Schutz gegen Akku-Tiefentladung

Werde die Dioden wie empfohlen einbauen.

Strommessung wird nicht ganz unproblematisch bei blockiertem Motor.
Aktuell hab ich nur ein Netzteil, dass bei 40V 15A maximal mitmacht.... weiß nicht, ob das ausreicht, aber interessant wäre es.

Abblock Kondensator mache ich auch rein.
Hab zum Glück noch ein paar 100nF KerKos hier (ElKos eignen sich dafür ja nicht...).

Für die vielen Bauteile wird es langsam eng auf der Platine :smiley: (55x40mm)

Bei der Hysterese muss ich mal das Vout des OpAmps messen (unbelastet).
Damit müsste ich UTP und LTP mit (R1 / (R1+R2) * +-VCC berechnen können, wobei R1 hier nicht invertierenden Eingang des OpAmp ist und R2 von Vout zum nicht invertierenden Eingang rückkoppelt (hoffe, dass stimmt so).

GateWiderstand kommt mit der Vout Messung und wird Vout/0,04A groß werden :slight_smile:

Nach dem Umbau werde ich mich am Mosfet Gate und Drain mit Oszilloskop hängen und erst dann einschalten... :smiley: (und hoffentlich unnötigerweise messen, weil dann endlich alles funktioniert)

EDIT 1: So ich hab beim OpAmp mal ein paar Messungen gemacht.
VDD -> Vout
5V -> 3,666V
10V -> 8,64V
15V -> 13,60V
20v -> 18,53V

Laut Datenblatt des IRLZ44N schaltet er ab spätestens 2V durch, da aber noch mit nem recht hohen Widerstand.
Ab 10V hat man den minimalen Widerstandswert von 22mOhm erreicht, wobei sich bei steigender GateSpannung auch die GateKapazität erhöht.
Ich nehme daher VDD = 10V mit 8,64V Vout des OpAmp und einen 220 Ohm Gatewiderstand.

So also:
Ich hab die fette 15SQ045 Diode als Freilaufdiode verbaut, einen neuen IRLZ44N sowie einen frischen LM358 verbaut, eine 1N4007 Diode zum Stepdown verbaut, einen 100nF Abblock (Keramik-)Kondensator an den OpAmp, den R2 Widerstand entfernt und einen 220 Ohm GateWiderstand verbaut.

Der Schaltplan sieht jetzt so aus:

Denkt euch statt des Akkus ein Netzteil und dahinter noch einen Schalter (den ich vergessen habe einzuzeichnen).

Habe gerade mal alles mit einem Netzteil, eingestellt auf 30V, getestet und dabei an Drain und Gate mit dem Oszilloskop gemessen.

Spannung am OpAmp sind 10V, Referenzspannung gestartet bei 10V und mit Poti runter geregelt.
Spannung am nichtinvertierenden Eingang des OpAmps war mit Spannungsteiler etwa bei 2,8V.

Irgendwann hab ich dann beim Drehen des Potis den Punkt erreicht, an dem die Referenzspannung unter V_in war.
Motor ging an -> ich hab mit dem Poti wieder hoch geregelt -> Motor ging NICHT MEHR aus -> ich hab den Schalter geöffnet - Motor aus. MOSFET #4 war zu dem Zeitpunkt vermutlich schon kaputt.


Blau ist die Spannung am Gate, gelb am Drain.

Bei der ganzen Aktion bekommt der MOSFET einmal kurz vom OpAmp eine Spannungsspitze.
Diese ist laut Oszilloskop bei 4,48V.
Allerdings habe ich auch ziemlich lahme 800ms/Div gestellt, damit ich sicher auch alles drauf habe und rechtzeitig stoppen kann.
Könnte sein, dass das Oszilloskop daher etwas verschluckt hat.
Was aber verwunderlich ist, ist dass die GateSpannung gleich wieder abfällt.
Es ist wirklich nur ein kurzer Impuls auf 4,48V (und so schnell habe ich das Poti nicht hoch gedreht.)

Hysterese und Stützkondensatoren habe ich erstmal weg gelassen,
Auf der Platine wird es langsam recht eng und ich will erstmal, dass es funktioniert (ohne das der MOSFET kaputt geht), bevor ich diese Verbesserungen einbaue - wobei Hysterese nicht verkehrt wäre (denke aber dennoch nicht, dass das Problem daher kommt).

und dabei an Drain und Gate mit dem Oszilloskop gemessen.

Blau ist die Spannung am Gate, du sagst.
Blau steht auf 2V/Div
Also liegt das Gate während der gesamten Messdauer auf ca 1,9V
Sehe ich das richtig?

Das kann doch nicht sein....
Denn der OP wird ja, mit unendlicher Verstärkung, als Komparator betrieben.
Müsste also zwischen ca 1,5V und 8,xV wechseln, je nach Potistellung

Auch ist mir die blaue Linie viel zu breit, zu zuckelig.

Ja hmm... das ist wohl problematisch aufgenommen worden.

Als ich die Messung gemacht habe, hab ich die Spannung auf 20V/Div für beide Kanäle gehabt (weil ich ja nicht wusste, mit welchen Spannungsspitzen ich rechnen muss).

Nach dem Test habe ich schnell auf "stop" des Oszis gedrückt und dann "ran gezoomt" und das Bild gemacht.
Der Balken ist also in echt nicht so verrauscht.
Auch konnte ich nachstellen, dass wenn man so ran zoomt, dass der Offset dann nicht mehr korrekt ist.

Ich habe gerade aber mal die Gate Spannung aufgenommen mit einer feineren Einstellung (von anfang an).

Nicht so verrauscht, aber der Einbruch der GateSpannung fällt mir negativ auf...

Ist aber auch nicht zum Zeitpunkt des Geschehens aufgenommen worden, sondern gerade, wo der Fet schon kaputt ist.