Vom Steckbrett auf die Leiterplatte

Moin in die Community,

die Weiterentwicklung unseres Zählfixes, einem Gerät zum zählen von DIN-Teilen (Schrauben, Muttern usw.) steht kurz vor der Vollendung. Der Arduino-Code ist fast fertig. Es werden 6 Stepper Nema17 am Ablauf beteiligt sein. In der Testphase sind zu Steuerung A4988 im Einsatz. Die Schaltung vom Steckbrett auf eine Leiterplatte zu übertragen, hat sich beim Vorgängermodell als Hauptproblem herausgestellt. Was provisorisch gut funktionierte, erzeugte fest verlötet Impluse, zb. beim Schalten der Motoren, welche teilweise den Arduino zum Absturz brachten. Nun möchte ich in die Runde fragen, was ich im Vorfeld schon planen kann, um solche Einflüsse zu vermeiden?

Mario

ohne einen Schaltplan und einen DemoSketch wird dir dazu keiner bei der Fehleranalyse helfen können.

In's Blaue hinein:

  • Leiterbahnstärken
  • Masseflächen
  • Platzierung der Bauteile
  • Stütz- und Abblockklndensatoren

Es gibt fertige Platinen im Aufbau eines Steckboard.

Nicht preiswert aber ne Lösung für schnelle Fälle.

https://www.amazon.de/dp/B08F2TGX2V

Ist vielleicht auch ne Lösung für dich.

Technisch gesehen sollte es Kinderleicht sein. Ein Kabel nehmen, ihn 1:1 wie auf den Steckboard dort anlöten und sich freuen.

Ist mit Sicherheit nicht schön. Aber es hält wie jede normale Platine auch, wenn man löten kann. Ansonsten muss man halt mit KiCad ran oder sehr teurer Alternativ-Software. Inkl. Platine erstellen etc.

Ich persönlich bin für den Aufwand zu faul, und nutze entweder diese Teiel oder 3-Punkt-Streifenplatinen. Oft in Zusammenarbeit mit Streifenplatine. Auf die Streifenplatine kommen GND - VCC + BUSSE wenn ich mehr als 2 Geräte habe die den selben Bus benutzen.

Den MC gesockelt auf die 3-Punkt-Streifenplatine von da dann ein Kabel an die Streifenplatine und den Rest einfach über die 3-Pkt-Plt. .
Abstandshalter (das Chinaset aus Naylon für 5 Euro reicht) und das war es.

ABER, ich bin Amateur. Ich muss mich um kleine Vorschriften kümmern, da die Teile nie meine Wohnung verlassen werden (außer in den E-Schrott ;( )

Gruß

Pucki

Gruß

Pucki

Was das angeht. LERNE LÖTEN:

Was auf den wackeligen Steckboard klappt, klappt IMMER auch auf einer Platine, sogar sehr viel besser.
Einzige Ausnahme. Die Leiterbahnen sind dünner als EINS meiner Haare.

Ich tippe zu 99% auf ein o. mehre kalten Lötstellen oder in seltenen Fällen auf verbrannte bzw. Statisch gekillte Bauteile.

Gruß

Pucki

Eine Design-Regel, die viele Probleme vermeidet ist die Trennung von Leistungsteil (Motorenansteuerung etc) und Sensoren. Entweder durch ausreichend Abstand auf der Platine, zusätlichen Masseflächen oder noch besser eine seperate Platine für den Leistungsteil evtl. mit einer eigener Stromversorgung.

Wr sind alle recht neugierig, poste doch mal ein Bild von deinem jetzigen Aufbau :slight_smile:


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Made my day (Dr. pucki007)... sag ich da nur.
Hast du dir überhaupt durchgelesen, was der TO vor hat? Auf der einen Seite gibst du ja selber zu, aufgrund mangelnder Motivation, keine PCBs jemals gelötet zu haben. Erzählst aber anderen, dass sie löten lernen sollen.
Dazu fällt mir nur ein, erlerne deinen Horizont zu erweitern.
Und nein nur weil etwas auf einem Steckbrett zu funktionieren scheint, heißt das noch lange nicht, das es 1:1 auch auf einer PCB funktioniert. Und in der Regel sind kalte Lötstellen dann das kleinste Problem.
PCB design ist ein bisschen mehr als nur löten lernen und kalte Lötstellen.

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Das habe ich nie gesagt. Es gibt ein anderen Theard hier wo ich sogar mal meine "Auto-Platine" gepostet habe.

Ich entscheide sowas von Projekt zu Projekt.
Und ja meist bin ich für den Aufwand zu faul weil es auch anders geht.

Was ich aber NIE gemacht habe ist, ein Layout an nach außen zu geben. Ich habe mir sogar extra auf den Flohmarkt vor einiger Zeit ein Gesichtsbräuner gekauft, weil meine Belichtungslampe durchgebrannt ist (nach 35 Jahren ;( )

Aber ich mache Platinen nur dann selbst, wenn ich Platzprobleme habe. Ansonsten gilt, der Platz ist da also nutze ihn. Und dann ist mir der Aufwand mit Belichten und Ätzen viel zu groß.

Ich habe "Fertige Platinen bis 100x160 in jeder Ausführung hier herum liegen. Und eine KS-230 von Proxxon. Damit löse ich fast jedes Problem.

Gruß

Pucki

ok, dann nehme ich die Aussage "noch nie gemacht" zurück, aber das ändert trotzdem nichts daran, das du dir scheinbar nicht durchgelesen hast was der TO eigentlich will. Und da finde ich es schon etwas anmaßend, dem TO erstmal zu erklären, das er löten lernen soll und im Anschluss noch ein paar allgemeine Floskeln raushauen, die mit der eigentlichen Problematik mal so gar nichts zu tun haben. Im reallife würde man sagen "Hauptsache die Luft hat gescheppert".

Und nein ich weiß nicht in welchem Jahrhundert du lebst, aber Das Belichten und Ätzen etc. nehmen dir Heutzutage für mehr oder weniger Geld (je nach Fertigungsland) Firmen ab. Der Aufwand beschränkt sich dann also nur noch aufs Schaltplan erstellen und routen. Und jenachdem ob du sie dir fertig bestückt liefern lässt oder nicht, noch auf löten danach. Das wars dann aber auch schon.

Es ist ein Unterschied, ob mich das Belichten einer Platine 4 Euro und 2 Std. Arbeit kostet, oder ob ich eine Menge Geld in der EU oder Ärger mit den Zoll habe. Und das auch noch für viel mehr Geld.

Ergo. Ich lebe in den Jahrhundert in den ich Platinen nicht um den halben Plani schicke sondern mal eben selbst mache.

Gruß

Pucki

Es ist wirklich faszinierend mitzuerleben, wie du mit deinen manchmal halbgaren und teilweise auch komplett falschen Aussagen nun sogar hier im Forum immer mehr Leute gegen dich aufbringst.

Es scheint Dir aber nicht zu Denken zu geben.

Es kommt immer mal vor, dass man Aussagen trifft die falsch sind. Weil man sich irrt oder es nicht besser weiß. Aber in der Häufigkeit wie Du das tust und dann auch noch mit diesem Brustton der Überzeugung... echt doll.

ja gut leben und leben lassen, sage ich da immer. Soll auch Leute geben die sich auf die Straße kleben. Jeder wie er mag. Nur würde ich jetzt einfach mal ins blaue raten und behaupten, das die wenigsten (hier im Forum) Platinen selber ätzen. Die Meisten werden frei verdrahten oder Steckbrett benutzen, dann kommt Lochraster und dann kommt der PCB fertiger. Selber ätzen sehe ich da noch lange nicht in der Liste (lasse mich aber gern eines besseren belehren).
Aber glaube mir 4 Euro pro Platine (aus dem fernen Osten) wäre schon Kategorie sehr hochpreisig. In der Regel musst du auch 5 Platinen aufeinmal nehmen und je nach Größe und Fertiger sind selbst da 4 Euro noch zuviel. Was allerdings etwas Geld kostet ist leider der Versand. Und mit Zoll hatte ich im übrigen auch noch nie Probleme. Aber wie gesagt leben und leben lassen und ja finde es sogar sehr gut und löblich, dass du deine Elektronik nur bei Infinieon einkaufst und Bananen im Supermarkt links liegen lässt. Deine Klamotten häkelt Mutti?

Stimmt sogar. Ich mag keine Bananen. :wink:

Seit ich wegen einer Drohne für 30 Euro mal zum Zoll musste, bin ich ein "gebranntes Kind". Der Aufwand war mir den Gewinn nicht wert. Allein schon die Tatsache das die die Rechnung nicht geglaubt haben, obwohl der Chinese die sogar aufs Paket geklebt hat. nänä.

Weshalb ich das Meiste an Elektronik auch über Amazon kaufe. Ich habe Prime und Versand durch Amazon bedeutet das ich mit Zoll nix am Hut habe. :wink:

Und ich habe eine Liste von ca. 10 Händlern + die üblichen 4 wo ich den Rest her bekomme.
Der günstigste mit den niedrigsten Aufwand für mich gewinnt. Und DAS ist fast immer inzwischen Amazon. Besonders seit die nur einige 100 Meter entfernt einen HUB gebaut haben :wink:

Gruß

Pucki

und du meinst jetzt ernsthaft, nur weil du für Elektronik auf Amazon (viel) mehr Geld bezahlst als z.B. bei Aliexpress ist die jetzt made in Germany und hat nicht schon mehrere 1000 Km auf dem Buckel? Sorry du kaufst da nichts anderes als was du in jedem anderen China Shop auch kaufen könntest und nein die Ware wird nicht ins Amazon Lager gebeamt, sondern kommt auch mit dem Flugzeug/Schiff --> LKW.
Ach und nur weil du Prime hast, bist du nicht sicher vorm Zoll...

... Du hattest doch den Artikel auf Spektrum gelesen :wink: ... und den vermutlich richtigen Satz zitiert.

Gruß André

Tja ... da macht man nix :wink:. Außer drüber hinweglesen...

So Leute, haltet mal den Ball flach, das ist jetzt nix, was den Tröt vorwärts bringt.
Und ja, wahrscheinlich kann man beim löten sorgfältiger vorgehen als ich bei unserem Zählfix 2.0. Das lag zum einem an der fehlenden Technik (Lötstation) zum anderen an der fehlenden Erfahrung. Mir war halt aufgefallen, was im Demobetrieb durchaus über längere Zeit funktionierte, begann nach 4-5 Stunden z.b Fehlimpulse auzulösen, welche teilweise den Arduino zu Reset gebracht haben. Warscheinlich durch Wärme usw.

Mario

Das ist nicht nur hier so. Auch nebenan hat er schon haarsträubende Aussagen getroffen.

Gruß Tommy