Stromversorgung für 5V - Vor- und Nachteile

Moin Experten. Ich habe eine kleine Fenstersensor-Schaltung gebaut und in einen AtTiny85 geschrieben. Sie ist sehr trivial: Es sind nur ein AtTiny, ein Magnetschalter und ein Piezo-Pieper zusammengelötet. Wenn das Fenster geöffnet wird, bekommt der Attiny Strom und fängt an 8 Minuten zu warten. Nach 8 Minuten bekommt der Pieper Strom und ... piept. So möchte ich verhindern, dass wir im Winter ständig vergessen die Fenster zu schließen.

Momentan habe ich die Schaltung mit 3 x AAA-Batterien versorgt. Der AtTiny brauch 2,7-5V und der Pieper eigentlich 12V. Die Lautstärke ist aber vollkommen ausreichend. Funktioniert eigentlich alles prima.

Ich frage mich nur: wäre es strategisch günstiger eher einen 9V-Block und einen zusätzlichen Step-Down-Wandler (auf 5V) zu verbauen? In den Feuermeldern sind ja auch 9V-Blöcke. Die zusätzlichen Kosten spielen keine Rolle. Ich denke das Hauptproblem wird immer die Selbstentladung der Batterien sein, der Sensor bekommt ja nur ein paar mal am Tag Strom.

Wie würdet ihr eine auf geringe Selbstentladung und lange Haltbarkeit getrimmte Stromversorgung aufbauen?

Danke und Gruß, kuahmelcher

Jedes elektronische Bauteil setzt Strom in Wärme um, weshalb weniger besser sind. Wenn es der Pieper auch noch bei geringen Spannungen tut, würde ich die Schaltung so lassen.

Datenblatt: ATtiny25/45/85V: 0 - 4 MHz @ 1.8 - 5.5V

Ein Takt von 1 MHz dürfte auch genügen.

Ein ungeprüfter Vorschlag, wenn Du experimentierfreudig bist: 4 x AAA direkt an Piiper, der gegen GND geschaltet wird, zwei Dioden (2 x 0,6 V) in die Spannungsversorgung des ATtiny.

Am Fenster könnte man auch an Solarpanel+Akku denken, aus Solarleuchten o.ä. Wenn man die Elektronik mit einem Reed-Schalter einschaltet, machen eventuelle Spannungswandler keinerlei Kopfzerbrechen mehr.

Rechne mal aus wieviel "Stundenleistung" in der Batterie drin ist. Einfach Kapazität mal Spannung. Ein DC/DC Wandler verbraucht selbst ein bißchen Leistung und transformiert die Eingangsspannung auch nicht verlustfrei in die Ausgangsspannung. Alkalibatterien: 9V Block mit 500-600mAh 3x1,5V AAA mit 1200mAh

Teile die Meinung meines Vorredners daß weniger mehr ist und 3 AAA Batterien die bessere Lösung sind.

Uwe

Deshalb ja meine Empfehlung eines Reed-Schalters, da gibt es keine Verluste im ausgeschalteten Zustand.

Vielleicht mal über Lithium Batterien gedanken machen CR 2450 2430 Wäre evenuell was 3V Pro Zelle der Tiny kann 6V ab haben. Das ganze eventuell mit Goldcup Puffern. So kann ich ne Led ca. 30 Tage im Dauer betrieb am leben erhalten, die Hängt an einem Tiny.

Hi

Der Goldcap (Doppelschicht-Kondensator) wird Leckströme aufweisen - denke, Der ist hier kontraproduktiv. Hatte hier eine RTC (3231) mit einem 5V/1F liegendem Doppelschicht-C (statt der Knopfzelle) betrieben - so kann die Ladeschaltung (für die Knopf-Akkus - sind aber bei den RTCs auf dem fernen Osten dann nur normale Knopfzellen und Die vertragen ein Laden wohl nicht sonderlich gut) verbleiben und man hat zumindest ein paar Wochen Zeit, die Batterien der heimischen Schrankwand-Uhr zu tauschen - hatte ich hier irgendwo im Forum geschrieben, waren einige Wochen - in dem 5V1F sind ganze 1As/V (1 Ampere-Sekunden pro Volt) enthalten - jede 08/15 Batterie schlägt diese 'Kapazität' um Längen.

Zur Laufzeit einer 08/15 Knopfzelle oder gar der Akku-Variante davon überhaupt kein Vergleich - aber ich war jung und brauchte das Geld ... äh, falscher Text :) ... hatte das Zeug hier liegen und der Kondensator passt saugend in den Knopfzellen-Halter wie auch die Polarität hat gepasst - da sah ich keinen Grund, Das nicht zu tun ;)

MfG