4 Volt an den Pins und ein Mikrofonmodul

Mahlzeit!

Ich will über den Arduino die Spannung von einzelnen Akkus messen. Diese haben 3,7 Volt (voll geladen 4,2V) und sind demnach für den Arduino, in meinem Fall ein Mega, kein Problem. Bevor ich jetzt aber an drei Pins jeweils ein Akku hänge dachte ich frage ich doch mal lieber nach, ob ich da nicht Gefahr laufe das Teil zu grillen. Ich kanns mir eigentlich nicht denken, denn die Pins vertragen ja 5 Volt, aber besser nachgefragt als noch einen Mega zerlegt.

Dann noch eine Frage zum Mikrofon-Modul. Meldet das Teil ausschliesslich das ein Ton registriert wurde oder kann ich damit auch Geräusche aufzeichnen?

Du kannst zur Sicherheit noch parallel zum Eingang eine 4,7 Volt Z-Diode schalten. Dann kannst du die Spannung direkt auf den Eingang legen.

Das Mikrofonmodul kann, wie der Titel schon sagt, nur den Sound detektieren. Aufnahmen sind damit nicht möglich. Aber empfehlen kann ich das Teil auch für eine Detektion nicht.

Die Z-Diode ist damit nicht mehr wie 5V auf dem Pin anliegen kann?

Es macht also nichts wenn ich an PIN A0-A2 jeweils einen Akku dran hänge? Ich mache mir eigentlich nur Sorge das sich die Spannungen im Arduino addieren oder so. Die Module beziehen ja ihre Spannung vom Arduino, die Akkus hingegen nicht. Daher meine Sorge.

sind das wirklich einzelne Akkus und du schliesst ALLE 3 Minuspole an Ground vom Arduino oder ist das ein dreier Pack und du schließt den am Balanceranschluss an?

Jeder Eingang des Atmega darf mit 5 Volt belegt werden, da addiert sich nichts.

hirnfrei: Es macht also nichts wenn ich an PIN A0-A2 jeweils einen Akku dran hänge? Ich mache mir eigentlich nur Sorge das sich die Spannungen im Arduino addieren oder so. Die Module beziehen ja ihre Spannung vom Arduino, die Akkus hingegen nicht. Daher meine Sorge.

Zeig uns einen Schaltplan. Einzelzellen kann man so überwachen, Akku-Packs mit Balancer-Anschluss nicht.

Es sind drei einzelne Akkus. Plus ginge an die jeweiligen PINs, Minus zusammen an GND.

Der Schaltplan würde so aussehen. Nehmt die AA Batterien nicht ernst, das ist dann real jeweils 1 18650er Akku anstatt zwei AA Batterien, ich hab aber derzeit noch kein Bauteil für einen Akku.

hirnfrei: Es sind drei einzelne Akkus. Plus ginge an die jeweiligen PINs, Minus zusammen an GND.

Einen Schaltplan habe ich noch nicht.

So wie ich es verstehe, willst du nur die Spannung messen und nicht direkt den Akku laden.

Dann sollte das so funktionieren. Eine automatisierte Ladung ist so nicht zu empfehlen.

Richtig. Mit den Akkus betreibe ich später dann mal einen Motor. Ich will aber alle Akkus unter Kontrolle halten so das, sobald einer davon eine gewisse Spannung erreicht, der Motor abgeschaltet wird. Geladen werden die Akkus derzeit noch über ein extra Ladegerät. Die Akkus sitzen in Akkuhaltern, sind also wechselbar.

Aber für die nähere Zukunft, wenn ich die Akkus auch wieder laden will, ohne dafür ein extra Ladegerät nutzen zu wollen, worauf sollte ich da achten?

hirnfrei: Aber für die nähere Zukunft, wenn ich die Akkus auch wieder laden will, ohne dafür ein extra Ladegerät nutzen zu wollen, worauf sollte ich da achten?

Da fehlt mir leider die Erfahrung.

Soweit ich gelesen habe, nichts selber bauen, sondern fertige Ladeschaltungen verwenden.

Sicher haben hier noch andere User Tipps für dich.

So, ich habe mir jetzt mal mit qucs einen Schaltplan gebastelt.

Soweit funktioniert das wie es soll. Bis auf die Tatsache, dass ich Spannung zwischen dem 1K und 2K Ohm Widerstand habe, auch wenn ich den Schalter öffne. Ist ja auch klar, Akku zwei und drei sind ja untereinander verbunden.

Wie kriege ich diese Spannung jetzt beseitigt? Wenn der Schalter offen ist soll gar keine Spannung mehr irgendwo anliegen.

LiPos sind sehr empfindlich bezüglich falsches Laden. Wieso schaltest Du die LiPos in reihe? Nimm ein LiPo-Ladegerät: Grüße Uwe

Lipo?

Das sind keine Lipos. Das sind 18650er Lithium-Ionen Akkus. Und ich will die auch nicht laden mit der Schaltung! Ich will ihre Spannung überwachen damit ich nicht aus versehen einen zu tief entlade! Ich ziehe nicht aus allen Akkus gleichzeitig Strom. Der Arduino zum Beispiel wird die Spannung von zwei Akkus bekommen, während eine Heizwendel von allen Drei versorgt wird.

Du solltest in deiner Schaltung nicht Masse sondern den positiven Pol schalten. Schalten der Masse ist immer bei mehr als einen Potential (wie hier) gefährlich, da unerwünschte Ströme durch die IO-Pins oder Spannungsregler auftreten können. Der Schalter S1 müsste zu R3 versetzt werden und ein zweiter über V3.

Du müsstest Mehrfachschalter verwenden.

So hatte ich es anfänglich. Die Masse schalte ich nur deshalb weil ich dann nur einen Schalter brauche. Das war bislang der Vorteil an der Geschichte.

Zum Laden könntest du so etwas benutzen

3S Ladeplatine 3,95€

hirnfrei: So hatte ich es anfänglich. Die Masse schalte ich nur deshalb weil ich dann nur einen Schalter brauche. Das war bislang der Vorteil an der Geschichte.

Leider fehlt der Rest der Schaltung, sodass man nicht die genauen elektrischen Verhältnisse sehen kann. Wird das Messgerät PR1 durch einen (ohmschen) Verbraucher (z.B. Heizung) ersetzt, dann wird die Masse beim Öffnen des Schalters aufs positive Potential von V3 gezogen. Deine Schaltung wird praktisch verpolt. Das finden ICs schon bei sehr kleinen Strömen und Spannungen gar nicht lustig.