Schau mal unter www.wiska.de, dort unter "Installation" oder im Marine-Bereich. Bekommt man auch bei Conrad.
meego:
Aber vielleicht eignen sie sich für die dünnen Sensor-Käbelchen? Die Kabeldurchführungen scheinen ja eher für grössere Kaliber ausgelegt.
Das ist ein relatives Problem da ich die Verkabelung mit normalen Stromkabeln zu 1mm bis 1,5mm machen würde. So ist die Verdratung sicher.
Grüße Uwe
uwefed:
Das ist ein relatives Problem da ich die Verkabelung mit normalen Stromkabeln zu 1mm bis 1,5mm machen würde. So ist die Verdratung sicher.
Grüße Uwe
Aber ist es auch modular? Und wie würdest du den Sensor auswechseln?
Ich habe noch nicht verstanden was Du machen willst. Darum habe ich keine eigene Idee wie ich es machen würde.
Welche Sensoren hast Du, wie oft wechselst Du sie, wieviel darf die Lösung kosten.
Grüße Uwe
uwefed:
Ich habe noch nicht verstanden was Du machen willst. Darum habe ich keine eigene Idee wie ich es machen würde.
Welche Sensoren hast Du, wie oft wechselst Du sie, wieviel darf die Lösung kosten.
Grüße Uwe
Zum Beispiel soll was passieren, wenn ein Button gedrückt wird. Alternativ ein Ultraschallsensor etwas registriert. Bewegungsmelder, etc.
Ich wechsle sie wann immer ich einen neuen Sketch für einen neuen Sensor schreibe. Vielleicht jeden Monat.
Kosten: Naja, keine Ahnung. So teuer wie nötig.
meego:
Es müsste auf dem Balkon Regen trotzen.Sind diese runden Kabelschächte aus Silikon und man muss ein Loch rein machen?
http://www.ebay.de/itm/neu-2-LEGRAND-Abzweigdosen-IP55-Plexo-ROT-80x80x45-92015-/301017118783
Für einen Wetterschutz im Außenbereich brauchst Du kein "wasserdichtes Gehäuse", sondern ein "regengeschütztes Gehäuse".
Wasserdichtheit ist eher schädlich, da bei einer Dichtheit des Gehäuses im Außenbereich ein anderes Problem zuschlägt als der Regen: Kondenswasser! D.h. durch eindringende Luft und durch Temperaturschwankungen bildet sich im Gehäuse Kondenswasser, und wenn das Kondenswasser nicht wegtrocknen kann, hast Du Deine Schaltung wochen- oder monatelan in einer nassen Tropfsteinhöhle untergebracht und die Schaltung ist spätestens nach einigen Monaten korrodiert und wird ausfallen.
Um an einer Schaltung im Außenbereich ohne teure und aufwändige Maßnahmen lange freude zu haben, muß die Schaltung in einem luftigen, aber regengeschützten Gehäuse untergebracht sein.
Die von Dir gezeigte "Feuchtraumdose" (die normale graue Baumarkt-Ausführung tut es auch) beispielsweise regengeschützt unter einem Dachüberstand im Freien regengeschützt montiert. Oder mit einer "Regenschutzhaube" drüber.
Die Luft darf gerne reinkommen: Damit eventuell sich bei ungünstigen Wetterlagen bildendes Kondenswasser innerhalb kürzester Zeit wegtrocknen kann.
Allerdings darf auch der Insektenschutz bei den Lüftungsöffnungen nicht vernachlässigt werden, sonste können Dir Marienkäfer die Platine zukacken oder kleine Spinnen im Gehäuse brüten. Im Zweifelsfall so eine Feuchtraum-Verteilerdose
- regengeschützt anbringen (z.B. unter einem Dachüberstand, oder unter einer nach unten offnen Haube)
- auch gegen direkte Sonneneinstrahlung geschützt anbringen (um Überhitzung zu vermeiden)
- von unten ins Gehäuse lieber ein "Lüftungsloch" zusätzlich reinbohren, zwecks Verdunstung von Kondenswasser
- und Lüftungslöcher gegen das Eindringen von Insekten sichern, z.B. mit einen davorgeklebten Stück Fliegengitter.
Es ist nicht gut, im Außenbereich untergebrachte Platinen in zu dicht schließenden Gehäusen unterzubringen, da richtet das Kondenswasser, das bei Temperaturunterschieden im Gehäuse entsteht, in wenigen Monaten sehr große Schäden an.
Gut Regengeschützte, aber auch gut durchlüftete Gehäuse sind besser als extrem wasserdicht schließende Gehäuse.
Und am besten für einen langjährigen Betrieb im Freien sind mit Elektronik-Vergußmasse vergossene Schaltungen. Aber das ist relativ aufwändig und gute Elektronik-Vergußmassen gehen auch kräftig ins Geld.
jurs:
Gut Regengeschützte, aber auch gut durchlüftete Gehäuse sind besser als extrem wasserdicht schließende Gehäuse.
Ich stimme Jurs da völlig zu. Unter einer Maxime: keine 220V im Gehäuse!
wenn du das aber über Steckernetzteil betreibst, kein Problem.
"Dicht" ist eh ein relativer Begriff.
Wenn du wirlich dicht sein willst, dann bräuchtest du ein gasdichtes, druckfestes Gehäuse, sonst saugen die Druckunterschiede über die Temperatur Luft und Feuchte ins Gehäuse.
ich habe es bei meinem BBQ-Regler auch so gemacht:
ein IP67 Verteilerkasten, für das Display einen Ausschnitt, darüber eine Klarsichtfolie geklebt, und darüber wiederum eine Witterungsfeste, bedruckbare Klebefolie.
Alle Anschlüsse nach unten und einen kleinen Kragen aussenrum um Tropfwasser abzuhalten.
Zwar ist mein Regler nicht immer draussen, hat aber auch schon den ein- oder anderen Platzregen überstanden.
Danke Euch beiden. Das sind gute Ratschläge. Hält ein Arduino unsere kalten Winter überhaupt aus?
Kalter Winter? Wohnst du etwa nicht in Deutschland ![]()
-40 - 85°C sollte der Controller eigentlich schaffen.
Gehäuse würde ich geschlossen halten. Bzgl. Kondenswasser o.ä.: Lege ein Silica Trrockenpad mit rein.
Als Verschraubung nehme die von Uwe vorgeschlagene. PG/oder metrische Verschraubung
Es ist ja nicht nur das Kondenswasser. Ist die Dose komplett geschlossen und nach Sonnenschein kommt kalter Regen rauf, dann zieht sich die Luft im inneren zusammen und zieht durch den Unterdruck rundherum das Wasser rein.
Sowas könnte man entgegenwirken wenn man ein Druckausgleichsventil einbaut.
Sonnst wie schon gesagt, geschlossene Dose mit kleinem Loch auf der Unterseite.
Eisebaer:
hi,Info bezüglich IP-Nummern: Schutzart – Wikipedia
ich hab' jetzt nachgesehen, und meine IP-nummer vom computer ist
192.168.1.101
bei wikipedia find' ich nichts dazu. wie wasserdicht ist mein rechner denn nun wirklich?gruß stefan
Ist doch ganz einfach:
IP19
1 Schutz gegen Eindringen von festen Fremdkörpern mit einem Durchmesser
50 mm
9 Schutz gegen sehr intensiven Wasserstahl, z.B. Hochdruck-Dampfstrahlreiniger bei Fahrzeugen.
Allerdings muß bei der 9 noch ein K stehen.
Micky
jurs:
(...)
Und am besten für einen langjährigen Betrieb im Freien sind mit Elektronik-Vergußmasse vergossene Schaltungen. Aber das ist relativ aufwändig und gute Elektronik-Vergußmassen gehen auch kräftig ins Geld.
Könnte man das auch mit Silikon aus der Kartusche machen?
Oder ist das leitend?
MfG
Enam
Silikon leitet nicht.
Aber ich würde damit bestenfalls nen ausreichend grosses Gehäuse abdichten, denn die meisten Schaltungen erzeugen irgendwo etwas Wärme- und die kann sonst nicht mehr weg.
Meine Elektonik, die mit Wasser in Berührung kommen könnte, sprüh ich meist mit WetProtect ein. Auch da gilt allerdings: Wärme muss weg können-evtl. vorher Kühlkörper montieren!
Silikon solltest du nicht in Verbindung mit Platinen verwenden! Essigvernetztes Silikon (im Sanitärbereich zu finden) greift die Kupferschichten an. Auf dem Bau wird Silikon auf Basen-basis verwendet. Aber auch nicht zwingend zu empfehlen.
Ansonsten kenne ich noch künstliches Gießharz, was aber mehr für reine Kontakte gedacht ist. Ebenfalls das Problem mit der Abwärme. Besorge dir einfach eine normale Dose aus dem Baumarkt oder Elektrofachhandel. Die Dinger kosten dir weniger als ne Schachtel Zigaretten
Meine IP67? Dosen haben einen einen Silikonrin im Deckel. Sowas sollte doch reichen.

