Tips für Layout zur Platinenherstellung

Also, das Natriumpersulfat kann man bestellen bekommt es aber nicht.

Beim großen "Zeh" bestelle ich normalerweise sehr wenig. Er hatte aber Entwickler und Natriumpersulfat, Platinenmaterial (Fotoposiv beschichtet) gelistet und das sogar zu angemessenen Preisen. Dort bestellt, das Natriumpersulfat war nicht dabei, wurde aber auch nicht berechnet.

Also doch Ätzen mit der braunen "Scheidungsuppe" ]:)

Bei meiner Recherche zu alternativen Techniken das Layout auf die Platine zu bekommen habe ich das hier gefunden. http://thomaspfeifer.net/platinen_aetzen.htm Nur normales Platinenmaterial nötig und kein Entwicklen, lassen den Traum von einer "spontanen Platine" wahr werden.

Habe natürlich gleich Versuche gestartet, die Methode funktioniert wie beschrieben der Toner haftet richtig gut auf der Platine. Das Wichtigste ist das Papier, habe leider keinen Reichelt Katalog :~

Mit den PC Magazin Seiten hatte ich bisher die besten Ergebnissen erzielt, ganz zufrieden bin ich aber damit noch nicht. Es muss ein Papier sein das den Toner nicht aufsaugt also quasi eine Schicht hat. So gesehen sollte das Laser Glossy 170g (PU) Optimal sein.

Für sowas bestellt man bei Reichelt :)

Conrad Katalog geht auch nur der große. Die kleinen paar 100Seiten "Heftchen" funktionieren nicht wirklich.

Gloss Papier? Hab ich genung auf Arbeit 8) HermaLux sollte auch gehen, fragt einfach mal bei Druckereien nach.

@sschultewolter:Du hast also auch schon damit gearbeitet 8) Einen großen Conrad Katalog ich noch, das Teste ich morgen.

Bei meinem Eagle Layout (20 mil) wird das schon anspruchsvoller. Eine Fehlerquelle könnte auch mein alter Lexmark E250D sein. Wenn ich das richtige Papier gefunden habe, sollte der Drucker nicht das Problem sein.

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Etikettenträgerpapier gemacht.

Das Papier, auf dem die selbstklebenden Etiketten aufgebracht sind, in meinem Falle Zweckform.
Drucken, aufbügeln, kalt werden lassen. Dann kann man das Papier direkt abziehen, ohne einweichen.
Beim Abziehen sehr eng umbiegen.

Welches Papier ist es? Mit Lack?

Also ich sag es mal ganz ehrlich, habe seit gestern Nachmittag so gut wie alle Papiere die ich im Haushalt finden konnte durchprobiert.

Papiere von Aldi,Edeka,Conrad,CT Etikettenträgerpapier habe ich nicht zur Hand, auch keinen Reichelt Katalog .

Die Druckoptionen auf max. Schwarz gestellt. Mein Lexmark E250D ist allerdings nicht mehr der neuerste. Tonermangel leuchtet inzwischen auch auf, die Ausdrucke auf Papier schauen aber noch top aus.

Jedenfalls funktioniert es nicht wirklich, manche Bereiche der Platine schauen manchmal ganz gut aus, die anderen Stellen sind wieder nicht so gut. Zum Ätzen vollkommen ungeeignet, dafür habe ich in den letzten Stunden jede Menge Altpapier produziert ]:) Mein Layout hat 20mil Leiterbahnen, laut der Anleitung sollte es aber auch damit funktionieren.

Der Spiegel ! Klappt Super, Bügeleisen auf Baumwolle und für 1-2 Minuten bügeln. Danach etwas Spülmittel mit dem Finger verreiben und Unters Wasser. Fällt fast von alleine ab. Wenn ich via photoresist Verfahren arbeite drucke ich das Layout 2 Fach auf oberheadfolie und leg's doppelt auf eine Glasscheibe. Ab unter den 36 Watt Nagelhärter uvc Licht für 120 Sekunden. Entwickler für 30 - 60 Sekunden und ab ins ätzbad das via aquariumheizung (5euro) auf 50 Grad heizt. Umspülung mit Luftblasen. Dauert so ca. 3-4 Minuten und fertig. Das ganze hat vielleicht 30 Euro zusammen gekostet + Nagelhärter wo Frauchen seid dem ein Auge drauf geworfen hat ;-)

Tom

skorpi08: Welches Papier ist es? Mit Lack?

Keine Ahnung. Sind Zweckform Etiketten.

ThermoTop, wenn man mit zB Fingernagel drüber kratzt, bleibt ein schwarzer streifen.
Lack drauf, wenns glänzt.

Wie gesagt Der Spiegel fällt fast von alleine ab OHNE kratzen am Papier. Ich hab auch zig anderes ausprobiert. Spiegel ist super, außer die propaganderseiten des Verlages,,die kreieren Kurzschlüsse ;-) aber im ernst, etwas Entwickler abgewogen bereit gehalten und ein vernünftieges ätzbad bereit und es funktioniert mit den fotoplatienen super. Kosten doch nix 2 Euro. Gegenüber 1,2 Euro mit bügeln, Finger verbrennen sich später über tonerreste auf dem weißen Hemd ärgern. O.k. Zugegeben Spaß hat's gemacht das aus zu probieren, aber der Erfolg nach dem Entwickler ist auch schön ;-)

Ich nutze die Möglichkeit des selberätzens meist nur für Einzelstücke! Diese Einzelstücke sind dann auch nicht für meinen Gebrauch gedacht. Problem bei der ganzen Sache ist, dass man einfach zuviel Zubehör brauchst, was auch ich nicht habe.

EisenIIIchlorid und Entwickler kein Problem. DIe machen genauso wie die Schalen den Braten nicht fett. Ich besitzte aber keinerlei Erfahrung mit Lötstopplack. Und dass ist das Problem. Wenn, dann versuche ich die Platinen immer zum Aufbau relativ klein zu halten. Bei Schaltungen aus reinen DIP Komponenten kein Problem, sobald es aber kleiner gleich SOIC (1.27mm) geht, wird es kritisch ohne Lötstopplack oder ohne Lötfett.

Hallo,

so mal als Tipp. Lötstopplack braucht man auch bei SMD nicht. Wird überbewertet. Ebenso benötigt man keine Lötnadel. Normaler Lötkolben mit breiter Spitze, keine runde, reicht aus. Man muß nur nach dem klecksen den Rest mit Entlötlitze wieder runterholen mit viel flüssigen Kolophonium. Hinterher sieht das aus wie von der Maschine bestückt. Bevor ich mein erstes SMD Bauteil gelötet habe, hatte ich auch Schiss dabei, ob das gut geht. Mittlerweile löt ich alles solange die Beinchen noch rausgucken. Die SMD Teile klebe ich vorher fest. 0,65mm sind kein Problem mehr. Einfach mal probieren. Man merkt schnell das es keine Hexerei ist.

SMD.jpg

So nun habe ich wieder Zeit .....

Also mit der Bügeleisenmethode bekomme ich kein Ätzwürdiges Ergebnis. Das Layout habe ich mir nun schön Lichtdicht mit einem Thermotransferdrucker auf eine Folie drucken lassen.

Schaut jetzt optimal aus. Wollte gerade loslegen, leider tut es meine alte UV Röhre aus alten Tagen nicht mehr. Ich müsste jetzt wieder berstellen und warten, wollte aber dieses WE die Platine haben.

Im Prinzip müsste doch sowas funktionieren:

http://www.leuchtmittel-verkauf.de/UV-Lampen/Roehren/OMNILUX-UV-Roehre-18W-G13-600-x-26mm-T8::46067.html

Wellenlänge: 365 mm steht hier, das passt doch ? Also wäre auch eine Schwarzlichtröhre aus dem Baumarkt kompatibel ?

PS: Für den vorgeschlagenen Nagelhärter ist die Platine zu groß.

Kurze Rückmeldung,

Mit einer Schwarzlichtröhre aus dem Baumarkt funktioniert es. Der erste Test mit 7 min Belichtungszeit löste den Photolack beim Entwicklen in kurzer Zeit komplett ab.

Also die Röhre produziert UV Licht in passender Wellenlänge ]:) Mit 4 min Belichtungszeit war es dann perfekt.