Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich ausgerechnet mit so einem Problem hier antanze
Der ATmega meines Unos ist in die ewigen Jagdgründe eingegangen. Nach dem Brennen eines neuen Bootladers trat das Problem auf, dass der Arduino nicht funktionierte (gar nicht, was fast so viel wie überhaupt nichts ist). Beim Lesen der Meldungen von avrdude fiel mir auf, dass gar nicht wirklich geschrieben wurde (ging auch viel zu schnell), es wurde immer nur gelesen, egal, ob ich irgendwas mit
...Uflash:[color=red]w[/color]:bin/arduino...
angab. Auch nicht als root. Supi! Eine Gelegenheit, die alte Squeeze-VM anzuschmeißen! Es wird immer besser: die ist defekt. Womöglich stirbt meine Festplatte gerade langsam vor sich hin. Unter Lenny hatte ich noch nichts mit Arduino zu tun.
Was tun? Ich glaube nicht, dass es ein Knoppix gibt, auf dem ausgerechnet Arduino drauf ist, das zufällig auch noch funktioniert.
Momentan bin ich etwas ratlos. Ideen jeder Art willkommen!
Meldung bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt.
Nein, so ist dir nicht zu helfen.
Wenn dein Kopf mal wieder klar ist...
Wenn du fertig bist, mit jammern und heulen...
Dann kannste die ja mal liefern.
Dann haben wir evtl. eine Chance, sonst nicht.
So ganz verstehe ich das nicht.
Du hast vermutlich den ATmega geschrottet und Deine lokale IDE spricht nicht mehr mit ihm.
Jetzt möchtest Du es mit einem anderen Betriebssystem auf einer VM probieren?!?
Was soll das besser machen?
Was wäre denn, wenn Du es mal direkt mit dem AVRdude probierst? Dann erhältst Du direkt die ausführlichen Fehlermeldungen und kannst entsprechend entscheiden ob der bootloader nur neu gebrannt werden muss, oder Du einen neuen Chip/Ardu brauchst.
Dazu habe ich mir irgendwann mal eine Batch-Datei erstellt, die ein paar Funktionen (Bootloader brennen, EEPROM auslesen, Fuses setzen, ect.) bereitstellt.
So in der Art würde ich beginnen und vermutlich im Verhältnis zum Aufwand an meine Arduino-Kiste gehen und den nächsten auspacken
PS. wenn Du magst, kann ich Dir die Batch natürlich zur Verfügung stellen. Ist aber nix dolles.
Eigentlich ist der Menüpunkt "Bootloader brennen" voll ok.
Und wenn man die ausführlichen Meldungen aktiviert, sollte man auch alles sehen, was Avrdude zu sagen hat.
Nur leider befürchte ich, dass es nicht an mir liegt, dass ich den Ausgangspost nicht verstehe...
Der avrdude startet damit, den ATmega abzufragen welches Modell/welcher Bootloader das ist.
Sobald dort etwas nicht passt oder der AT nicht reagiert, stoppt er an dieser Stelle.
Das erklärt weshalb nur gelesen wird und bestätigt Deine Vermutung, dass der ATmega das Zeitliche gesegnet hat.
Auch wenn Du flash:w: angibst, probiert der Dude dennoch erst das Modell zu checken.
Natürlich kannst Du jetzt Knoppix per USB starten, Deine VM retten oder die Arduino IDE auf einem Raspberry Pi installieren.
Das wird aber nichts daran ändern, dass der Arduino nicht reagiert.
Der Zusammenhang zwischen Bootloader brennen und Ardu defekt liegt nicht an der IDE. Eher an einem verpolten Programmer, o.ä.
TriB:
Der avrdude startet damit, den ATmega abzufragen welches Modell/welcher Bootloader das ist.
Sobald dort etwas nicht passt oder der AT nicht reagiert, stoppt er an dieser Stelle.
Genau das tut er eben nicht. Es passiert bei vollkommen korrektem Aufruf von avrdude, dass gelesen wird, wobei das w in der Befehlszeile genau so da steht wie ich im OP angegeben habe. Ich bezweifle, dass der Scrollback-Puffer des sowieso schon lang wieder geschlossenen xterms noch etwas Nützliches enthält. Und das Geraffel, mit dem ich programmiert habe, ist quasi ein selbst gebauter ISP-Adapter mit Textool-Sockel. Hat immer funktioniert. Nur jetzt eben nicht (mehr).
TriB:
Der Zusammenhang zwischen Bootloader brennen und Ardu defekt liegt nicht an der IDE. Eher an einem verpolten Programmer, o.ä.
Ich benutze überhaupt keine IDE zum Aufspielen. Ich gebe im xterm eine korrekte und hundertmal gecheckte Befehlszeile ein, bekomme eine (zu kurze) Ausgabe zu sehen und sehe dann, dass es nur einen „Fortschrittsbalken“ gibt. Irgendwie kann ich mich an mehr als einen ###-Fortschritsbalken erinnern.
Wenn ich das Geraffel wieder angeschlossen habe, mache ich mal einen Shot des Terminalfensters.
Ich gehe mal davon aus, dass hier nicht mehr viel kommen wird.
Also fasse ich mal zusammen, nach vielen Postings und ausgeprägter Salamitaktik:
Die Schaltung des ISP Adapters ist perfekt, daran kann es nicht liegen.
Und weil er perfekt ist, braucht man ihn hier auch nicht zu zeigen.
So ist es auch mit dem Shell Skript, welches Avrdude zwingt, den Bootloader aufzuspielen.
Das Skript ist absolut fehlerfrei!
Eine Überprüfung (oder Test) des Skriptes, durch uns, ist damit völlig überflüssig.
Warum die Show unbedingt aus einer Linux VM gemacht werden muss, ist dabei recht egal, denke ich mal...
Denn dem Avrdude ist es egal.
Wieso nicht der Menüpunkt "Bootloader brennen" der IDE verwendet wird, bleibt leider auch im Dunklen. Ich kann nur vermuten, dass das eigene Verfahren um Größenordnungen besser und stabiler funktioniert, als das mit der IDE gelieferte. Nur komisch, dass ich das bei mir noch nicht bemerken durfte.
Die Fehlermeldung des Avrdude scheint auch egal zu sein...
Zumindest sind wir es nicht Wert, sie sehen zu dürfen.
Warum auch immer....
Womöglich stirbt meine Festplatte gerade langsam vor sich hin.
Ja, das wirds wohl sein....
Kommt mir sehr logisch vor. :o