuerung der Lampen selbst funktioniert dann über das PWM-Board und die MOSFETS.
Das ganze läuft an der HBKsaar in Saarbrücken. Wer also aus dem Saarland ist und Lust darauf hat, sich das wirklich in Live anzusehen, ist gerne dazu eingeladen am kommenden Wochenende zum Sommer-Rundgang dort vorbeizukommen, dann wir die Arbeit ausgestellt. Wenn alles klappt, und ich die Zeit finde, erstelle ich auch ein Video und lade es bei Gelegenheit ins Netz.