Mit diesen Antworten wirst du wahrscheinlich sehr gute Antworten bekommen, wie es am besten funktioniert. Du hast viel zu viel Annahmen (wahrscheinlich falsche) in deinem Aufbau.
Immer nur ein paar Minuten (ausgelöst durch einen Bewegungsmelder)
Von einer CR2032 Batterie
Nicht mobil, aber dort angebracht, wo kein Stromanschluss vorhanden ist
Deko LED-Lampe
Ziel ist es, die Lampe zu aktivieren, wenn der Bewegungsmelder eine Bewegung auslöst.
Meine grundsätzlichen Überlegungen waren:
Der ATtiny wacht jede Sekunde aus dem Tiefschlaf auf und überprüft, ob der Bewegungsmelder was erfasst hat
Wenn ja, wird die Lampe angeschaltet, solange weiterhin Bewegung erfasst wird (+ x Sekunden Nachlauf). Danach geht er wieder schlafen.
Wenn nein, legt er sich sofort wieder schlafen
Extra 3V Stromversorgung für ATtiny und Bewegungsmelder, da die nicht viel brauchen und es keinen Sinn macht, dafür die Powerbank immer wieder kurz aufzuwecken
Ich denke, mein größtes Problem aktuell ist der Transistor, bzw das richtige Verständnis.
Mir ist nicht ganz klar, nach welchen Kriterien ich den passenden Transistor auswählen soll.
Ich habe hier ein paar zu Hause und habe mir da auch die Daten zu angesehen, aber mir ist eben nicht ganz klar, welche dafür, für die Versorgung der Lampe gut geeignet ist, bzw. welchen Basisstrom ich dann bräuchte...
Mal so ganz blöd in den Raum geworfen, warum überhaupt der ATTiny? Je nachdem, welcher Bewegungssensor verwendet wird, bringt der doch schon die nötigsten Einstellmöglichkeiten von Hause aus mit sich und könnte die Transistorstufe doch direkt ansteuern, dann lebt die Knopfzelle auch was länger. Das Problem der Powerbank kenne ich auch, das Thema habe ich für mich aber abgehakt, weil die sich nach dem Abschalten einfach nicht mehr ohne manuelles zutun zum Leben erwecken lassen. Daher würde ich für die Lampe eher 4 AA-Akkus oder vergleichbares nehmen, ggfs. kann man sich dann auch die Knopfzelle sparen, wenn der Bewegungs Sensor auch mit 5V betrieben werden kann.
Welchen Strom braucht die Last.
Laut Deinen Aussagen 250mA. Der Transistor muß den Strom auf dem Collektor verkraften können.
Der Transistor muß die Spannung, die er schalten muß aushalten können. Bei 5V kann das fast jeder.
genügend Stromverstärkung, haben damit der Ausgang des Steuerteils den Basisstrom aufbringen kann.
Genügend Verlustleistung vertragen können. (Laststrom mal Collektor -Emitter Spannung). Das sind 250mA * 0,5V (aus dem Datenblatt) = 0,125W
Bei 20mA Ausgangsstrom des ATtiny und 250mA Laststrom muß die Stromverstärkung (nur) mindestens 12,5 betragen. Der vorgeschlagene Basiswiderstand von 220Ohm ist der Basisstrom ca 12mA also braucht es eine Stromverstärkung von mindestens 20.
Also irgendwie steh ich grad komplett auf dem Schlauch und brauche evtl nochmal Nachhilfe in den absoluten Basics...
Mein ATtiny hat einen Output von 3.11V (gemessen).
Mit einem 220Ohm Widerstand sollten da ja dann an der Basisstrecke knapp 0,014A anliegen. Es sind aber nur 0.06mA.
0.06mA bei 220Ohm ergeben aber nur 0,132V
Wenn ich meinen Out-Pin über mein Multimeter direkt an Gnd verbinde, messe ich 0.08mA.
Der ATtiny sollte doch eigentlich mehr liefern, oder?
Oder hab ich den kaputt gemacht?
Wieso nur ? 0.06 mA sind mehr als 0,014 mA.
Mit deinen Messungen machst du etwas total falsch.
Messe die Spannung die rauskommt, den Strom dazu solltest du besser berechnen.
Vermutlich ist der ATtiny hinne, da du bei deiner Messung den Ausgang kurzgeschlossen hast. Ein Pin kann nur ca. 40 mA liefern. Bei einem Kurzschluss fließt deutlich mehr und zerstört den Transistor im Ausgang.
Anstatt den Strom zu messen, miß den Spannungsabfall am 220Ohm Widerstand. Das ist mit einem Digitalen Multimeter die bedeutend genauere Messung.
Und beachte das was in#31 steht.
Also ich habe jetzt nochmal einen neuen ATtiny85 angesteckt und bei dem sind das Verhalten und die Werte identisch.
Ich habe auch nochmal alle Verbindungen gecheckt und bin mir ziemlich sicher, dass da alles richtig ist.
Zum Testen habe ich jetzt einfach mal nur eine grüne LED an meinen Out-Pin verbunden und den 5V Stromkreis mal komplett außen vor gelassen.
Ich betreibe die LED mit einem 47Ohm Widerstand und damit sollte ich ja auf 40mA Strom kommen. Da die LED aber nicht so hell leuchtet wie erwartet, habe ich mein MM dazwischen geschaltet und messe nur 26.5uA.
Das ist doch nicht richtig, oder?
Wie messe ich denn den Spannungsabfall am Widerstand genau?
Einfach rotes Kabel vor dem Widerstand und schwarzes Kabel dahinter?
Oder schwarzes Kabel an Gnd und dann mit dem roten Kabel einmal davor und einmal danach messen und Differenz berechnen?
Du machst immer noch einen großen Fehler. Du zeigst uns nicht deinen Sketch und auch nicht den Aufbau. So ist es für alle die helfen möchten, ein stochern im Nebel.
Oh man, ist das unangenehm...
Ich hatte aus einem vorherigen Test noch einen "ledPin" als Output definiert und jetzt beim Analysieren immer nur geschaut, ob Output definiert ist, aber anscheinend nicht auf den Namen der Variable...
Habe jetzt den richtigen Pin gesetzt und schon funktioniert alles.
Transistor schaltet sauber, ich brauche keinen Darlington und es wird sogar die Powerbank sauber aus dem Schlaf geholt...
Sorry, für die verschwendete Zeit...
Das Gute ist wenigstens, dass ich wieder eine Menge gelernt habe.
Danke für Euren ganzen Input und die Hilfe <3
Aktuell habe ich noch den Strom von meinem TTL Adapter gezogen.
Jetzt werde ich mal umbauen, dass der Strom aus der Batterie kommt.
Soweit ich das gelesen habe, kann die maximal 3 mA liefern, daher werde ich ja dann wohl doch eine Darlington-Schaltung benötigen.
Aber jetzt wo der uC tut was er soll, bin ich da guter Dinge
Fairerweise sollte man aber den Post markieren, der einem am meisten geholfen hat, und nicht seinen eigenen. Hier also den Post mit dem Hinweis, ob der Pin auf OUTPUT gesetzt ist.