Wäre nett wenn Du dann da deine Erfahrung teilen könntest.
Was ist den die Frage? Ich habe auch schon viel gefädelt
Da sind bei mir einige. Wie gut ist es mit der Isolierung beim/nach Löten.
Wie sehn die Lötstellen aus / Lackentfernung.
Wie ist die allgemeine Handhabung. Eben die 1000 Fragen die Auftauchen wenn man das noch nicht gemacht hat
Gerne. Ich habe damit noch nicht gearbeitet. Ist also auch für mich erst mal Neuland. Aber das Löten dürfte nicht sooo besonders sein.
#Werner
Macht es Sinn, die Lötstellen irgendwie vorzubereiten. Oder reicht es, was ich glaube, dass es eh frische Lötstellen sind, die nur noch einmal für diesen Lackdraht erhitzt werden.
Der Lack braucht ein paar Sekunden zum Wegschmelzen. Man kann auch erst nur den Draht erhitzen und verzinnen. Und wenn der Lack zu weit weggeschmolzen ist noch ein wenig kürzen. Dann schnell anlöten.
37,45 Euro inkl. Porto für so nen Fädelstift von Reichelt !! Ich habe vorher einen bei Aliexpress bestellt, aber da bekomme ich ihn erst Ende Februar, Anfang März. Der kostet dann nur so 12,- Euro. Aber ich will natürlich weiter kommen mit dem Gerät, also Reichelt. ![]()
Franz
PS: Wäre eigentlich toll, wenn man diesen Teil ab #385 abtrennen könnte und daraus ein neues Thema “Fädeltechnik” macht.
Da kommt ja dann doch noch einiges dazu, wenn ich meinen Fädel - Stift habe.
Meinen Fädelstift hab ich aus nem alten Druckbleistift gebaut, bissel Blech an den Clip als Rollenhalter und los ging’s. Wenn schon basteln, dann alles was geht ![]()
Habe ich auch schon überlegt. Aber wenn der Lackdraht über Scharfe Kanten gezogen wird, wird vielleicht teilweise der Lack am Draht abgekratzt. Und das wäre nicht soooo toll. Das ist ja kein Werkzeug das sich abnützt, also kann man es dann wenigstens lange benutzen. Den Chinesen traue ich genau da auch nicht. Aber werde ja sehen wenn der Ende Februar oder Anfang März kommt, ob er für die Tonne ist.
Welchen Vorteil hat die Fädeltechnik gegenüber einer Platine (die ja inzwischen für kleines Geld zu haben sind)?
Für mich wäre .. Mal eben Aufbauen Grund genug. Und für das Tetris habe ich ja bestellt.
Natürlich erstklassige Ware . Und 4 Platinen liegen im Schrank....
Mit den "überzähligen" Platinen hast Du im Sinne der Nachhaltigkeit natürlich recht. Aber die Fädeltechnik ist ja eher für Prototypen als etwas für die "Dauer". Und "mal eben Aufbauen" scheint mir das mit dem Fädeln auch nicht zu sein.
Bei Prototypen scheinen mir Breadboards, zumindest für so Projekte wie dieses hier im Thread, recht gut und einfacher zu funktionieren.
Aber was solls, warum nicht...
Wenn die Erfahrungen hier kund getan werden, stellt sich ja vielleicht heraus, dass ich mich mit meinem Zweifel an "mal eben Aufbauen" ja täusche.
Ich brauche jetzt erst mal die eine Platine. Wenn ich dann Kollegen finde, die auch Interesse haben, dann ist das sicher ein Thema. Und wäre natürlich optimal klar. Ich müßte erst mal wieder lernen, so eine Platine mit einem Programm das ich auch nicht habe, aufzulösen.
Ich hoffe es mal. ![]()
Das finde ich schon. Der einzige Grund, warum die Platine noch nicht läuft, ist die Tatsache dass ich noch auf Fädelwerkzeug, Führungskämme, Fädeldraht warten muss. Sonst würde ich heute das Gerät in Funktion vorstellen. ![]()
Das geht auf jeden Fall deutlich schneller als am PC entflechten, Platine bestellen und auf die Lieferung warten. Ich habe bisher alles, was ich privat brauche, gefädelt und mache das schon seit über 40 Jahren so. Da waren durchaus auch schon dicht bepackte Europlatinen dabei. Ok, das geht dann nicht mehr mal eben so einem Tag. Aber da ist das Entflechten auch nicht so einfach und man braucht eine mehrlagige Platine.
Auch wenn das Erstellen von PCB's heute einfacher und billiger ist als früher, bleibe ich für Einzelstücke beim Fädeln. Lediglich bei SMD's hat das Fädeln dann seine Grenzen.
Ja, das passt auch gut mit den 40 Jahren. Da habe ich in einer Firma Telefonanlagen gebaut. Diese Firma hatte auch eine Werkstatt, die Spezial Geräte gebaut hat. Ein Entwickler hat da Wunderbare Sondertechnik eintwickelt, Hard- und Software und die Werkstatt, die aus Löterinen, Mechanikern, Analog Elektronikern bestand, haben das dann in umgesetzt. Da wurden auch Euro - Platinen in Fädeltechnik erstellt. Einzelentwicklungen und auch seeeehr kleine Serien.
Natürlich haben sich auch die weiterentwickelt. Dann habe sie Platienen anfertigen lassen und dann selber mit einer langen Lötbad - Maschine bestückt. Aber von diesen Anfängen vor etwa 40 Jahren kenne ich das Fädeln. Da liefen ziehmlich mächtige Drahtbündel in den Drahtführungen. Leider gibt es diese Leute alle nicht mehr, die den Sonderbau machten. Zumindest nicht auffindbar.
Dann macht Spaghetti-Verdrahtung mal wenigstens richtig Sinn.
Das Problem bei der Technik ist der Draht selbst. Man braucht viel Hitze damit der Schutzlack schmilzt. Und dabei riskiert man seine empfindlichen Bauteile.
Ich habe mich damals man schlau gemacht, als ich damit anfangen wollte. Und da haben viele Experten genau das als negativ gesehen.
In der heutigen Zeit würde ich diese Technik nur noch als Technik zum retten von Platinen bei vergessenen Leitungen einsetzen.
Ansonsten wenigstens die IC's aller Art Sockeln.
Mir war das zu aufwenig, also habe ich nie eine Platine so gemacht.
Gruß
Pucki
Ja, IC's sockeln habe ich soweit möglich auch gemacht - nicht nur wegen des fädelns. Aber auch sonst ist mir dabei nie was kaputtgegangen. Der Lötkolben muss schön heiß sein. Kurz und sehr heiß ist besser als lange und weniger heiß.
Letztlich Ansichtssache. Wir wäre das Entflechten und PCB erstellen lassen für ein Einzelstück zu aufwändig.
Ja, ich dachte schon dass man dem Lötkolben ein bischen mehr Temp. geben muss. Aber das heißt ja Löttechnik, nicht Schweißtechnik. Und Sockel habe ich auch für alles in der Kiste, was auf Platinen kommt. Man kann ja auch kleine Bauteile Träger benutzen, die in IC Sockel gesteckt werden. Ich möchte ja schnell und unproblematisch austauschen können, wenn mal was KO geht. IC - Sockel habe ich auch von 4 Pin bis 40 Pin. immer da. Ich habe mich im Laufe der Jahre schon recht gut gerüstet, um jederzeit schnell was zu bauen. Ich bin da ein seeeehr ungeduldiger Type, wenn ich ein Ziel habe, dann sollte das gestern laufen.
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Ich werde sicher auch zu dem Punkt kommen, wo ich dann Platinen fertigen lasse. Aber bei einer die ich eh erst mal zum Testen aufbaue, ist das kein Thema.
Ich sehe gerade, die gibts gar nicht mehr. Oder ich habe nicht die passende Bezeichnung zum suchen. Das waren solche Plastikteile mit 24 Beinen, die man in einen 24ger Sockel stecken konnte und oben hat man Bauteile wie Dioden, Widerstände, Transistoren, an die Beine gelötet. Hat da jemand eine Quelle dafür ? So konnte man im Besten fall 12 Bauteile auf so einem Teil unterbringen. Wenn mich mein Hirn nicht bescheißt, gab es die sogar mit Deckel zum draufschnappen. Dann sahen sie aus wie ein Relais.
Du meinst vermutlich sowas:
Unter dem Begriff 'DIL-Stecker' findet man das noch (aber selten) z.B. bei Bürklicn:
Ist aber letztendlich nichts anderes als die weit verbreiteten SMD<->DIL Adapter
und lässt sich für 'nicht SMD' Bauteile mit einer dünnen Stiftleiste und einer kleinen Lochrasterplatine auch selbst basteln.
EDIT:
Dann unter 'DIL-Gehäuse':
