Raspberry + Arduino

Hallo,

ich will euch nicht lange aufhalten daher kurz meine Fragen:

  1. Wenn ich den Arduino via USB mit dem Raspberry verbinden - scheint er von dort seinen Strom zu beziehen. Der Arduino brauch als Input knapp 7V - jedoch läuft der Raspberry mit 5V. Ich gehe nun mal als Anfänger davon aus, das der Spannungswandler im PI die Arbeit übernimmt und 7V via USB abgibt ? Sollte ich den Arduino lieber mit einer eigenen Stromquelle befeuern, ich habe öfters gelesen das der Wandler schnell mal warm wird.

  2. Ein 8x Relaisboard (5V - 20mA pro Pin ~180mA) wird ebenfalls genutzt - das möchte ich natürlich extern mit Strom versorgen und den Arduino nur zum schalten nutzen. Könnte ich dafür das 5V 2.5A Netzteil des Raspberry aufteilen und damit das Board & den PI betreiben ? Die Stromstärke sollte ja ausreichen.

  3. Da ich in Zukunft häufiger herumspielen werde, wäre es nicht sinnvoll sich ein Schaltnetzteil 12V 5A zu kaufen und dazu 5x LM2596S ? (Kosten 5€ Chinaimport)

  4. Fällt jemanden eine günstige Möglichkeit ein das ganze gekühltzu verstauen ? (Raspberry, Arduino, SSR, 8x Relais) Ein kleiner Schaltschrank aus Metall wären nett, aber die kosten ja meist 60€ aufwärts :frowning:

Danke schon mal.... ! Bin solang das Forum durchstöbern - hier findet man wirklich viele nützliche info´s :wink:

zu 1) und 2) :
Wenn der Arduino über USB versorgt wird, kommt er mit den 5V von USB aus. Am Vin oder in der RundBuchse wirst du dann aber keine 7V sehen.
Die Relais direkt über ein ausreichend fettes 5V Netzteil zu versorgen, ist eine gute Idee.
2.5A, wenn sonst nichts anderes am Raspberry hängt, sollte reichen.

GrowPINO:
jedoch läuft der Raspberry mit 5V.

Der Raspi gibt nur am USB Port 5V aus, läuft aber mit 3,3V, vergiss das nicht.

Ergänzend zu den anderen:
Der Arduino "braucht" keine 7V. Der ATMEGA darauf läuft mit 5V (oder ebi einigen Modelen auch 3.3V, wie der RPi). Der Hohlsteckereingang braucht mindesten 7V, weil dahinter ein Linearregler hängt. Linearregler nehmen genauso viel Strom auf wie sie an den Arduino abgeben senken aber die Spannung. Die Spannungsdifferenz wird entsprechen P=UI als Wärme abgegeben. wenn ein Arduino mit Peripherie also 100mA zieht, dann verbrennt ein mit 7V gefütterter Linearregler 2V100mA=200mW, ein mit 12V gefütterter 7V*100mA = 700mW (letzteres wird er auf die Dauer nicht mögen). Der Linearregler im Uno braucht ungefähr 2V "Überschuss" um überhaupt zu funktionieren, daher kommen die 7V.
Wenn der Arduino per USB gespeist wird, wird der Linearregler umgangen und und entsprechend auch keine 7V benötigt.

Ein "Spannungswandler" kann im Allgemeinen übrigens nicht wissen, wie viel Spannung irgendwo benötigt wird, weswegen auch so eine Arbeit nicht übernehmen.

Fast alle Relaiskarten sind nicht für 230VAC ausgelegt. Es werden immer die Max Spannung der verbauten Relais genannt aber die Leiterbahnen der Platine sind nicht mit dem notwendigen Abstand für 230 V ausgelegt und auch nicht für die 10A des Relais.

Ich würde nicht den Raspberry und die Relais mit der gleichen Spannung betreiben.
Auch glaube ich nicht, daß die Relaisplatine nur 180mA braucht. Ich rechne eher mit dem 2-3 fachen Wert.

ElCaron:
Ein "Spannungswandler" kann im Allgemeinen übrigens nicht wissen, wie viel Spannung irgendwo benötigt wird, weswegen auch so eine Arbeit nicht übernehmen.

Das verstehe ich nicht. Haben die Spannungswandler nicht fixe Ausgangsspannungen oder ein Poti zum einstellen ebendieser?

Grüße Uwe