Ja, so sehe ich das auch. Normen sind schon öffentlich. Aber 'öffentlich' heißt ja nicht automatisch 'umsonst'. Wen ich ein (Fach)buch kaufe, muss ich auch dafür bezahlen. Trotzdem ist das ja veröffentlicht worden - sonst könnte ich es nicht kaufen.
@ArduinoArti : Bei Tips zu 230V bin ich auch immer etwas hin- und hergerissen und halte mich da eher zurück. Es gibt da so viele Dinge zu beachten. Ich habe schon Installationen gesehen, wo demjenigen, der sie gemacht hat, offensichtlich der Unterschied zwischen den blauen und den schwarzen/braunen Kabeln nicht bewusst war. Auch was eine Schutzklasse ist, sollte man kennen, wenn man mit 230V hantiert. Wenn ich Bilder sehe, wie manche mit den Meanwell Netzteilen hantieren (das sind zwar qualitativ hochwertige Netzteile, aber keine Hobby-Geräte ) ...
Ich kann damit auch anderen weh tun, z.B. Familienmitgliedern, Hausbewohnern, ... , ohne Maschinen zu verkaufen. Von Staatsanwaltschaft oder Regressforderungen von Versicherungen fange ich erst überhaupt nicht an.
Es muss jeder selbst wissen, was er tut und ich unterstütze auch Leute nicht, bei denen man schon aus den Fragestellungen erahnt, dass sie es lieber lassen sollten.
Wenn jemand das Anschließen einer Lampe mit der Arbeit mit mehreren SSR in einer Steuerung gleich setzt, ist dieser Fall für mich gegeben.
Teilweise verstehe ich die Zurückhaltung hier ja. Ich hatte eben gehofft, dass es eine Möglichkeit gibt die einen Wissensstand erfordert der ungefähr dem Anschließen einer Lampe mit Lichtschalter erfordert. Nur das die Phase eben nicht durch einen manuellen Schalter sondern durch ein Bauteil geschalten wird welches galvanisch vom Mikrokontroller getrennt ist. Dieses Bauteil dachte ich mit dem SSR-40 DA gefunden zu haben. Nun scheint das aber eben nicht 100%ig der Fall zu sein, da man sich z.B. um die Kühlung selbst kümmern muss.
Gibt es denn eurer Meinung nach ein Bauteil dass diese Anforderungen erfüllt. Oder mach ich jetzt einfach noch einen Kühler an den SSR-40 DA und es passt.
Ihr wollt mir doch nicht ernsthaft erzählen, dass es für dieses Standardproblem keine verbrauchertauglichen Lösungen gibt. Was wären denn ansonsten noch sinnvolle Alternativen zum SSR? Ein Shelly der per WLAN oder BT geschalten wird würde mir noch einfallen.
Ich verstehe, wenn man darauf hinweist, dass Arbeiten an 230 Volt tödlich enden können. Und dass man sich jemand suchen sollte, der einen bei dem Anschluss unterstützt, wenn man dabei nicht GENAU weiß was man tut. Aber dabei sollte es dann auch bleiben. Es ist nicht die Aufgabe von Forenmitgliedern, festzustellen ob das jemand kann oder nicht. Man kann die Anschaltung auf einen Schaltbild zeigen, ob das Gegenüber es dann richtig durchführt, kann nicht mein Problem sein. Aber ja, jeder hat doch eigentlich Bekannte oder Verwandte in verschiednen Berufen. Da ist ja vielleicht auch jemand dabei, der Elektroarbeiten macht. Ich bin in meinem Umfeld auch der, den man gerne fragt, wenn man an Hauselektrik ran gehen muss.
EU Direktien und Richtlinien kannst Du in jeder Sprache der EU-Länder vom Internet herunterladen. Das meine ich mit frei zugänglich. Normen muß man kaufen oder wie aufgezeigt sind diese an bestimmten Orten zur Einsicht vorhanden.
Dabei ist zu sagen, daß Normen viel teurer sind als ein Fachbuch und man schon bald auf über 500€ kommt.
Dazu noch ein Wort. Man braucht nicht 1 Norm sondern gleich mehrere, weil teilweise in einer auf eine andere verwiesen wird bzw weil einfach für das Gerät mehrere Normen zur Anwendung kommen müssen.
CE Direktiven ersetzen keine Normen bzw umgekehrt.
Zum "nur sich selbst wehtun" möchte ich anmerken daß die Gefahr mit Strom zu arbeiten, nicht nur das "einen elektrischen Schlag bekommen" die Gefahr ist, sondern auch daß das Teil abbrennt und einiges in der Umgebung mitbrennt. (außer der mechanischen Gefahr, das das Gerät nicht das macht was es soll sondern sich verselbständigt.)
Aus dem Arbeitserfahrungen im Krankenhaus.
Eine Firma hat 2 Klimageräte in einem Raum installiert. Beide in einer Aufputzdose an eine Versorgung angeschlossen. Dann sit die Klemme überhitzt und (nur) die Aufputzdose abgebrannt.
In dem Raum stand ein Gerät von 280000€. Der ganze Raum war im Abstand von 1 cm mit Rußpartikeln bedeckt die wie Asche aussahen aber sobald man sie wegstreifen wollte, zu einem schwarzen Strich mutierten und dann auch mit Wasser und Spühlmittel kaum wegzukriegen waren.
Ich will einen 230V Verbraucher schalten. Was hier als “Schaltmodul” bezeichnet hat sollte folgende Anforderungen erfüllen.
Fertiges Modul welches zumindest auf der 230V Seite bereits über Klemmen zum Anschluss von 1,5mm² Kabel verfügt und an dem ich selbst nichts löten oder sonstwie bearbeiten muss
Modul muss die maximale Last mit Sicherheitspuffer aushalten (Idealerweise 16A Haushaltssicherung ausgehen könnte man aber auch ncohmal gesonder geringer absichern.
Keinerlei Rückkopplung auf den die Steuerseite möglich (Deshalb hatte ich nach dem Opptokoppler gefragt. Wenn es andere Lösungen gibt sind diese natürlich auch möglich)
Der Fotek SSR-40 DA scheint diese Anforderungen zu erfüllen benötigt jedoch je nach Leistung Kühlung.
Zudem habe ich jetzt im Internet weiter recherchiert und es scheint wohl sehr viele Nachbauten zu geben bei dem wohl nur minderwertige Bauteile wie 12A Triacs verbaut waren. Zudem sind die Bezugsquellen bei einer oberflächlichen Suche hautpsächlich Aliexpress oder Ebay. Hier muss ich mal schauen ob ich was vertrauensereckendes finde.
Wenn jemand aber ein anderes “Schaltmodul” kennt welches mit 5V oder eventuell sogar 3,3V geschalten werden kann dann immer her damit.